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Wer neue Kunden will, muss erst gefunden werdenArchiv
Wer neue Kunden will, muss erst gefunden werden
Über die Hälfte der Einkaufsentscheider fahnden regelmäßig mit Hilfe von Business-Suchmaschinen im Internet nach neuen Anbietern von Produkten und Dienstleistungen. Dies hat eine Befragung zur Suchmaschinen-Nutzung im ' Managementkompass Business-Suchmaschinen ' des F.A.Z.-Instituts ergeben. Business-Suchmaschinen stellen damit die ideale Plattform für nahezu jedes Unternehmen dar, um sich direkt beim Kunden zu präsentieren.
Den Befragungsergebnissen im ' Managementkompass Business-Suchmaschinen ' zufolge nutzen zwar über 90 Prozent der Einkaufsentscheider für ihre Recherche auch allgemeine Suchmaschinen wie Google oder MSN-Search, doch äußern sie sich gleichzeitig deutlich unzufrieden mit deren Ergebnissen. So kritisieren zwei Drittel der befragten Einkaufsentscheider allgemeine Suchmaschinen als ineffizient und zeitintensiv, da sie zu viele irrelevante Treffer in ihren Ergebnislisten anzeigen. Der Grund: Allgemeine Suchmaschinen richten sich mit ihrem Angebot an die Gesamtheit der Internetnutzer und haben ihren Schwerpunkt im privaten Gebrauch. Doch im Bereich der Einkaufsrecherche stoßen diese Suchmaschinen immer häufiger an ihre Grenzen. Einkaufsentscheider suchen daher immer häufiger nach Alternativen. Mehr als jeder zweite von ihnen recherchiert deshalb bereits mit Business-Suchmaschinen. Der Vorteil: „Business-Suchmaschinen haben sich auf die spezifischen Anforderungen der beruflich Suchenden eingestellt und dementsprechend ihr Datenmaterial vorqualifiziert sowie zielgruppengerecht aufbereitet. Die Such-Spezialisten liefern so präzise und schnell ausschließlich relevante Treffer für die effiziente Anbieterrecherche im Geschäftsleben.'
Der direkte Weg zum Kunden Bei Business-Suchmaschinen sind die Wege zu den potenziellen Kunden damit dank geringer Streuverluste sehr kurz und führen zu gezielteren Anfragen als bei allgemeinen Suchmaschinen. Darüber hinaus ist der gewünschte Werbeeffekt bei allgemeinen Suchmaschinen nur schwer kalkulierbar. Denn aktuellen Studien zufolge findet nur deren erste Ergebnisseite überhaupt den Weg zum Suchenden. Eine Top-Platzierung durch die so genannte Suchmaschinenoptimierung kann jedoch niemand garantieren - zu viele Faktoren, die das Unternehmen nicht direkt beeinflussen kann, spielen beim Aufstellen der Rangliste eine Rolle. Es empfiehlt sich daher der Einsatz von bezahlten Suchmaschineneinträgen. Doch das Auktionsmodell für das so genannte „Keyword Advertising' ist sehr unübersichtlich. Denn welche Kosten pro Klick tatsächlich anfallen, hängt von der Nachfrage nach den ausgewählten Suchbegriffen ab. Klar kalkulieren mit Jahresgebühren Zielgerichteter, effektiver und besser kalkulierbar sind Rubrikeneinträge in Business-Suchmaschinen, da diese oft auf festen Jahresgebühren beruhen. lnsbesondere für Anbieter, die ihre Produkte und Dienstleistungen überwiegend anderen Unternehmen bereitstellen und für die eine qualifizierte Zielgruppe wichtiger ist als die Reichweite, sind diese Rubrikeneinträge mehr als eine Alternative. Exakte Zielgruppenansprache, geringe Streuverluste und klare Budgetierung der Marketingaktivitäten - das sind die zentralen Vorteile bezahlter Einträge bei Business-Suchmaschinen. Für das Suchmaschinenmarketing im B-to-B eignen sich spezialisierte Business-Suchmaschinen daher deutlich besser als allgemeine Suchmaschinen. |
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