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Einsatzbericht VogelsitzeUnternehmensnachrichten
Schubmaststapler im Doppelregallager (20.03.2009)
Der geräumige Bedienerplatz und die freie Sicht durch den patentierten Visionmast machen das Arbeiten mit den Maschinen sicher und komfortabel.
Der geräumige Bedienerplatz und die freie Sicht durch den patentierten Visionmast machen das Arbeiten mit den Maschinen sicher und komfortabel.
Mitsubishi Gabelstapler, Niederlassung Deutschland - Die meisten Menschen hatten schon einmal im wahrsten Sinne des Wortes Kontakt mit einem Produkt der Firma Vogelsitze. Denn viele Zugwaggons im Nahverkehr und Busse vieler Marken werden vom Karlsruher Unternehmen mit Fahrgastsitzen ausgestattet. Vom einfachen Sitz des Linienbusses bis hin zum Luxusliner-Komfortsessel der Extraklasse – egal für wen, egal wo – Vogelsitze entwickelt, fertigt und baut ein.

Der Sitzhersteller ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen in der zweiten Generation. Was sich heute als weltweit aufgestelltes Produktions- und Vertriebsnetz darstellt, begann 1925 ganz beschaulich als Busunternehmen mit dem klingenden Namen „Zugvogel“. Die Klagen der Fahrgäste über die unbequemen Sitzbänke ließen dem Firmengründer und Ingenieur Ignaz Vogel damals keine Ruhe: Er entwickelte und baute aus eigenem Antrieb bessere und bequemere Fahrgastsitze. Mit durchschlagendem Erfolg: 1960 begann die industrielle Fertigung von Bussitzen. Heute führt der Sohn Heiner Vogel das Netzwerk aus Vertriebs- und Produktionspartnern aus über 50 Ländern vom Stammsitz in Karlsruhe aus.

260 Mitarbeiter, drei Schubmaststapler, drei Gegengewichtsstapler mit Gasantrieb und mehrere Mitgänger-Hochhubwagen bauen teilweise im Schichtbetrieb Sitze für Bus und Bahn. Die Fertigungstiefe ist dabei sehr hoch. So werden beispielsweise die Sitzrohlinge in der eigenen Schäumerei hergestellt. Die neuen grünen Flurförderzeuge, die für den innerbetrieblichen Warenumschlag zuständig sind, kommen vom SVS Staplervertrieb aus Rheinstetten und tragen alle das Logo der drei roten Diamanten auf mintgrünem Lack. Noch vor einem Jahr waren es nur Stapler und Lagertechnikgeräte eines anderen Herstellers, die das Bild beherrschten. Mittlerweile haben die Mitsubishi’s das Rennen gemacht und lösen nach und nach die alteingesessenen Geräte ab.

„Die Entscheidung für Mitsubishi Gabelstapler fiel uns eigentlich ganz leicht“, berichtet der für den Einkauf in Deutschland zuständige Oliver Bee. „Anfang 2008 mussten wir unsere Lager umbauen, weil wir mehr Platz brauchten. Die Erweiterung der Eigenfertigung durch die Schäumerei und die Steigerung der Produktionskapazität zwangen uns dazu. Wir brauchten 30 Prozent mehr Lagerfläche bei unveränderter Hallengröße. Zu diesem Zeitpunkt stellte sich Dietmar Kläger, Verkäufer von SVS Staplervertrieb bei uns vor, half uns bei der Planung der neuen Lageraufteilung durch Doppelregale und stellte uns gleichzeitig die neuen Mitsubishi Schubmaststapler vor, die wir dann auch gegen unsere alten Geräte austauschten.“

Lagerist Michael Bertsch lobt die feinfühlige Steuerung der RBN Schubmaststapler.
Lagerist Michael Bertsch lobt die feinfühlige Steuerung der RBN Schubmaststapler.
Die drei Mitsubishi Schubmaststapler im Vogelsitzewerk in Karlsruhe sind RB14N mit teleskopierbaren Gabeln für das Palettenhandling in Doppelregalen. Das bedeutet, dass die Maschinen über hydraulisch ausfahrbare Gabelzinken verfügen, mit denen Paletten aus der zweiten Regalreihe entnommen, bzw. dort abgelegt werden können. Eine Aufgabe, der die alten Schubmaststapler bei Vogelsitze nicht gewachsen waren – sie verloren buchstäblich die Bodenhaftung.

