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Drei Generationen grüne Flotte
Neu in der Staplerflotte bei GeoLogistics ist der C15
Neu in der Staplerflotte bei GeoLogistics ist der C15
Für den Umschlag von 8,5 Millionen Tonnen jährlich macht sich der Logistikdienstleister GeoLogistics in Stuttgart die Effizienz der Stapler von Clark zunutze - mit Erfolg, wie dieser Bericht zeigt.

Als Teil des über 100 Länder umfassenden Netzwerkes mit 450 Niederlassungen und 12.000 Mitarbeitern hält die deutsche GeoLogistics GmbH mit 39 Standorten das komplette Spektrum vor: unter anderem Anlagen- und Projektspeditionen, Lagerhaltung, Luftfracht, Messespeditionen, Sammelgut, Seefracht sowie Teil- und Komplettladungen. Seit rund 35 Jahren ist die GeoLogistics-Niederlassung in der Stuttgarter Frachtstraße als Nahverkehrslogistiker tätig. Der Kundenstamm liest sich mit Bosch, Recaro, Thyssen, DaimlerChrysler und BASF wie das „Who is Who?' der süddeutschen Industrielandschaft. Das hat Gründe. Geo-Logistics steht für zuverlässigen Warenfluss, kurze Reaktionszeiten und termingerechte Zustellung. An den Maximen des Geschäftes hat sich auch nach über drei Jahrzehnten Logistikdienstleistung nichts geändert.
Der CGP 16 hat eine Tragkraft von 1,6 Tonnen
Der CGP 16 hat eine Tragkraft von 1,6 Tonnen
Unverändert große Stücke halten die Schwaben auf Clark-Gabelstapler. Genau genommen sind mittlerweile drei Generationen von Frontstaplern dieses Herstellers die „Evergreens' in den pulsierenden Herzstücken der GeoLogistics-Dependance Stuttgart. Effizient zu bewirtschaften gilt es hier zwei Hallen mit 15.000 qm Lagerfläche und rund 7.500 Stellplätzen für Paletten, Gitterboxen und Container. Bei 8,5 Millionen Tonnen lag die Umschlagmenge im Jahr 2005, die Tagestonnage - gefahren wird die Anlage im Zweischicht-Betrieb - beläuft sich auf durchschnittlich 60 Tonnen, an den Hauptverladetagen Dienstag und Freitag sind es bis zu 150 Tonnen. Betriebsleiter Hermann Queck: „Angesichts der großen Kapazitäten und hohen Frequenz bei Entlade-, Belade-, Ein-, Umlagerungs- und Kommissioniervorgängen brauchen wir vor allem zuverlässige Stapler, die gut zu bedienen sind und lange halten.' Flurfördertechnik ist hier nicht Selbstzweck, sondern ein wichtiges Instrument, um die Umschlags-Abwicklung jederzeit optimieren zu können. Maximal nur zwei Tage beträgt die Verweilzeit eingehender Umschlagsfracht, das bedeutet im Umkehrschluss tagtäglich hohe Durchsätze. Umso größer ist die Freude bei den derzeit sechs Staplerfahrern über zwei Neuzugänge, die die derzeitige Clark-Flotte (Traglasten von 1,5 bis 3 Tonnen) bei GeoLogistics aufstocken: ein nagelneuer CMP 30 sowie ein C 15.

Der treibgasbetriebene C15 mit 1,5 Tonnen Tragkraft wird bei GeoLogistics inzwischen als Allrounder geschätzt und kommt unter anderem bei der Warenverteilung im Lager und zum Be- und Entladen der Lkw zum Einsatz. Als Frontmann der GEN2-Serie von Clark weist der C15 zunächst Vorteile in Sachen Ergonomie auf. Großzügig gehalten ist der Fahrerplatz. Auf Gummiisolatoren gelagert, die Vibrationen und Motorengeräusche reduzieren, bietet der Sitz dem Fahrer ein Mehr an Komfort und trotz der kompakten Bauweise auch ausgiebig Raum für große GeoLogistics-Fahrer. „Die bequem erreichbaren Bedienelemente, ein flacher Einstieg und die dicke Gummimatte im Fußraum sind allein für das Wohlbefinden des Fahrers entwickelt worden', erläutert Clark Sales Manager International Rainer Gläßer. Müssen sie auch, folgt man dem Anforderungsprofil bei GeoLogistics. Betriebsleiter Queck erläutert: „Man muss davon ausgehen, dass unsere Staplerfahrer teils bis zu elf Stunden „draufhocken.'

Nicht zuletzt das verstellbare Lenkrad, die ergonomisch angeordneten Pedale und Kunststoff überzogene Steuerhebel komplettieren gemeinsam mit übersichtlich angeordneten und leicht handelbaren Bedienelementen das Bild des vielseitigen Helfers. Zwei Höhepunkte stechen dabei markant hervor: zum einen die elektronische Fahrtrichtungssteuerung, die den Betrieb mit den Fingerspitzen ermöglicht und somit die Ermüdung der Arme verhindert. Zum anderen die hydrostatische Lenkhilfe mit maximal vier Lenkumdrehungen, die den GeoLogistics-Fahrern gute Manövrierbarkeit bei geringem Kraftaufwand bietet.

