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Fronius Ladegeräte für Antriebsbatterien bei VedesUnternehmensnachrichten
Für ein langes Batterieleben (27.10.2011)
Seit 2001 sind die Fronius-Batterieladesysteme ohne einen einzigen Ausfall bei VEDES im Einsatz
Seit 2001 sind die Fronius-Batterieladesysteme ohne einen einzigen Ausfall bei VEDES im Einsatz
FRONIUS Deutschland GmbH Perfect Charging - Hochwertige Batterieladesysteme mit „Active Inverter Technology“ von Fronius zum Laden von Antriebsbatterien bieten viele unschätzbare Vorteile. Sie können unter anderem die Lebensdauer der Batterien ganz entscheidend verlängern – wie das Beispiel beim führenden Handelsunternehmen in der europäischen Spielwarenbranche, die VEDES-Unternehmensgruppe in Nürnberg, eindrucksvoll beweist.


Jeder kennt die Faszination von Spielzeug. Die Kinder sind begeistert und viele Erwachsene ebenso. Der Spielwarenmarkt boomt, und davon profitiert auch die VEDES-Unternehmensgruppe. Was am 6. März 1904 in Leipzig als die Einkaufsgenossenschaft „Vereinigung Deutscher Spielwarenhändler“ mit 14 Gründungsmitgliedern begann, entwickelte sich zur führenden Verbundgruppe für Spielwaren und Freizeitprodukte in Europa. Dabei hat die Vereinigung in den letzten Jahren den Weg vom traditionellen Einkaufsverband hin zur modernen Systemzentrale vollzogen. Vorrangige Aufgabe der Nürnberger Zentrale als Bindeglied zwischen Industrie und Handel ist es, die angeschlossenen selbstständigen Unternehmer zu fördern und den Spielwarenfachhandel erfolgreich am Markt zu profilieren. Mit modernen Strukturen und einem effizienten Dienstleistungsportfolio unterstützt die VEDES-Zentrale heute 1.000 Spielwarenfachhändler in ganz Europa in einem hart umkämpften Wettbewerbsumfeld. Die zwei Handelsmarken „VEDES“ und „SPIELZEUG-RING“, unter denen die jeweiligen Fachhändler auftreten, haben sich in der europäischen Spielwarenbranche mittlerweile fest etabliert.

VEDES im Zentrum der Spielwarenindustrie

Nicht ohne Grund hat die Firmenzentrale ihren Sitz in Nürnberg, denn die Stadt ist seit dem 15. Jahrhundert Mittelpunkt des Handels und der Produktion von Spielzeug. VEDES beschäftigt heute rund 210 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen am Standort. Aus dem 24.000 qm großen Zentrallager mit etwa 20.000 Artikeln beliefert das Unternehmen rund 1.100 angeschlossene Spielwarenfachgeschäfte. Hinzu kommen rund 1.200 Kunden, für die man – als Logistikdienstleister – die Distribution der Waren mit übernimmt. So werden denn pro Tag 100 bis 120 Stückgutsendungen, die zumeist aus jeweils mehreren Paletten bestehen, und um die 1.200 Pakete von Nürnberg aus mit Speditionen versandt.

Im VEDES-Zentrallager, dem früheren Regionallager Süd der Firma Grundig, fahren – von einem Lagerverwaltungssystem dirigiert – zahlreiche manuell gesteuerte Flurförderzeuge: 2 Frontstapler, 9 Schubmaststapler, 2 Hochhubwagen, 21 Niederhubwagen und ein Mitgängerfahrzeug. Mit ihnen wird transportiert und kommissioniert, wobei die Lasten das Gewicht von 75 kg/m³ meist nicht übersteigen. VEDES hat die Geräte nicht geleast, sondern sie befinden sich im Eigentum des Unternehmens. Gearbeitet wird im Zentrallager von Montag bis Freitag im Einschichtbetrieb, gelegentlich aber auch mal 10 Stunden am Tag. Folglich braucht der Spielwaren-Lieferant keine Wechselbatterien.

Da die Flurförderzeuge, die vor allem von Linde und Jungheinrich stammen, elektrisch angetrieben werden, legt man bei VEDES Wert auf ein optimales Energiemanagement. „Wenn wir neue Stapler oder Lagertechnik-Geräte benötigen, dann kaufen wir die Fahrzeuge beim Gerätehersteller mit Batterie und der Vorgabe, dass die Batterieladesysteme aus dem Hause Fronius kommen müssen“, betont Prokurist Rainer Wild, Logistikleiter bei der VEDES Großhandel GmbH. Und er macht deutlich: „Der Grund ist, dass die Fahrzeuglieferanten von sich aus nicht immer das für uns optimale dreiteilige System, bestehend aus Fahrzeug, Antriebsbatterie und Batterieladegerät, anbieten. Wir aber setzen wegen der guten Erfahrungen seit über 10 Jahren ausnahmslos Fronius-Batterieladesysteme zum Laden der Antriebsbatterien ein. Beigestellt werden die Ladegeräte von der AIM Batterie Vertriebs GmbH in Fürth, die bei Bedarf auch Traktionsbatterien für die Fahrzeuge liefert. „Wir übernehmen auch den Service der Batterien und der Ladegeräte“, unterstreicht AIM-Geschäftsführer Peter Jordan.

