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F&E: Clark setzt auf ElektrostaplerUnternehmensnachrichten
Freie Fahrt für AC-Technologie (26.05.2010)
CLARK Europe GmbH - Die Aufstellung der weltweiten Forschungs- und Entwicklungszentren von Clark umfasst nahezu alle Kontinente: F&E-Abteilungen in Lexington (USA), Qingdao (China), Mülheim an der Ruhr (Deutschland) und die Entwicklungszentrale in Changwon (Südkorea) ermöglichen Clark die Präsenz auf allen Erdteilen bzw. in den jeweiligen Hauptmärkten.
In Planung befindet sich aktuell die Erweiterung der GEN2-Baureihe um Diesel- und Treibgas-Modelle mit Tragkräften von 4 bis 5,5 Tonnen (C40-C55).

In Planung befindet sich aktuell die Erweiterung der GEN2-Baureihe um Diesel- und Treibgas-Modelle mit Tragkräften von 4 bis 5,5 Tonnen (C40-C55).
Speziell für den europäischen Markt

„Die Märkte und Produkte in den einzelnen Erdteilen“, so Dipl.-Ing. Andreas Krause, „sind zu unterschiedlich, um erfolgreich ein weltweit gleiches Produkt entwickeln, produzieren und vermarkten zu können. Unser praxisnahes Modell trägt diesem Umstand Rechnung.“ Der 40-jährige Entwicklungsingenieur ist seit September 2008 Leiter der europäischen Entwicklungsabteilung von Clark in Mülheim an der Ruhr. Krause, der bereits von 1997 bis 2001 in Diensten Clarks stand, befasst sich in erster Linie mit Elektro-Gabelstaplern, die speziell für den europäischen Markt gerfertigt werden.

„Elektrogeräte haben klare Vorteile“

Der Fokus der F&E-Aktivitäten in Mülheim an der Ruhr liegt eindeutig auf AC-Technologie: „Wir müssen im Sinne unserer Kunden immer beides im Blick haben: die Energieeffizienz und damit die Umweltverträglichkeit unserer Antriebe, und die Total cost of Ownership, also die Anschaffungs- und laufenden Kosten eines Geräts“, so Andreas Krause. Als Entwicklungs-Prämissen gelten daher konsequente Reduktion des energetischen Aufwands, ein herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis und geringe Wartungskosten. „In diesem Spannungsfeld“, bekräftigt Krause, „weisen Elektrogeräte etliche Vorteile gegenüber anderen neuen Arten des Antriebs auf.“

Vorreiter Automotive-Industrie

Als problematisch erachtet Krause zum Beispiel Hybridantriebe, die Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor in ein- und demselben Flurförderzeug. „Zwei Antriebe bedeuten zwei Kosten- und zwei mögliche Fehlerquellen.“ Der Trend in der Automobilindustrie, die durchaus als Vorreiter für die Flurfördertechnik gesehen werden könne, weise aktuell ohnehin in Richtung E-Mobil. Der i-MiEV von Mitsubishi werde das weltweit erste in Großserie gebaute Elektroauto, auch Nissan mit dem Mittelklasse-Modell Leaf oder der chinesische Batterie-Hersteller BYD setzten hier Akzente. „Und bei der Brennstoffzelle werden wir abwarten müssen, ob und inwieweit sie sich in der Automotive-Industrie durchsetzt. Zumal man mit der teuren Wasserstofferzeugung die hohen Energiekosten zunächst auch nicht in den Griff bekommen wird. Eine umweltfreundliche Erzeugung des Wasserstoffes findet erst dann statt, wenn der Wasserstoff mit regenerativen Energiequellen erzeugt wird.“


Neue Geräte in der Pipeline

Wie ist es um die Entwicklung neuer Elektro-Modelle bei Clark momentan bestellt? „Wir befassen uns aktuell mit einer Erweiterung der Vierrad-Elektrobaureihe GenEX.“ Stehen bisher 48-V-Modelle mit Tragkräften von 1,6 bis 3 Tonnen zur Verfügung, soll die Palette um den 80-V-GenEX mit AC-Antriebsmotoren, nassen Lamellenbremsen und Tragkräften von 4 bis 5 Tonnen erweitert werden. Im Segment verbrennungsmotorische Antriebe steht u. a. eine Neuheit bei der legendären GEN2-Baureihe von Clark in Zukunft auf dem Programm. Auch hier geht es um die Ergänzung der Produktpalette, um den Tragkraftbereich von 4 bis 5,5 Tonnen mit neuen Diesel- und Treibgasstaplern (C40-C55) abzudecken.
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