Komfort ist die eine Seite, Zuverlässigkeit - speziell unter den Gesichtspunkten Sicherheit und Langlebigkeit - die andere. „Seit 15 Jahren bin ich hier tätig, seit 15 Jahren fahre ich Clark-Stapler', bekräftigt Hermann Queck, „und unter dem Gesichtspunkt Robustheit können wir nicht klagen. Im Gegenteil: Man müsste die Stapler schon anständig quälen, ehe Reparaturbedarf auftritt. Sie sind überhaupt nicht anfällig. Wenn überhaupt, dann könnte Verschleiß greifen.' Auf mindestens fünf Jahre Dienstzeit bringen es die Clark-Stapler bei GeoLogistics im Schnitt, umgerechnet rund 12.000 Stunden Betriebszeit. Ohne signifikante Einbußen in Sachen Verfügbarkeit: „Ich kann's mir nicht leisten, dass Stapler ausfallen', spielt Queck auch auf die hohen Umschlagsmengen und Serviceleistungen von Clark-Händler Hald & Grunewald an, „spätestens am nächsten Tag ist der Monteur da.'

Unterdessen bringt der C15 von Hause aus handfeste Reserven für ein langes Leben mit. Das Chassis besteht aus geformten, verschweißten Stahlplatten, die vor Aufprallschäden schützen und die Lebensdauer des Staplers verlängern. Eine integrierte Ölwanne mit dezentraler Entlüftung sorgt für gute Kühlung der Hydraulik auch bei starker Beanspruchung. Auch Lenkachse sowie Hubmast und Gabelträger entsprechen der Forderung nach maximierter Lebensdauer. Robust und einfach gehalten ist das Achsendesign in Verbindung mit einem Doppel-Hydraulikzylinder, der die notwendige Lenkkraft überträgt. Das Lenkgestänge mit abgedichteten Pendelkugellagern verbindet den Zylinder mit dem Achsschenkel und reduziert dadurch Ausfallzeiten für Wartung und Reparatur, Justierungen werden nicht mehr benötigt. Die Drehpunkte des Lenkgestänges sind als „Doppelscherzug' entwickelt worden und halten Stößen stand, ohne Bruch oder sich zu lösen. Weiterhin sind Lenkgestänge und Achsschenkellagerung mit Schmiermittel versehen und auch nachzuschmieren, um Schmutz zu verdrängen und die Lebensdauer zu erhöhen.

Als vorteilhaft erweisen sich bei Hubmast und Gabelträger die abgedichteten, schräg gestellten Rollen. Sie minimieren ein Durchbiegen und Seitenspiel zwischen Gabelträger und Hubmast. Sechs Gabelträgerollen und zwei seitlich unterstützende Rollen reduzieren die Einzelrollenbelastung und verlängern damit auch die Lebensdauer der Hubmasten. Bemerkenswert: Hydraulik-Dämpfungs-Ventile sorgen für ein geräuscharmes Heben und Senken und reduzieren Erschütterungen.

Mehr als ausreichend ist auch die Motorleistung des C15 angesichts der Aufgaben in den GeoLogistics-Lagern. Der wassergekühlte Viertakt-Motor mit IMPCO-Treibgasanlage bietet bei 2,0 Litern Hubraum und einer Leistung von 34 kW niedrige Schadstoffemissionen und geringen Schadstoff-verbrauch, zumal auf Wunsch mit geregeltem 3-Wege-Katalysator lieferbar. „Sehr gute Verbrauchswerte', attestiert Hermann Queck dem C15, in Zeiten steigender Rohstoffpreise ein gewichtiges Argument. Unterstützung erfährt der tägliche Staplerbetrieb auf der Technikseite auch durch die stufenlose Getriebeautomatik mit entsprechend weichem und ruckfreiem Anfahren. Soll heißen: Die Kombination aus Achse und Getriebe erlaubt eine direkte Kraftübertragung zum Achsengetriebe, wobei eine gemeinsame Ölwanne sowohl der Achse als auch dem Getriebe Schmiermittel aus dem Getriebe-Kühlsystem zur Kühlung zur Verfügung stellt. Das abgestimmte Vor-und Rückwärtsumschalten verhindert Erschütterungen zwischen Getriebe und Raddrehung. Ein Ventil, angesteuert durch das linke Inch-Pedal, sorgt für einen weichen Getriebeeingriff und erlaubt einen schnellen Hub, während die Fahrgeschwindigkeit gesteuert wird.

Clarks verschachtelt angeordnete Hubmastprofile bilden schmale Säulen, um ein größtmögliches „Sichtfenster' für den Fahrer zu schaffen. Die Schutzstreben des Fahrerschutzdaches laufen parallel zur Blickrichtung des Fahrers. Dies führt zu weniger Schäden beim Aufnehmen und Absetzen der Ladung vom Regal. Rainer Gläßer bringt es auf den Punkt: „Freie Sicht schützt vor allem die wertvollste Ressource - die Mitarbeiter.'

Bild 3: Gute Sicht führt zu weniger Schäden

Quelle: dhf 10/2006
www.dhf-magazine.de
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