60 % der deutschen Flurförderzeughändler berichteten in der bbi-Umfrage vom Juli dieses Jahres von Umsatzrückgängen im zweiten Quartal 2009. 30 % verzeichneten im Vergleich zum Vorjahresquartal gleich bleibende Umsätze. Umsatzgewinne gaben 10 % an. Im Rückblick auf das erste Quartal 2009 sind diese Werte als leichte Verbesserung zu werten. Die wirtschaftliche Situation im Flurförderzeughandel bleibt dennoch sehr angespannt.
Zu beachten ist, dass das Vergleichsquartal des vorliegenden bbiKonjunkturtests, also das zweite Quartal 2008, ein wirtschaftlich noch starkes Quartal war. Die im Test ermittelten Zahlen sollten somit vor dem Hintergrund der konjunkturellen Situation im Vergleichszeitraum interpretiert werden.
In den Produktsparten sahen die teilnehmenden Unternehmen bei den verbrennungsmotorischen Gabelstaplern mit einer Tragkraft bis 2 t die größten Absatzprobleme. Fast 70 % der Befragten gaben hier sinkende Umsätze an. Ebenfalls überwiegend rückläufige Umsätze wurden bei batteriegetriebenen Kontergewichtsstaplem und Schubmaststaplem registriert. Relativ stabil verlief dagegen laut den Umfrageergebnissen das Geschäft mit Teleskopmaschinen, Geländestaplern und deichselgeführten Handhubwagen, bei denen 60 % der Branchenunternehmen die selben Umsatzwerte wie im Vorjahreszeitraum erreichten. Am besten entwickelte sich die Rental-Sparte mit Umsatzsteigerungen für 30 % der Teilnehmer. Gebrauchtmaschinen und die Vermietung führten dagegen bei jeweils 50 % der Unternehmen zu Umsatzrückgängen gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres.
Der Blick auf das dritte Quartal 2009 fällt im Vergleich zum dritten Quartal 2008 für die Händler von Flurförderzeugen ebenfalls schlechter aus. Immerhin geben jedoch 20 % der befragten Unternehmen an, eine Umsatzsteigerung zu erwarten. 35 % erwarten stagnierende Umsätze und 45 sehen einer Abschwächung der Umsätze entgegen.
Quelle: Bundesverband der Baumaschinen-, Baugeräte- und Industriemaschinen-Firmen e.V. (bbi)