Der positive Trend hält an: Immer mehr Deutsche sind im Internet unterwegs. Der (N)ONLINER Atlas 2006 der Initiative D21 und von TNS Infratest weist aus, dass der Nutzeranteil im Bundesdurchschnitt im Vergleich zum Vorjahr von 55 auf 58% gestiegen ist.
Die größte Studie zur Verbreitung des Internets in der Bundesrepublik ergab in ihrer sechsten Ausgabe, dass insgesamt etwa 37,8 Mio. Bundesbürger über 14 Jahre dieses Medium nutzen. Damit ist die deutsche Internet-Gemeinde gegenüber dem Vorjahr um zwei Mio. Menschen gewachsen. Die (N)ONLINER-Forscher prognostizieren sogar, dass in den kommenden zwölf Monaten weitere vier Mio. Nutzer hinzukommen werden. Aber: 23 Mio. Bundesbürger (36 %) gelten als hartnäckige Offliner ohne Anschaffungsabsicht.
Der digitale Graben scheint sich weiter zu schließen: Bei den über 50-Jährigen, den „Silver Surfern', stieg der Anteil der Nutzer auf jetzt 34% an - drei Prozentpunkte mehr als 2005.
Auch der Frauenanteil ist deutlich gestiegen. 520/o aller Bundesbürgerinnen surfen im Internet (Vorjahr: weniger als 50%). Das prozentuale Verhältnis von Männern zu Frauen unter allen Onlinern liegt nun bei 54:46. Außerdem gab es erstmals seit Erscheinen der Studie mit 3,9 Prozentpunkten den größten Zuwachs bei der Internet-Nutzung im Osten der Bundesrepublik.
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