 Bandagen-Power pur: |
Rollen, Rollen, nicht als Papierrollen, Gabelstapler und LKW. Dumm rumstehen gibt’s nicht. Hier hat jeder seine Aufgabe und seinen Platz. Wer im Weg steht, wird durch die Hupsignale der durch die Hallentore brausenden Stapler gewarnt und muss sich schnell einen andern Platz suchen. Bei Walki Wisa in Jülich wird Papier veredelt. 45.000 Tonnen im Jahr. In drei Schichten rund um die Uhr wird aus Rohpapier durch bedrucken, beschichten und laminieren Verpackungsware, Geschenkpapier und vieles mehr produziert. 120 Mitarbeiter und 28 verbrennungsmotorische Gabelstapler von 1,5 bis 8 Tonnen entladen LKW, beschicken die Druck- und Weiterverarbeitungsmaschinen und transportieren die fertigen Rollen in die Auslieferungslager. Walki Wisa liefert die Endprodukte bis vor die Tore seiner Kunden. Dazu werden täglich allein in Jülich 20 Lkw-Züge beladen und auf den Weg gebracht.
Walki Wisa ist ein internationales Unternehmen mit seinem Stammsitz in Finnland und gehört zu UPM-Kymmene, einem der führenden Forstkonzerne in der Welt. In sechs Fabriken – zwei in Finnland, zwei in Deutschland (Jülich und Steinfurt), eine in England und eine in China – werden Einschläge für die Papierindustrie, für die Metall- und Forstindustrie und Verpackungen für die Lebensmittel- und chemische Industrie sowie Dämm- und Baustoffe aus Papier hergestellt.
Zurück nach Jülich und zu den Staplern: Das Endlager in der Produktion in Jülich hat seine Kapazitäten längst überschritten, so dass einige Kilometer entfernt Hallen angemietet werden mussten. Ein hoher logistischer Aufwand, da jede Papierrolle zusätzliche weitere zwei Mal bewegt werden muss: Von der Produktion auf den Lkw, danach ins Außenlager, runter vom Lkw und später wieder auf einen anderen Lkw zwecks Auslieferung. Umso wichtiger sind zuverlässige und wendige Gabelstapler mit hoher Tragkraft bei platzsparenden Abmessungen.
„Wir haben schon viele Bandagenstapler im sieben Tonnen Bereich gehabt und ausprobiert, aber der Mitsubishi hat uns als einziger bisher richtig überzeugt“, sagt der finnische Betriebsleiter Timo Saahko, der gleichzeitig auch Produktionsmanager für Zentral-Europa ist. In der Fabrik in Jülich laufen neben dem Mitsubishi FGC70 K noch zwei weitere Schmalgangstapler eines anderen Herstellers, die allerdings trotz angeblich um eine Tonne höherer Tragfähigkeiten weniger heben und schon Risse im Rahmen zeigen, weil deren Kontergewichte aufgelastet werden mussten. Diese Querellen waren für Saahko ein Grund, den Mitsubishi auszuprobieren. Geliefert wurde der Stapler von der Firma Ohrem & Heil aus Zülpich, die als B-Händler der Mitsubishi Gabelstapler Vertretung Wertz aus Aachen fungiert. Und Michael Ohrem ist sehr zuversichtlich, dass er bei Walki Wisa demnächst einen weiteren 7-Tonner Bandagenstapler von Mitsubishi aufschreiben darf: „Der Kunde ist mit der Maschine so zufrieden, dass er sobald wie möglich seine anderen Geräte gegen unsere austauschen will.“
Rene Müssener, seit neuen Jahren Staplerfahrer bei Walki Wisa, bringt es auf den Punkt: „Der Mitsubishi ist ein Bulle. Da kann man alle anderen gegen vergessen. Der hebt sieben Tonnen Papier, dabei hat er vorne dran auch noch eine Rollenklammer, die zusätzliche 1,2 Tonnen wiegt.“ Nicht nur die enorme Kraft, sondern auch die Abmessungen des Staplers bringen selbst Fachleute zum staunen. Der FGC70 K ist keine vier Meter lang und nur 1.440 mm breit. Damit ist er schmaler als die meisten herkömmlichen zwei bis drei Tonnen Gabelstapler, obwohl er mehr als das doppelte hebt. Seine Power verdankt der grüne Riese einem V6-Motor mit 65 kW, für die Standfestigkeit sorgt die Bandagenbereifung, die unter anderem den Schwerpunkt senkt. Neben der Klammer ist der Walki Wisa Stapler zusätzlich mit einem vierten Steuerkreis und einem 5,9 Meter Triplexmast ausgestattet.