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Einführung der Diesel- und Treibgasstapler Linde H14 bis H20 EVO Unternehmensnachrichten
Kleiner EVO, große Wirkung (12.06.2015)
Die neuen Diesel- und Treibgasstapler Linde H14 bis H20 EVO.
Die neuen Diesel- und Treibgasstapler Linde H14 bis H20 EVO.
Linde Material Handling GmbH - Mit der Einführung der Diesel- und Treibgasstapler Linde H14 bis H20 EVO hat Flurförderzeughersteller Linde Material Handling nun auch seine kleinste Modellreihe im Traglastbereich von 1,4 bis 2,0 Tonnen auf die nächste Entwicklungsstufe gehoben. Äußerlich erkennbar am schwarzen Designelement, welches ins rot lackierte Chassis ragt, verfügt ab sofort auch der kleine EVO über wesentliche funktionelle Verbesserungen wie den Linde Curve Assist für angepasste Kurvengeschwindigkeit, die komfortablere Sitz- und Armlehnen-Generation oder die Wahl zwischen drei verschiedenen Fahrmodi, um Energieverbrauch und Leistungsabfrage auf die Einsatzbedingungen abzustimmen.

Um kritische Situationen bei Kurvenfahrt erst gar nicht entstehen zu lassen, stattet Linde jetzt auch die kleinen EVO Diesel- und Treibgasstapler und damit alle elektrischen und verbrennungsmotorischen Gegengewichtstapler im Traglastbereich von 1,4 bis 5 Tonnen serienmäßig mit dem Linde Curve Assist aus. Das System passt die Geschwindigkeit bei Kurvenfahrt automatisch an den Lenkeinschlag an und soll den Fahrer vor riskanten Fahrmanövern schützen.

Fahrer der neuen, kleinen Linde Verbrenner-Baureihe können sich über die neueste Sitzgeneration sowie die neu gestaltete Armlehne mit Linde-Load-Control freuen.
Fahrer der neuen, kleinen Linde Verbrenner-Baureihe können sich über die neueste Sitzgeneration sowie die neu gestaltete Armlehne mit Linde-Load-Control freuen.
Spürbar mehr Komfort

Gleichzeitig dürfen sich die Fahrer der neuen, kleinen Verbrenner-Baureihe über die neueste Sitzgeneration freuen, die ihnen den Vorteil einfacher Gewichtseinstellung, optimierter Sitzdruckverteilung, verbesserten Schwingungsverhaltens sowie wahlweise mechanischer Federung oder Luftfederung verschafft. Für noch höhere Ansprüche findet sich der „Super Comfort Active“-Sitz mit Sitzklimatisierung in der Liste der Zusatzausstattungen. Weiteres Plus an Komfort leistet die neu gestaltete Armlehne mit Linde-Load-Control, Ein-Punkt-Drehknopf zur Einstellung der Armlehne in Länge und Höhe entsprechend der Größe des Fahrers sowie dem integrierten Ablagefach für Geldbeutel, Schlüssel oder Mobiltelefon.

Sparsam und robust

Auch wenn die Preise für Dieseltreibstoff momentan niedrig sind wie seit Langem nicht mehr, bleibt das Thema Verbrauch aktuell. Neben Komponenten wie einem sparsamen, 26 kW starken Motor und dem hydrostatischen Direktantrieb von Linde verfügen die Modelle Linde H14 bis H20 EVO jetzt auch über einen elektrischen Lüfter, der die Temperatur von Hydrauliköl, Kühlwasser und Ladeluft individuell anpasst und damit für ein energieeffizientes Kühlsystem sorgen kann. Gleichzeitig stehen drei verschiedene Fahrmodi zur Verfügung, um das günstigste Verhältnis zwischen Verbrauch und Leistungsabfrage einzustellen. Neben der Standardbetriebseinstellung „Efficiency Modus“ gibt es den sparsameren „Economy Modus“ und den „Performance Modus“ für höchste Umschlagleistungen. Dass Linde mit der neuen Baureihe das Wettbewerbsfeld bei Energieverbrauch und Umschlagleistung eigenen Angaben zufolge erneut deutlich anführt, bestätigt ein aktuell durchgeführter Leistungstest mit einem Dieselstapler Linde H16 D und einem Treibgasstapler Linde H18 T.

Zuverlässigkeit im Einsatz ist für alle Betreiber von Flurförderzeugen eine der wichtigsten Anforderungen. Deshalb kommt im neuen Linde H14 bis H20 der serienmäßige elektronische Motorschutz zur Anwendung. Er überwacht die Unter- oder Überschreitung wichtiger Fahrzeugparameter, warnt im Fall einer Beeinträchtigung per Fehlermeldung im Display und reduziert im weiteren Verlauf die Leistung, um den Motor vor weiteren Schäden zu schützen. Zu den überwachten Parametern zählen unter anderem Motorölstand und /–druck, Kühlwasserstand und /–temperatur oder die Hydrauliköltemperatur.

Schmutzfänger: kleines Detail – große Wirkung

Mit einer unscheinbaren, dafür umso wirkungsvolleren Zusatzausstattung sorgt Linde für deutlich weniger Staub und Schmutz an Gegengewicht und Rücklichtern. Die neuartigen Schmutzfänger werden an die Lenkachse montiert und liegen geschützt vor Beschädigungen innerhalb der Fahrzeugkontur. Ihr Vorteil liegt laut Hersteller nicht nur in einem reduzierten Reinigungsaufwand. Bei Fahrzeugen mit Straßenzulassung werde mit sauberen Rücklichtern auch ein wichtiges Sicherheitsmerkmal erfüllt.
Neue Vorschrift: dynamischer Standsicherheitstest

Bisher wurde die Kippsicherheit von Gegengewichtstaplern nach ISO 22915 statisch geprüft. Dies erfolgte mit stehendem Gefährt auf einer Kippplattform. In der betrieblichen Praxis gibt es jedoch nach wie vor durch Fehlanwendungen seitliche Kippunfälle von Gabelstaplern. Hieraus erwuchs die Forderung nach einem dynamischen Standsicherheitstest. In dessen Folge haben die Hersteller nun zusätzlich die seitliche Stabilität von Gegengewichtstaplern bis 5 Tonnen Tragfähigkeit in einem durch ein Technisches Komitee des CEN (European Committee for Standardization) ausgearbeiteten, dynamischen Standsicherheitstest (EN 16203:2014) zu prüfen.

Bei dem sogenannten L-Test beschleunigt ein unbeladenes Fahrzeug mit abgesenkten Gabelzinken auf einer genau definierten Fahrstrecke zunächst auf 90 Prozent seiner Höchstgeschwindigkeit. Nach Einfahrt in den Manövrierbereich muss der Fahrer das Fahrzeug schnell und gleichförmig um 90 Grad in die Kurve lenken. Dabei dürfen die Grenzen eines entsprechend der Fahrzeugabmessung definierten Parcours nicht überfahren werden. In allen Prüfdurchläufen bestanden Linde Stapler eigenen Angaben zufolge den Test auch ohne Curve Assist dank der konstruktionsbedingt hoch angebrachten Lenkachse und des niedrigen Eigenschwerpunktes.
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