Wer in Deutschland einen Internetanschluss hat, verbringt immer mehr Zeit im Web - zu Ungunsten der übrigen Medien. Das hat EIAA, ein Branchenverband der paneuropäischen Online-Vermarkter, in einer Studie ermittelt. Deutsche Onliner sind demnach an fünf Tagen der Woche durchschnittlich mehr als zehn Stunden und 20 Minuten online. Das entspricht einer Steigerung von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die Initiatoren der Studie sehen den Grund für die Steigerung in der zunehmenden Verbreitung von Breitbandanschlüssen: 60 Prozent aller Onliner haben demnach in Deutschland inzwischen einen schnellen Anschluss. Weitere 22 Prozent planen zudem, im nächsten Jahr auf Breitband umzusteigen. In Deutschland wie in den übrigen europäischen Ländern stagniert dafür die Nutzungszeit von Radio und Fernsehen. Mit Zeitschriften, und in Deutschland auch Zeitungen, verbringen die Mediennutzer immer weniger Zeit.