 Deutlich zu erkennen: die geringe Größe der Fronius-Batterieladesysteme. |
„Wir bevorzugen die Ladesysteme von Fronius, weil wir mit diesen Geräten – im Vergleich zu alter 50-Hertz-Trafotechnik oder herkömmlicher Inverter- (Hochfrequenz-) Technologie – bis zu 30 Prozent an Stromkosten einsparen. Der Grund dafür ist der immens hohe Wirkungsgrad von bis zu 94 Prozent. Gleichzeitig hat sich durch den speziellen Ladezyklus die Lebensdauer der Batterien erhöht“, erläutert der Leiter der Instandhaltung, Kurt Werl. „Außerdem kommen die Geräte hier aus der Region, es stimmt der Service, und überdies setzen wir Schweißgeräte dieses Herstellers zu unserer Zufriedenheit ein.“
Schon seit knapp 10 Jahren setzt man bei Miba auf Fronius-Ladesysteme, sowohl bei der Neuanschaffung als auch beim Ersatz von Altgeräten. „Das ist in den Pflichtenheften so festgelegt“, macht Kurt Werl deutlich, „denn wir wollen nicht nur Energie, sondern auch Batteriekosten sparen.“ Zudem seien die Geräte um bis zu 70 Prozent kleiner und deutlich leichter als die der 50-Hertz-Technik mit ihren großen Schaltschränken. Das würde die Handhabung und die Platzierung enorm erleichtern.
Es gibt bei Miba in Vorchdorf zentrale und dezentrale Ladestationen. Die Flurförderzeug-Batterien werden an diversen Stellen geladen, zum Beispiel im Wareneingang. Zum einen arbeitet man mit Wechselbatterien, zum anderen warten die Fahrzeuge in Parkstationen, bis die Antriebsbatterien wieder aufgeladen sind. Auch die Fronius-Ladesysteme für die stationären Hebehilfen sind sowohl zentral als auch dezentral im Unternehmen aufgestellt. Der Leiter der Instandhaltung resümiert: „Bei der Neuanschaffung und beim Ersatz der alten 50-Hertz-Ladegeräte setzen wir auf Ladesysteme mit ‚Active Inverter Technology’ von Fronius. Das entspricht unserer Firmenphilosophie, die Umwelt zu schonen und die ökologische und ökonomische Effizienz zu steigern.“
Umweltschutz im Fokus
Der Umweltschutz hat hohe Priorität bei Miba und ist ein wesentlicher Aspekt der unternehmerischen Verantwortung. Umweltmanagement sieht man als einen Innovationsfaktor zur Steigerung der ökologischen und ökonomischen Effizienz. Das Unternehmen setzt dabei auf die Verminderung des Ressourcenverbrauchs, die Reduzierung von Emissionen und den Einsatz von umweltfreundlichen Materialien. Dass Wirtschafts- und Umweltinteressen Hand in Hand gehen können, beweist man als Technologieführer mit zahlreichen Projekten, die wiederholt ausgezeichnet wurden.
Die Miba strebt danach, ihren Energieverbrauch durch optimierte Produktionsprozesse und den Einsatz modernster technologischer Verfahren laufend zu optimieren. Strom hat mit rund 75 Prozent den größten Anteil am Energiebedarf der Miba und wird beispielsweise für Sinteröfen, Hydraulikpressen und zur Kühlwassererzeugung sowie in der Galvanik und der Gießerei in großen Mengen benötigt. 2010/2011 nutzte die Miba an den Vorchdorfer Standorten im Ausmaß von 0,2 Prozent am Gesamtenergieverbrauch erstmals Energie aus erneuerbaren Quellen durch Biomasse.
Über die Miba Gruppe:
Der Konzern mit Hauptsitz in Laakirchen/Oberösterreich ist strategischer Partner der internationalen Motoren- und Fahrzeugindustrie. An zwanzig Standorten weltweit werden Sinterformteile, Gleitlager, Reibbeläge, Leistungselektronik-Komponenten und Beschichtungen für Kraftfahrzeuge, Eisenbahnen, Schiffe, Flugzeuge und Kraftwerke hergestellt. Die Produkte der Miba machen Fahrzeuge leistungsstärker, sicherer und umweltfreundlicher. Die Miba beschäftigt rund 3.600 Mitarbeiter, mehr als die Hälfte davon an ihren heimischen Standorten in Laakirchen, Vorchdorf und Roitham. Der Umsatz des börsenotierten Unternehmens im Geschäftsjahr 2010/11 betrug 437,2 Millionen Euro bei einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 54,5 Millionen Euro.