 Verantwortlich für die lange Lebensdauer der Batterien von bis zu 10 Jahren ist die intelligente Ladetechnologie von Fronius |
Doppelte Batterie-Lebensdauer dank Fronius
Die Fahrzeuge werden wegen der vergleichsweise geringen Traglasten nicht allzu sehr belastet. Darum sind in die Stapler Batterien mit 48 V/625 Ah und in die Kommissioniergeräte Batterien mit 24 V/465 Ah eingebaut. „Nicht die Ausnahme, sondern die Regel ist, dass diese Batterien bei uns 10 Jahre und länger halten“, hebt Rüdiger Sterl hervor. Er ist zuständig für Logistikprojekte bei der VEDES Großhandel GmbH und kennt sich mit Batterien und Batterie-Ladetechnologien bestens aus, denn vor seiner Arbeit bei VEDES war er bei einem Ladegerätehersteller tätig.
Verantwortlich für diese enorme Batterie-Lebensdauer ist die intelligente Ladetechnologie, mit der durch die Konstanz von Ladestrom und Ladespannung eine optimierte Ladeleistung erreicht wird. „Bei uns sind die Batterieladesysteme der Baureihe Selectiva Plus im Einsatz“, erklärt Rüdiger Sterl, „und zwar die Modelle 2100 mit 24 V/100 A für die Kommissioniergeräte und die Modelle 4050 mit 48 V/50 A für die Stapler.“ Ihnen allen sei gemeinsam, so der Fachmann, dass diese Systeme Alter, Ladezustand und andere wichtige Kriterien der Batterien vollautomatisch erkennen und sie genau richtig laden.
Zuverlässige und flexible Batterie-Ladetechnologie
Im Gegensatz zu herkömmlicher Inverter- (Hochfrequenz-) Technologie oder gar alter 50-Hertz-Trafotechnik wird die Batterie während des Ladeprozesses durch die Fronius-Ladetechnologie nur gering erwärmt. Der positive Effekt dieser schonenden Ladung ist die Erhöhung der Lebensdauer der Batterien bei VEDES auf 10 Jahre. Weitere Vorteile der geringeren Erwärmung: Es wird weniger Wasser verbraucht und – wegen der reduzierten Gasung – die Verschmutzung der Batterie reduziert. „Zur Verlängerung der Batterielebenszeit trägt außerdem bei, dass wir die Batterien selten mit dem vollen Ladestrom beaufschlagen müssen“, ergänzt Rüdiger Sterl. „Möglich ist das, weil sich bei den Fronius-Ladesystemen über das Display verschiedene Ladekennlinien auswählen lassen, mit denen die Ladeströme gesteuert werden können.“
Ein weiteres wichtiges Argument für den ausnahmslosen Einsatz von Fronius-Ladesystemen ist der Umstand, dass die Geräte Selectiva Plus 4050 und 2100, die für 48-Volt- respektive 24-Volt-Batterien ausgelegt sind, auch kleinere Batterien laden können, denn die Ladespannung lässt sich bis auf 2 Volt verringern. Bei VEDES deckt man also mit zwei Batterieladegeräte-Typen alle bisherigen und zukünftigen Anforderungen flexibel ab. „Zudem haben wir seit Jahren keinen einzigen Ausfall unserer österreichischen Ladesysteme erlebt“, bekräftigt Rüdiger Sterl.
Zentrale Batterieladestation
Gegen Ende der Arbeitsschicht bringen die Fahrerinnen und Fahrer die ihnen fest zugeordneten Flurförderzeuge zum Batterieladen in die zentrale Ladestation. Hier sind alle Selectiva-Plus-Batterieladesysteme platziert. Da die Geräte im Gegensatz zu denen der 50-Hertz-Technik klein und leicht sind, fallen sie in dem durch Regale abgeteilten Bereich der Halle, der entsprechend den Anforderungen an den Brandschutz und die Belüftung ausgestattet ist, kaum auf.
Es gibt in der zentralen Ladestation von VEDES eine Besonderheit: Sobald die Hallenbeleuchtung am Ende des Arbeitstages ausgeschaltet wird, werden die Ladegeräte gruppenweise nacheinander eingeschaltet, um hohe Spitzenströme zu unterbinden. Diese Installation ist historisch bedingt und war für die alten 50-Hertz-Ladegeräte, die damals bei Grundig im Einsatz waren, sinnvoll. Für die Fronius-Geräte mit ‚Active Inverter Technology‘ bräuchte man diese Schaltung nicht mehr. Wegen des deutlich geringeren Strombedarfes und der Möglichkeit, die Einschaltzeiten der Batterieladesysteme über das Display zu programmieren, sind die Unternehmen in der Lage, ihre Spitzenstrom-Tarife zu minimieren beziehungsweise teure Überschreitungen zu vermeiden.
„Wenn man mit einem Partner wie Fronius über ein Jahrzehnt lang zusammenarbeitet und durchweg nur beste Erfahrungen in Sachen Technik und Wirtschaftlichkeit gemacht hat“, resümiert Rainer Wild, „dann wird man verstehen, warum wir diesem Hersteller treu bleiben und auch zukünftig nur Batterieladesysteme dieses österreichischen Spezialisten einsetzen werden.“