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Clark stapler Geschäftsergebnis 2011Unternehmensnachrichten
Wachstum in allen Geschäftsfeldern (10.02.2012)
CLARK Europe GmbH - Mit einer kräftigen Umsatzsteigerung in Höhe von 35 Prozent setzte die Clark Europe GmbH im Geschäftsjahr 2011 eigenen Angaben zufolge ihren profitablen Wachstumskurs fort. „Allen Prognosen zum Trotz erreichen wir damit wieder das Niveau des herausragenden Jahres 2008“, so Egon Strehl, Geschäftsführer der Clark Europe GmbH, „nach der heftigen Rezession 2009 lief die Erholung schneller an als allgemein vermutet.“
Egon Strehl, Geschäftsführer; Andreas Krause, Technischer Direktor; Rolf Eiten, Leiter Sales & Marketing. (v.l.n.r.)

Egon Strehl, Geschäftsführer; Andreas Krause, Technischer Direktor; Rolf Eiten, Leiter Sales & Marketing. (v.l.n.r.)
Der Auftragseingang lag im Jahr 2011 um 37 Prozent über Vorjahresniveau, wie mitgeteilt wird. Das erfreuliche Zahlenwerk wurde unter anderem gestützt durch die Präsenz auf Logistikleitmessen wie der CeMAT 2011 in Hannover und durch neue Modelle wie den Diesel- und Treibgasstapler C 40-55s der Premium-Baureihe Gen2 (Tragkräfte 4 - 5,5 Tonnen). Positiv habe sich außerdem die Sparte Lagertechnik ausgewirkt. „Mit dem Elektro Dreirad-Schlepper CTX40/70 haben wir scheinbar den Nerv des Marktes getroffen“, so Egon Strehl, „auch hier verzeichnen wir rege, konstante Nachfrage.“ Flankiert worden sei das solide Wachstum bei Neugeräten von einer 22-prozentigen Steigerung beim Ersatzteilumsatz.

Gestärkte Präsenz in Europa, Afrika und dem Nahen Osten

Dass die Clark Europe GmbH in ihrem Absatzgebiet Europa, Naher Osten und Afrika erneut Wachstum über Durchschnitt generierte, sei neben einer überzeugenden Innovationsleistung auch auf das um 28 Unternehmen angewachsene Clark-Händlernetzwerk zurückzuführen. In rund 50 Ländern befassen sich 170 Clark-Händler mit Verkauf, Vermietung, Finanzierung und Service von „The Forklift“.

Signifikante Fortschritte machte die Clark Europe GmbH unter dem Aspekt Marktabdeckung mit neuen Großhändlern, insbesondere in Osteuropa und Skandinavien. Auch in Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und in Afrika konnten neue Partner gewonnen werden. Während der Umsatz im europäischen Markt für Clark-Flurförderzeuge um 36 Prozent stieg, verzeichnete das Clark-Geschäft im Nahen Osten einen Zuwachs von 35 Prozent, der afrikanische Markt wuchs sogar um 68 %. Der Weltmarkt ist im Vergleich zu 2010 um 24 % gewachsen.

Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2012 rechnet Clark mit 31 Prozent Wachstum bei verkauften Einheiten sowie mit einem um 20 Prozent besseren Ersatzteilgeschäft. „Wir gehen davon aus, dass sich der Markt weiterhin gut entwickelt, auch wenn wir ein deutlich geringeres Wachstum als 2011 erwarten“, macht Egon Strehl auch mögliche Störfaktoren in 2012 aus. „Abzuwarten bleibt, inwieweit sich die Eurokrise sowie die Entwicklungen in Nordafrika und im Nahen Osten auf unser Geschäft auswirken werden.“