Die RBN-Serie umfasst zehn Modelle. Starke Drehstrom-Motoren sowohl für die Hydraulik als auch für den Antrieb sorgen mit hohem Drehmoment für sanfte, schnelle und genaue Leistung. Kapazitäten von 1,4, bis 2,5 Tonnen stehen zur Auswahl. Das wohl revolutionärste Bauteil am RBN ist der patentierte Visionmast. In diesem einzigartigen Mast sind die hydraulischen Zylinder innerhalb des Profils in der ersten Stufe des Mastes eingeschlossen. Das bringt der Konstruktion eine enorme Festigkeit und dem Fahrer eine exzellente Sicht; hinzu gesellen sich weniger Schwanken und höhere Resttragfähigkeiten (40 Prozent mehr als ein herkömmlicher Mast). Ein Grund mit, warum die Doppelregale kein Problem für die Mitsubishis darstellen. Mit mehr als 25 Betriebsarten können Last, Art der Arbeit und Vorlieben des Fahrers optimal eingestellt werden. Dabei werden die Fahrer vor dem Start des Staplers durch Eingabe ihres Pin-Codes individuell identifiziert, und die beim letzten Einsatz gespeicherten persönlichen Einstellungen sind sofort wieder verfügbar.

Auch Michael Bertsch, seit 17 Jahren Lagerist bei Vogelsitze, ist voll zufrieden mit den neuen RBN: „Ich musste mich erst umgewöhnen, weil wir ja zuvor 13 Jahre lang ein anderes Fabrikat gefahren haben. Die neuen Maschinen reagieren absolut genau und feinfühlig, so etwas kannte ich vorher gar nicht. Aber jetzt ist alles bestens.“ Als ein weiterer Vorteil für den Fahrer entpuppt sich auch der größere Bedienerplatz, der durch die geringeren Abmessungen des Visionmastes entstand. Und auch die auf den Fahrerplatz zugeschnittenen, ergonomisch angeordneten Bedien- und Kontrollhebel erhöhen den Komfort.

Irgendwie passen diese innovativen Schubmaststapler auch zum Unternehmen Vogelsitze. Denn auch hier werden die Produkte rund um den Passagiersitz ständig verbessert. Stichwörter sind hier Homologation, also die Übereinstimmung von Fahrzeugkomponenten und dem Fahrzeug selbst nach den Richtlinien der jeweiligen Länderverordnungen und Gesetze, und die Erhöhung der Sicherheit für die Passagiere. Ständige Crashtests im eigenen Versuchslabor oder in Zusammenarbeit mit dem TÜV und der Fachhochschule in Trier bringen immer bessere und sichere Produkte hervor. Auch bei den Schubmaststaplern von Mitsubishi steht die Sicherheit für Fahrer und Lagerpersonal weit vorne: So überwacht das automatische, stufenlose Geschwindigkeitsreduzierungssystem ständig die Hubhöhe und den Lenkeinschlag und verlangsamt den Stapler automatisch, wenn der Fahrer ein riskantes Manöver zu schnell angeht.

So wird man wohl auf dem Betriebsgelände von Vogelsitze in der Kleinsteinbacher Straße demnächst nur noch grüne Umschlaghelfer mit roten Diamanten sehen. Denn auch zwei gasangetriebenen Gegengewichtsstapler sowie alle weiteren Hochhubwagen werden nach und nach gegen Mitsubishi-Maschinen ausgetauscht. „Wir waren 13 Jahre lang bei ein und derselben Marke immer vom selben Lieferanten. Dann kam die Firma SVS mit ihren RBN-Schubmaststaplern genau richtig. Da spürte man sofort neuen Wind im Service und die Maschinen sind ja auch top“, so Oliver Bee.
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