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+++KION-GROUP+++Ziel: Bereits 2008 börsenfähig. Pralle Auftragsbücher, Zusatzschichten, drei Monate ausgelastet - das Stapler- und Lagertechnikunternehmen Kion profitiert überdurchschnittlich von der weltweit steigenden Nachfrage. Kion, Anfang 2007 von KKR und Goldman Sachs übernommen, will ab 2008 für einen möglichen Börsengang gerüstet sein.
Hubertus Krossa, Sprecher der Wiesbadener Geschäftsführung, nannte in Frankfurt ein Auftragsplus von 22 Prozent (Weltmarkt elf Prozent) auf 2,4 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2007 gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Konzernumsatz kletterte um 9,8 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro, das Betriebsergebnis nahm um 27 Prozent zu. Alle drei Kion-Marken haben Anteile auf dem Weltmarkt gewonnen. Linde (Aschaffenburg) erhöhte den Umsatz um 6,8 Prozent auf 1,35 Milliarden Euro. Die Marke Still (Hamburg) legte um 13,1 Prozent zu auf 684 Millionen, OM (Mailand), wuchs um 23 Prozent auf 181 Millionen. Das Gesamtergebnis 2007 werde freilich negativ ausfallen, teilte Finanzvorstand Nadim Cen mit. Neben der jährlichen Verzinsung der 2,6 Milliarden Schulden (Kauf durch KKR/Goldmann) seien Einmaleffekte aus dem Eigentümerwechsel zu bewältigen. Gleichwohl soll schon in diesem Jahr ein Beitrag zur Schuldentilgung fließen. Für 2008 rechnet Cen nach Wegfall der Einmaleffekte mit einem deutlichen Gewinn. Wann sich die Eigentümer KKR und Goldman zum beabsichtigten Börsengang entschließen, bleibe deren Entscheidung und sei derzeit offen, betonten Krossa und Cen. Der Vorstand wolle Kion auf jeden Fall 2008 börsenfähig machen. Öffne sich ein günstiges Fenster für eine solche Aktion, müsse man gerüstet sein. 09/2007 |
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