Keine negativen Einflüsse erwartet Strehl dagegen aus Asien: „Nahezu alle Hersteller waren von der Atomkatastrophe in Japan betroffen und mussten 2011 auf andere Zulieferer ausweichen. Problematisch wirkte sich bei einigen Herstellern – glücklicherweise nicht bei uns – auch der zunehmend starke Yen aus. Hier waren teils erhebliche Preissteigerungen zu verzeichnen.“ Positiv schätzt Strehl das im Juli 2011 in Kraft getretene Freihandelsabkommen zwischen der EU und Südkorea ein. Das lang erwartete Handelsabkommen hebt binnen vier Jahren etwa 98 Prozent der Zölle und weitere Handelsbeschränkungen auf. „Eine höchst erfreuliche Nachricht“, so Strehl, „das bedeutet für Clark bessere Bedingungen, die uns noch konkurrenzfähiger machen. Damit können wir noch stärker in unser Wachstum und den Ausbau unserer Organisation investieren.“

Clark plant 2012 Produktoffensive

Die Clark Europe GmbH plant für das Jahr 2012 eine Vertriebs- und Produktoffensive. Vertriebsseitig soll mit dem Ausbau des Händlernetzwerks eine noch höhere Abdeckung in den Kernmärkten erreicht werden. Der vertiefte Händler-Support erfolgt über Vertriebs-, Service- und Managementschulungen; Unterstützung sollen die 170 Clark-Händler auch im Segment Marketing erfahren. In Planung befindlich sind darüber hinaus neue Dealer Support Center für die Regionen Russland und Naher Osten.

Auf der Produktseite verfährt Clark zweigleisig. Egon Strehl: „Einerseits begegnen wir neuen Anforderungsprofilen der Gegenwart mit schneller Optimierung vorhandener oder der Entwicklung neuer Produkte und Features. Andererseits arbeiten unsere Strategen daran, zukünftige Markttrends zu antizipieren und in neue Flurförderzeug-Lösungen umzusetzen.“ So lässt das 2012er Rollout der neuen 80-Volt-Vierradstapler GEX 40-50 mit Tragkräften von 4, 4,5 und 5 t einiges erwarten. Gespannt ist man bei Clark auch auf die Marktreaktion beim Rollout der Elektrohubwagen PX20 und SX 12/16. „Zuletzt sehen wir uns mit Produktoptimierungen wie der automatischen Drehzahlanhebung der C20-35D oder dem Batteriewechseltisch für Elektrogeräte bestens gerüstet für ein spannendes Jahr 2012“, so Strehl.

Für Clark stehen Ampeln weiter auf Grün

Egon Strehl bilanziert: „Das Jahr 2011 hat gezeigt, dass die Ampeln für Clark weiterhin auf Grün geschaltet sind. Die Dynamik in der gesamten Branche Intralogistik ist trotz leichter Wachstumsabschwächung gegen Ende 2011 ungebrochen. Davon wird Clark mit seinen robusten, effizienten und hochproduktiven Geräten bei absolut wettbewerbsfähigem Preis-Leistungs-Verhältnis auch 2012 überproportional profitieren.“ Dies sei auch der Langfrist-Strategie der Clarks weltweit geschuldet. „Den Weg zur globalen Familien-Marke Clark“, so Strehl, „geht unsere Muttergesellschaft Young An entschlossen voran. Als Unternehmen, das nicht in Berichtsquartalen sondern in Generationen denkt, genießt das Verantwortungsbewusstsein gegenüber Mitarbeitern, Händlern und Kunden höchste Priorität.“ Diese Art der Nachhaltigkeit zahle sich für alle aus, denn sie bedeute Planungs- und damit Zukunftssicherheit in Zeiten vieler Umbrüche. „Wir sind uns sicher, mit dem Prinzip der Nachhaltigkeit auch ökologische Win-win-Situationen zu schaffen.“ Dass die Muttergesellschaft Young An konjunkturunabhängig regelmäßig Investitionen in Millionenhöhe in Clark tätige, zeige, so Strehl, den ungebremsten Willen, weiter Anteile im Staplermarkt zu gewinnen. „Anderenorts schwindet das Interesse am Gabelstapler, da werden ganze Unternehmensanteile einfach verkauft, ausgegliedert, wegrationalisiert. Wir dagegen sind das Wachstumsunternehmen Clark und bleiben es auch.“
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