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Hut ab - die Grünen sind wieder da

Die Geschichte des Staplerherstellers Clark ist so wechselvoll wie kaum eine andere in der Branche. Das 1903 gegründete Unternehmen stellte 1917 den ersten Gabelstapler her und teilt sich den Ruf des Staplererfinders mit Yale. Es ging bergauf und auch bergab. Im Jahr 2ooo war weltweit Schluß, das Werk in Lexington überschuldet, die deutsche Produktion in Mülheim nicht in der Lage alleine weiterzuarbeiten und das Clark Samsung Werk in Korea stand auch nicht gut da. Der Retter war 2003 ein eher unscheinbarer, und, wie wir erfuhren, sehr zurückhaltender Herr namens Sunghak Baik. Er ist Eigentümer des weltgrößten Hutherstellers Young An. Er investiert seit einiger Zeit, auch weil er drei Söhne mit verantwortlichen Aufgaben betrauen will, in neuen Industriefeldern. 2002 übernahm er das Busgeschäft von DaeWOO, 2003 den Gabelstaplerhersteller Clark bzw. die Fertigung von Samsung, seit 1998 Lizenznehmer von Clark. Dem umtriebigen Herrn rettete einst ein Amerikaner das Leben ganz klar, dass er fortan immer ein Herz für alles amerikanische hatte. Da bot es sich an, die Clark Produkte zu übernehmen. Heute ist sein Imperium weitverzweigt. Sein Sohn Jeongsoo hat eine Mobiltelefonfabrik, sein Sohn Byungsoo kümmert sich um die Bussparte und Sohn Seungsoo ist Herrscher der Stapler. Zusammen mit der Hut und Mützenfabrik repräsentiert der Konzern rund 1 Mrd. $ Umsatz, wovon alleine 240 Mio. $ auf die Staplersparte entfallen. Gute Stapler sind eine Sache, ein guter Name ein anderer und der Name Clark genießt in Fachkreisen immer noch einen hervorragenden Ruf, auch wenn es um ihn in Deutschland in den vergangenen Jahren etwas ruhiger wurde. Daran konnte auch Filco nichts ändern. Dieses Unternehmen übernahm die Staplerproduktion in Mülheim und hoffte dort Stapler mit dem Namen Clark zu bauen ein Trugschluß, der vor Gericht endete. Eine Verbindung zum koreanischen Konzern besteht nicht, darauf weist Egon Strehl, Geschäftsführer der seit September 2004 agierenden Clark Europe GmbH, ausdrücklich hin.

Clark baut in Korea jährlich rund 8.ooo Stapler heuer sollen es 10.000 werden. Bis Mitte 2oo5 wird in China eine Fertigung für zunächst 2.000 Einheiten errichtet. Auch das us amerikansiche Staplerwerk Lexington soll wiederbelebt werden und als Forschungszentrum für E Stapler fungieren. Will man an Tendern der amerikanischen Regierung teilnehmen, benötigen die Koreaner ein Werk in den USA. Europa wird nun von Duisburg aus betreut. Wichtigster Schauplatz ist Deutschland, wo zuletzt jährlich nur so Einheiten verkauft wurden. Nun werden wieder Händler reaktiviert und vor allem neue gefunden. So sind mittlerweile Wiese, Logistik Pool, Kowalski, Eckert, Hald sowie Hebe und Fördertechnik Handels GmbH sind schon im Boot rund 20 sollen es im Endausbau werden. In England, Spanien, Frankreich und Italien arbeiten Importeure, von Tschechien aus macht sich das Handelshaus Gorenje auf den Weg, die osteuropäischen Beitrittsländer zu betreuen.

Das Geschäft mit ClarkStaplern soll ob interessanter Preise wieder Spaß machen eine Gerätepopulation von rund 20.000 Einheiten in Deutschland soll neuen Händlern das Ersatzteilgeschäft schmackhaft machen auch wenn hier TVH in Belgien als offizieller Übernehmer der Clark Ersatzteile kräftig mitmischt 'Wir müssen halt besser und schneller sein', erklärt Strehl beim Treffen mit der STW Redaktion'wir werden sicherlich nicht immer den dicken Schnitt mit dem Ersatzteilgeschäft machen, aber wir können zeigen, was wir tun und hoffen unsere Händler so schnell auch im ET Business an uns zu binden.'

Per Datenleitung ist man mit Korea verbunden, das zentrale Ersatzteillager wird derzeit auf 900 m² Fläche eingerichtet. In Duisburg werden auch Stapler bevorratet zumindest für den Anfang soll es reichen Ausweichkapazitäten sind schon angemietet. Bis Jahresende will Strehl mit einem kleinen Team rund 300 Stapler vermarkten. Schwerpunkt sind die Verbrenner der CPM und Gen 2 Serie. Im April wird eine in Spanien gefertigte (Tekma) Elektrostaplerreihe von 1,6 bis 3,5 t in AC Technik mit 48 und 8o V kommen. Sehr moderne Geräte, die vom größten spanischen Staplervermieter entwickelt und nach seinen Vorstellungen gebaut werden. Somit ist man im V und E Segment gut aufgestellt. Abgedeckt wird der Traglastbereich bis 7,5 t - dank der Kooperation mit einem australischen Schwerstapler-hersteller will man auch das Segment bis 42 t abdecken.

'Clark ist wer', betont Strehl, 'wir erklären wer wir sind und was wir wollen, dass wir nun zu einem großen fernöstlichen Konzern gehören ist wahrlich kein Nachteil - viele andere Branchen werden heute schon von Marktführern aus Fernost dominiert.' Auch in der Produktion soll sich etwas tun - eine Fertigung in Mitteleuropa, deutlicher wird man nicht, ist für 2007 geplant. Derzeit werden in Europa rund 1.500 Maschinen abgesetzt - dies soll sich deutlich steigern dazu wollen Strehl und seine Leute als zentrale Marketingkoordination sorgen. Man baut das Händlernetz auf, kümmert sich um die Ersatzteilversorgung, die nun europaweit über Duisburg läuft, und man investiert in Marketing und Verkaufsunterstützung - eine Teilnahme an der CeMat ist Clark baut in Korea jährlich rund 8.000 Stapler heuer sollen es 10.000 werden. Bis Mitte 2005 wird in China eine Fertigung für zunächst 2.000 Einheiten errichtet. Auch das us amerikansiche Staplerwerk Lexington soll wiederbelebt werden und als Forschungszentrum für E Stapler fungieren. Will man an Tendern der amerikanischen Regierung teilnehmen, benötigen die Koreaner ein Werk in den USA. Europa wird nun von Duisburg nicht geplant, weil man nicht die Manpower hat um gebührend aufzutreten man will das gesparte Geld anderweitig investieren. Wer sich mit Strehl unterhält, gewinnt den Eindruck, dass das Engagement nun langfristig ist, denn durch eine Servicefee von allen in Europa verkauften Geräten finanziert sich das Unternehmen unangenehme Preissteigerungen hat man vermieden die Importeure mussten nur ihre Margen etwas beschneiden dafür steht Ihnen nun eine effiziente Marketingorganisation zur Verfügung, die übrigens ab nun alle Produktlaunches für Europa durchführen wird.

Quelle: Staplerworld
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