Erste Angaben des Statistischen Bundesamtes über die Leistung der deutschen Hersteller von Hebezeugen und Fördermitteln in der Zeitspanne Januar bis September 2005 zeigen auf eine - gemessen am Maschinenbau - überdurchschnittliche Umsatzentwicklung. Während die Verkaufserlöse gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum im Maschinenbau um 5,3% auf 129,57 Mrd. Euro gestiegen sind, kam die Fördertechnik auf den Zuwachs von 9,4% auf 9,7 Mrd. Euro.
Eine ähnliche Spreizung der Zuwachsraten gab es im Auslandsumsatz. Hier verbesserte der Maschinenbau seine Verkäufe um 9,5% auf 71,04 Mrd. Euro. Die Unternehmen aus dem Segment der Hebezeuge und Fördermittel hingegen konnten den Export um 20,2% auf 4,15 Mrd. Euro steigern. Die Behörde ermittelt für den Maschinenbau eine Exportquote von 54,8%; Hebezeuge und Fördermittel (42,8%) konnten dagegen mit dieser Quote nicht mithalten.
Auffallende Abweichungen gab es auch bei der Untergliederung des Auslandsumsatzes mit der Eurozone. Waren vom Maschinenbau bis September 2005 rd. 29,07 Mrd. Euro (+8,1%) in diesen Währungsraum gegangen, so belegte die Fördertechnik mit 2,27 Mrd. Euro (+23,9%) dorthin eine stärkere Umsatzsteigerung. Der Anteil der Eurozone am Auslandsumsatz erreichte im Maschinenbau 40,9% und in der Fördertechnik 54,8%.
Mit diesen Angaben scheint bereits der große Rahmen für das Wirtschaftsjahr 2005 abgesteckt zu sein. Die restlichen Monate (Oktober bis Dezember) werden hinsichtlich der Wachstumsraten nur noch relativ geringfügige Abweichungen gebracht haben. Per Saldo kann sich die Bilanz der fördertechnischen Industrie sehen lassen.
Quelle: f+h 1-2/2006