Flurförderzeughändler melden überwiegend Umsatzzuwächse im 1. Quartal 2010 und positive Perspektiven für das 2. Quartal
Die deutschen Flurförderzeughändler stellten mit über der Hälfte der Befragten (knapp 55 %) eine Verbesserung ihrer Umsatzsituation im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres fest. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Konjunkturuntersuchung des bbi. Ein Viertel der teilnehmenden Unternehmen meldete eine gleich bleibende Umsatzentwicklung, während die verbleibenden 20 % Umsatzrückgänge im Vergleich zum Vorjahresquartal verzeichneten.
In den einzelnen Produktsparten wurden Umsatzsteigerungen besonders bei verbrennungsmotorischen Staplern mit einer Tragkraft von 2 bis 5 t (45 % der Teilnehmer) sowie bei deichselgeführten Hoch- und Niederhubwagen (50 bzw. 60 %) registriert. Auch beim Verkauf von Gebrauchtmaschinen verzeichnete die Mehrheit der Meldenden (55 %) gestiegene Umsätze. Das Geschäft mit batteriegetriebenen Kontergewichts- und Schubmaststaplern stagnierte nach den Angaben der teilnehmenden Branchenunternehmen. Nur bei der Vermietung von Flurförderzeugen gab die Mehrheit der Teilnehmer (40 %) an, schlechtere Umsatzzahlen als im Vorjahresquartal erreicht zu haben. Allerdings verzeichneten hier knapp 30 % der Flurförderzeugfirmen auch Umsatzzuwächse. Im Geschäft mit Ersatzteilen und Reparaturen verharrten die Umsätze nach Angaben der Hälfte der Branchenunternehmen auf dem Niveau des ersten Quartals des Vorjahres.
Ausblick 2. Quartal
Die Prognose der teilnehmenden Flurförderzeughändler für das zweite Quartal 2010 fällt positiv aus. So erwarten 75 % eine Steigerung Ihrer Gesamtumsätze. Ein Viertel gab an, mit unveränderten Umsatzwerten zu kalkulieren. Keines der meldenden Unternehmen rechnet mit einer Verschlechterung der Umsatzsituation im Flurförderzeughandel im Vergleich zum zweiten Quartal 2009. Für die einzelnen Produktkategorien sehen die Erwartungen der Unternehmen allerdings nur teilweise in diesem Maße optimistisch aus. Für verbrennungsmotorische Stapler mit einer Tragkraft bis 2 t und über 5t, batteriebetriebene Kontergewichtsstapler mit einer Tragkraft über 3 t, batteriebetriebene Schubmaststapler, Teleskopmaschinen, Geländestapler und im Rental-Geschäft rechnet die große Mehrheit der teilnehmenden Unternehmen mit Umsätzen auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Mit Gebrauchtmaschinen, deichselgeführten Niederhubwagen, batteriebetriebene Kontergewichtsstapler mit einer Tragkraft bis zu 3 t und verbrennungsmotorischen Staplern mit einer Tragkraft von 2 bis 5 t lassen sich nach Meinung der Untersuchungsteilnehmer dagegen höhere Umsätze als im entsprechenden Vorjahresquartal erzielen.
Quelle: Bundesverband der Baumaschinen-, Baugeräte- und Industriemaschinen-Firmen e.V. (bbi)