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Fronius Batterie-Ladesysteme Einsatzbericht bei Franz Lebert & Co in KemptenUnternehmensnachrichten
Mehrfacher Gewinn (12.05.2011)
Das Konzept setzt auf Wechselbatterien im Dreischichtbetrieb.
Das Konzept setzt auf Wechselbatterien im Dreischichtbetrieb.
FRONIUS Deutschland GmbH Perfect Charging - Batterieladesysteme mit „Active Inverter Technology“ zum Laden von Antriebsbatterien bieten bei Rental- beziehungsweise Mietgeschäften ausnahmslos ökonomische und ökologische Vorteile.
Fronius, österreichischer Hersteller von Batterieladesystemen, konnte hiervon auch den Batteriehändler Keckeisen Akkumulatoren und dessen Kunden, den mittelständischen Logistikdienstleister Lebert überzeugen.

Die Franz Lebert & Co. mit Hauptverwaltung in Kempten im Allgäu versteht sich als proaktiver Komplettdienstleister für den Logis-tikbereich. Neben der Zentrale in Kempten gibt es weitere Standorte in Erbach bei Ulm, in Baienfurt bei Ravensburg und in Kreuzlingen in der Schweiz. Das Unternehmen wurde 1954 von Franz Lebert in Kempten gegründet. Die heutige Lebert-Gruppe beschäftigt insgesamt rund 400 Mitarbeiter, davon arbeiten allein in Kempten 175 Menschen. Im Jahr 2010 erzielte man einen Umsatz von etwa 115 Mio. Euro. Die vier Betriebe der Firmengruppe sind als Gesellschafter und Franchisenehmer an das Netzwerk der CargoLine, eine Transport- und Logistikkooperation für standardisierte und systematisierte Stückgutverkehre in Deutschland und Europa, angeschlossen.

Maßgeschneiderte Dienstleistung

Das Leistungsportfolio der Firmengruppe umreißt André Biwer, Geschäftsführer der Lebert-Gruppe, so: „ Die Anforderungen unserer Kunden an einen Logistikpartner gehen weit über die klassischen Speditionsdienstleistungen hinaus. Die Bedürfnisanalyse beim Kunden und die Erarbeitung von maßgeschneiderten Lösungen sind unser Fokus und unsere Messlatte für den Erfolg. Unser Anspruch ist es, besondere Anforderungen unserer Kunden zu erkennen und spezielle, innovative Lösungen zu bieten.“

Am Hauptsitz in Kempten gibt es unter anderem den Bereich der Kontraktlogistik. Hier befindet sich auf einer 39.000 Quadratmeter großen Fläche ein Hochregallager mit angeschlossener Kommissionierung und Konfektionierung für unterschiedliche Güter, vor allem für Lebensmittel und lebensmittelnahe Produkte. In dieser Logistikabteilung wird einschichtig in der Zeit von 7:00 bis 18:00 Uhr gearbeitet. Fertigwarenlagerung und -distribution, Produktionsmittelvorhaltung mit Fertigungsbelieferung nach Just-in-time- oder Just-in-sequence-Vorgaben gehören zu den Kernkompetenzen von Lebert.

Fronius-Batterieladesysteme Selectiva ermöglichen geringere Stromkosten und längere Batterielebensdauer.
Fronius-Batterieladesysteme Selectiva ermöglichen geringere Stromkosten und längere Batterielebensdauer.
Weit länger wird im rund 7.500 Quadratmeter großen Bereich der Speditionsdienstleistung gearbeitet, nämlich im Dreischichtbetrieb an sechs Tagen in der Woche. In diesem Bereich befasst man sich mit Stückgut, Expressprodukten, Teil- und Komplettladungen und Supply-Chain-Management. Bei einer durchschnittlichen Verweildauer eines Produktes im sogenannten Transitlager von nur 20 Minuten werden täglich bis zu 2.500 Speditionsaufträge bearbeitet. Jede Nacht verlassen 180 Lkw das Firmenareal in Kempten in alle Himmelsrichtungen. Damit die Waren sicher und schnell umgeschlagen werden können, bedient man sich im Speditionsbereich zahlreicher Flurförderzeuge von Jungheinrich und Still. Mit von der Partie sind elektrisch angetriebene Gegengewichtsstapler sowie Deichselhubwagen mit und ohne Plattform für Lasten bis 2 Tonnen. Die eingesetzten Flurförderzeuge werden in jeder der drei Schichten von einem anderen Fahrer bedient. Wegen der extremen Einsatzbedingungen müssen die Geräte meist nach vier Jahren ersetzt werden. Derzeit sind in diesem Bereich 20 Geräte rund um die Uhr im Einsatz. Um Zeit zu sparen und Zwischenladungen zu vermeiden, verwendet man Wechselbatterien.