Verantwortlich für die lange Lebensdauer der Batterien von bis zu 10 Jahren ist die intelligente Ladetechnologie von Fronius
Verantwortlich für die lange Lebensdauer der Batterien von bis zu 10 Jahren ist die intelligente Ladetechnologie von Fronius
Doppelte Batterie-Lebensdauer dank Fronius

Die Fahrzeuge werden wegen der vergleichsweise geringen Traglasten nicht allzu sehr belastet. Darum sind in die Stapler Batterien mit 48 V/625 Ah und in die Kommissioniergeräte Batterien mit 24 V/465 Ah eingebaut. „Nicht die Ausnahme, sondern die Regel ist, dass diese Batterien bei uns 10 Jahre und länger halten“, hebt Rüdiger Sterl hervor. Er ist zuständig für Logistikprojekte bei der VEDES Großhandel GmbH und kennt sich mit Batterien und Batterie-Ladetechnologien bestens aus, denn vor seiner Arbeit bei VEDES war er bei einem Ladegerätehersteller tätig.

Verantwortlich für diese enorme Batterie-Lebensdauer ist die intelligente Ladetechnologie, mit der durch die Konstanz von Ladestrom und Ladespannung eine optimierte Ladeleistung erreicht wird. „Bei uns sind die Batterieladesysteme der Baureihe Selectiva Plus im Einsatz“, erklärt Rüdiger Sterl, „und zwar die Modelle 2100 mit 24 V/100 A für die Kommissioniergeräte und die Modelle 4050 mit 48 V/50 A für die Stapler.“ Ihnen allen sei gemeinsam, so der Fachmann, dass diese Systeme Alter, Ladezustand und andere wichtige Kriterien der Batterien vollautomatisch erkennen und sie genau richtig laden.

Zuverlässige und flexible Batterie-Ladetechnologie

Im Gegensatz zu herkömmlicher Inverter- (Hochfrequenz-) Technologie oder gar alter 50-Hertz-Trafotechnik wird die Batterie während des Ladeprozesses durch die Fronius-Ladetechnologie nur gering erwärmt. Der positive Effekt dieser schonenden Ladung ist die Erhöhung der Lebensdauer der Batterien bei VEDES auf 10 Jahre. Weitere Vorteile der geringeren Erwärmung: Es wird weniger Wasser verbraucht und – wegen der reduzierten Gasung – die Verschmutzung der Batterie reduziert. „Zur Verlängerung der Batterielebenszeit trägt außerdem bei, dass wir die Batterien selten mit dem vollen Ladestrom beaufschlagen müssen“, ergänzt Rüdiger Sterl. „Möglich ist das, weil sich bei den Fronius-Ladesystemen über das Display verschiedene Ladekennlinien auswählen lassen, mit denen die Ladeströme gesteuert werden können.“

Ein weiteres wichtiges Argument für den ausnahmslosen Einsatz von Fronius-Ladesystemen ist der Umstand, dass die Geräte Selectiva Plus 4050 und 2100, die für 48-Volt- respektive 24-Volt-Batterien ausgelegt sind, auch kleinere Batterien laden können, denn die Ladespannung lässt sich bis auf 2 Volt verringern. Bei VEDES deckt man also mit zwei Batterieladegeräte-Typen alle bisherigen und zukünftigen Anforderungen flexibel ab. „Zudem haben wir seit Jahren keinen einzigen Ausfall unserer österreichischen Ladesysteme erlebt“, bekräftigt Rüdiger Sterl.

Zentrale Batterieladestation

Gegen Ende der Arbeitsschicht bringen die Fahrerinnen und Fahrer die ihnen fest zugeordneten Flurförderzeuge zum Batterieladen in die zentrale Ladestation. Hier sind alle Selectiva-Plus-Batterieladesysteme platziert. Da die Geräte im Gegensatz zu denen der 50-Hertz-Technik klein und leicht sind, fallen sie in dem durch Regale abgeteilten Bereich der Halle, der entsprechend den Anforderungen an den Brandschutz und die Belüftung ausgestattet ist, kaum auf.

Es gibt in der zentralen Ladestation von VEDES eine Besonderheit: Sobald die Hallenbeleuchtung am Ende des Arbeitstages ausgeschaltet wird, werden die Ladegeräte gruppenweise nacheinander eingeschaltet, um hohe Spitzenströme zu unterbinden. Diese Installation ist historisch bedingt und war für die alten 50-Hertz-Ladegeräte, die damals bei Grundig im Einsatz waren, sinnvoll. Für die Fronius-Geräte mit ‚Active Inverter Technology‘ bräuchte man diese Schaltung nicht mehr. Wegen des deutlich geringeren Strombedarfes und der Möglichkeit, die Einschaltzeiten der Batterieladesysteme über das Display zu programmieren, sind die Unternehmen in der Lage, ihre Spitzenstrom-Tarife zu minimieren beziehungsweise teure Überschreitungen zu vermeiden.

„Wenn man mit einem Partner wie Fronius über ein Jahrzehnt lang zusammenarbeitet und durchweg nur beste Erfahrungen in Sachen Technik und Wirtschaftlichkeit gemacht hat“, resümiert Rainer Wild, „dann wird man verstehen, warum wir diesem Hersteller treu bleiben und auch zukünftig nur Batterieladesysteme dieses österreichischen Spezialisten einsetzen werden.“
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