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+++KION GROUP+++Expansion in positivem Umfeld. Nach Konzernangaben Anfang Juni ist der Auftragseingang des Gabelstapler- und Lagertechnikherstellers im ersten Quartal 2011 auf 1,157 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (846 Mio. Euro) gestiegen, was einem Plus von 36,9 Prozent entspricht. Der stückzahlbezogene Auftragseingang im Neugeschäft stieg um 36 Prozent von 26.900 auf 36.600 Fahrzeuge.
Auf den Weltmarkt von Flurförderzeugen bezogen legte die Nachfrage im Vergleich zum ersten Quartal 2010 um rund 40 Prozent zu und erreichte fast 250.000 Einheiten - einen neuen Höchstwert für das erste Quartal eines Kalenderjahres. Wie mitgeteilt wird, erhöhte KION seinen Konzernumsatz auf 1,016 Mrd. Euro und wuchs somit im Vergleich zum Vorjahresquartal (738 Mio. Euro) um 37,8 Prozent. Der Umsatz im Neugeschäft legte um mehr als 60 Prozent zu, wobei insbesondere eine höhere Nachfrage nach den höherwertigen Gegengewichtsstaplern zu verzeichnen war. Die Bereiche Hydraulik und Service konnten mit über 38 Prozent bzw. über 15 Prozent ebenfalls deutlich ausgebaut werden. 41 Prozent des Umsatzvolumens entfielen nach eigenen Angaben im ersten Quartal 2011 auf das Servicegeschäft, das neben After Sales auch Serviceangebote rund um Miet- und Gebrauchtgeräte umfasst. In Brasilien will KION seine Produktionskapazitäten ausbauen. Dazu soll in São Paulo ein auf Stapler mit Verbrennungsmotor ausgerichtetes Werk errichtet werden, die Aufnahme der Produktion sei für Frühjahr 2012 geplant. Das bestehende Werk in Rio de Janeiro stellt Lagertechnik für die KION Marken STILL und Linde her. Bereits im März 2011 kündigte KION an, in Indien ein Gemeinschaftsunternehmen mit Voltas Limited für Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Service von Gabelstaplern sowie Lagertechnik zu gründen. Das Closing für das Joint Venture ist im zweiten Quartal 2011 erfolgt. Nach gutem Start in das Jahr 2011 erwartet KION unter der Voraussetzung eines weiter günstigen Marktumfelds auch für das gesamte Geschäftsjahr eine anhaltend positive Entwicklung. Während der Umsatz noch unter dem Niveau des Rekordjahres 2008 liegen werde, könne die EBIT-Marge bereits wieder annähernd historische Höchststände erreichen. 06/2011 |
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