Schon seit Jahren setzt man bei den Flurförderzeugen auf ein Mietkonzept mit Fullservice. Der Vorteil sind fixe monatliche Mietraten, mit denen das Unternehmen kalkulieren kann. In der Vergangenheit wurden neue Stapler von den beiden Herstellern komplett mit passender Antriebsbatterie und dem Batterieladegerät geliefert. Man war jedoch bei Lebert beim Thema „Batterien und Ladegeräte“ mit dem Service nie ganz zufrieden. Bei auftretenden Problemen dauerte die Fehlerbehebung oft zu lange oder wurde nicht zur vollen Zufriedenheit durchgeführt. Da die Flurförderzeuge mit Batterien unterschiedlicher Batterielieferanten an Lebert geliefert wurden, gab es häufig Unklarheiten über die Zuständigkeit im Servicefall. Die Folge waren lange Standzeiten der Stapler oder Lagergeräte. Das beeinträchtigte die Abläufe stark und brachte die Zeitpläne durcheinander.
Bei Lebert griff man bei Servicefällen deshalb häufiger auf den nahegelegenen Batteriehändler Keckeisen aus Memmingen zurück. Dieser konnte dabei mit seinen schnellen und zuverlässigen Leistungen punkten. Im Jahre 2010 überzeugte Keckeisen das Logistikunternehmen mit einem durchdachten Mietkonzept zur Kostensenkung. Dieses beinhaltet neben der Erstausrüstung der Flurförderzeuge mit Antriebsbatterien auch Wechselbatterien und -gestelle, Batterieladesysteme und den kompletten Service. Der Memminger Spezialist garantiert dabei eine Laufzeit von vier Jahren für Batterien und Batterieladesysteme. Für die unternehmensweite Umstellung auf das neue Konzept wurde ein Zeitraum von zwei bis drei Jahren angesetzt. Aus wirtschaftlichen Gründen erfolgt der Systemwechsel immer bei der Neubeschaffung eines Flurförderzeuges. Derzeit werden am Standort Kempten bereits 20 von 40 Fahrzeugen mit dem neuen Konzept betrieben.

Für den professionellen Einsatz

Ein wichtiger Bestandteil im Konzept von Keckeisen ist der Einsatz von hochwertiger Batterieladetechnologie. Hier setzt das Unternehmen auf Batterieladesysteme von Fronius. „Bei Lebert sind Fronius-Batterieladesysteme der Baureihe Selectiva Plus im Einsatz“, unterstreicht Gregor Holzheu, Verkaufsleitung Industriebatterien bei Keckeisen. Und er ergänzt: „Mit der Produktfamilie „Selectiva“ offeriert das österreichische Unternehmen Batterieladesysteme für die Intralogistik, die technisch auf dem höchsten Stand sind. Die Systeme erkennen Alter, Ladezustand und andere wichtige Kriterien der Batterien vollautomatisch und laden sie genau richtig. Aufgrund der Fronius-Ladetechnologie wird die Batterie während des Ladeprozesses, im Gegensatz zu anderen Technologien, nur gering erwärmt. Durch diese schonende Ladung erhöht sich die Lebensdauer der eingesetzten Batterien deutlich. Nur so können wir bei Lebert auch eine Laufzeitgarantie über vier Jahre im Dreischichtbetrieb anbieten.“

Zum Laden der Batterien der 20 Flurförderzeuge im Transitlager nutzt man bei Lebert in Kempten elf Ladesysteme Selectiva Plus 2065 für Batterien mit 24V/250 Ah und 375 Ah, sieben Selectiva Plus 2100 für Batterien mit 465 Ah und zwei Ladesysteme Selectiva Plus 4120 für Batterien mit 48V/625 Ah und 750 Ah. Letztere sind für die Batterien des Jungheinrich-Gegengewichtsstaplers EFG 220 und des Still-Gegengewichtsstaplers RX 20-18 bestimmt. Bei 15 Flurförderzeugen mit 24V-Batterien werden Wechselbatterien eingesetzt, sodass sich Ladezeiten von 7,5 bis 8 Stunden ergeben. Das Gesamtkonzept ist so ausgelegt, das Teil- beziehungsweise Zwischenladungen während der Arbeitsschichten ausgeschlossen werden.

Ladesysteme mit Intelligenz

Dank der „Active Inverter Technology“ von Fronius erreicht man durch die Konstanz von Ladestrom und Ladespannung eine optimierte Ladeleistung. Bei den Fahrzeugen mit 24V/465-Ah-Batterien und einer garantierten Ladezeit von 7,5 bis 8 Stunden ließ sich mit dem Selectiva Plus 2100 noch ein normaler 230-Volt-Anschluss verwenden. Bei dieser Konstellation wäre bei den meisten Ladegerätefabrikaten bereits die Installation einer 400-Volt-Drehstrom-Ausstattung notwendig geworden. So konnte man bei Lebert auf teure Anschlusskosten für die Batterieladesysteme verzichten.

Lebert-Geschäftsführer André Biwer ist mit den Fronius-Batterieladesystemen sehr zufrieden: „Im Vergleich zu herkömmlicher 50-Hertz-Trafotechnik ist der Strombedarf beim Batterieladen deutlich geringer. Zudem reduzieren wir wegen des geringeren Energiebedarfs auch CO2-Emmissionen, was im Speditionsbereich stark an Bedeutung gewinnt, da immer mehr Kunden auf Nachhaltigkeit in der gesamten Logistikkette achten.
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