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Fronius Batterie-Ladestationen bei Sulzer AG. SchweizUnternehmensnachrichten
Komplettlösung aus einer Hand (07.08.2014)
Das neue Konzept der Ladestationen kommt bei den Staplerfahrern bestens an.
Das neue Konzept der Ladestationen kommt bei den Staplerfahrern bestens an.
FRONIUS Deutschland GmbH Perfect Charging - In der Intralogistik setzt die Sulzer Mixpac AG auf die Batterieladetechnologie und das Knowhow von Fronius. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren neben dem neuartigen Ri-Ladeprozess die normgerechten Lade- und Sicherheitsmodule. Die neuen Ladestationen sorgten im gesamten Sulzer Konzern für große Aufmerksamkeit und wurden intern als «Top-Verbesserungen» zur Wahl als Vorzeigeprojekt des Jahres vorgeschlagen.

Als Business Unit der Sulzer AG gehört die Sulzer Mixpac AG mit Sitz in Haag, Kanton St. Gallen, zu den weltweit führenden Herstellern von Systemlösungen für das Mischen, Dosieren und Austragen von Zweikomponenten-Materialien. Verwendung finden ihre Produkte im Bauwesen, in der Industrie sowie im medizinischen Bereich.

Die neue Ladestation mit dem Sicherheits- und den Lademodulen erfüllt alle notwendigen Sicherheits- und Brandschutzvorschriften.
Die neue Ladestation mit dem Sicherheits- und den Lademodulen erfüllt alle notwendigen Sicherheits- und Brandschutzvorschriften.
Hohe Anforderung seitens Intralogistik verlangte nach neuen Technologien

Die Intralogistik spielt bei Sulzer Mixpac eine gewichtige Rolle – werden in Haag doch täglich beeindruckende Material- und Warenflüsse verschoben. Gerade in Spitzenzeiten müssen die Warenströme rasch und effizient abgewickelt werden, denn Ausfälle wären teuer und zeitaufwendig. Die eingesetzten 14 Flurförderzeuge müssen deshalb jederzeit verfügbar sein.

Um auch in Zukunft den zunehmenden Warenfluss bewältigen zu können, wurde es notwendig, die in die Jahre gekommenen, herkömmlichen Ladegeräte mit 50-Hertz-Trafotechnik durch eine zeitgemäße Technologie zu ersetzten. Sulzer Mixpac suchte daher nach einem Anbieter, der die Bedürfnisse einer modernen Intralogistik versteht und komplette Systemlösungen rund um das Batterieladen anbieten kann. Zusätzlich mussten anspruchsvolle Parameter erfüllt werden: Batterieschonende Technologie, sicherer Ladebetrieb, flexible Ladeprozesse, Benutzerfreundlichkeit, Energieeffizienz und Investitionssicherheit, um die wichtigsten Vorgaben zu nennen. In der Fronius Schweiz AG fand Sandro Zoa, Leiter Logistik der Sulzer Mixpac, eigenen Angaben zufolge einen verlässlichen und kompetenten Partner, der alle Anforderungen erfüllte.

Im ersten Schritt tauschte Sulzer Mixpac die ältesten 50Hz-Ladegeräte gegen Selectiva Batterieladesysteme aus. Zusätzlich wurden die Batterieladestation mit einem Sicherheits- und mehreren Lademodulen 2000 von Fronius ausgestattet. Das Lademodul 2000 kann ein oder mehrere Fronius Batterieladesysteme aufnehmen. Die Module – ausgestattet mit den obligatorischen Warnhinweisen – sind standsicher und mit einer Bodenbefestigung gesichert. Ein zusätzlicher Rammschutz soll mögliche Beschädigungen durch Anfahren der Flurförderzeuge verhindern.

Die Batterien, Batterieladesysteme und zugehörigen Flurförderzeuge wurden sauber beschriftet, so dass es für den Staplerfahrer einfach ist, den passenden Batterie-Ladeplatz für das jeweilige Fahrzeug zu eruieren. Es entstand eine normgerechte und benutzerfreundliche Lösung.

Mehr Arbeitssicherheit dank Optionen wie «extern Start/Stopp»

Auch was die Arbeitssicherheit betrifft, hat man sich bei Sulzer Mixpac – in Zusammenarbeit mit Fronius Schweiz – Gedanken gemacht. Neben den Sicherheitshinweisen auf den Lademodulen gibt es auch ein spezielles Sicherheitsmodul mit Erste-Hilfe-Kasten, einem Feuerlöscher, einer Augendusche und den Sicherheitsvorschriften in gedruckter Form. Alle notwendigen Sicherheits- und Brandschutzvorschriften für die Ladestation können somit erfüllt werden. Die Batterieladesysteme wurden zudem mit der Option «externer Start/Stopp» ausgestattet. Werden bei laufendem Ladeprozess die Ladekabel getrennt, wird eine Funkenbildung verhindert. Die Gefahr einer Knallgas-Explosion und die langfristige Beschädigung der Ladekabel sollen sich hierdurch vermeiden lassen.

Ri-Ladeprozess senkt Kosten und maximiert die Batterielebensdauer

Klare Vorgaben waren auch die Reduzierung von Energiekosten und CO2-Emissionen sowie der schonende Umgang mit Ressourcen. Die Fronius «Active Inverter Technology» mit ihrem revolutionärem Ri-Ladeprozess geht eigenen Angaben zufolge zu 100 Prozent in diese Richtung – die Energiekosten werden reduziert und parallel wird die Lebensdauer der Batterie maximiert. Der technische Hintergrund des neuartigen Ri-Ladeprozess ist ebenso einfach wie clever. Nach dem Verbinden des Ladesteckers mit der Batterie wird ihr aktueller Zustand permanent ermittelt. Das heißt, es wird geprüft, ob es sich um eine alte oder neue Batterie handelt, wie hoch ihre Temperatur ist und wie weit sie entladen ist. Anhand dieser Informationen passt die Ladegerätesoftware die einzelnen Ladephasen, also den optimalen Strombedarf, entsprechend an. Damit ist jeder einzelne Ladezyklus ein Unikat mit individueller Kennlinie, der besonders energieeffizient ist und die schädliche Erwärmung der Batterie minimieren kann. Dank dieser Technik erreichen die neu entwickelten «Selectiva»-Geräte mit Ri-Ladeprozess nach Herstellerangaben einen Ladewirkungsgrad, der bislang nicht vorstellbar war, nämlich 90 Prozent. Zusammen mit dem Gerätewirkungsgrad, den Fronius mit wirtschaftlich vertretbaren Mitteln auf 93 Prozent gebracht hat, ergibt sich ein Gesamtwirkungsgrad von 84 Prozent, wie es heißt.

Sandro Zoa ist beeindruckt von der Leistung der neuen Ladegeräte: «Durch den hohen Gesamtwirkungsgrad senken sich unsere Energiekosten um 20 bis 30 Prozent. Auch unsere Stapler fahren deutlich länger, was unsere Betriebskosten beträchtlich entlastet».

Das neue Konzept der Ladestationen kommt den Angaben zufolge bei den Staplerfahrern sehr gut an. Es erleichtere den Mitarbeitenden, den Überblick und die Ordnung zu wahren. Auch innerhalb der Konzernorganisation sorgte das Projekt für positives Feedback. So wurde es im Rahmen des Programmes «Top-Verbesserungen» intern kommuniziert und nach kurzer Zeit zum Vorzeigeprojekt des Jahres vorgeschlagen.
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