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Fronius Sparte Batterieladesysteme auf dem Weg zum SystemlieferantenUnternehmensnachrichten
Auf dem Weg zum Systemlieferanten (09.01.2014)
Das neue Konzept der Ladestationen vereinfacht den gesamten Prozessablauf eines Batterieladezyklus und sorgt für mehr Sicherheit.
Das neue Konzept der Ladestationen vereinfacht den gesamten Prozessablauf eines Batterieladezyklus und sorgt für mehr Sicherheit.
FRONIUS Deutschland GmbH Perfect Charging - Nachdem die Sparte Batterieladesysteme der Fronius International GmbH vor einem Jahr mit dem Ri-Ladeprozess eine völlig neue, richtungsweisende Technologie mit unübersehbaren Vorteilen vorgestellt hat, wartet das Unternehmen jetzt erneut mit einer beachtlichen Entwicklung auf und will damit seinen Ruf als Know-how-Führer im Bereich der Batterieladung festigen.

Stillstand bedeutet Rückschritt. Das weiß auch Fronius, der österreichische Spezialist für wirtschaftliche und umweltschonende Batterieladetechnologie, und erweiterte deshalb konsequent das Liefer- und Leistungsangebot um komplette Ladeanlagen. Damit unternimmt das Unternehmen die ersten wichtigen Schritte vom reinen Komponentenlieferanten zum Anbieter von vollständigen Systemen für das Laden von Antriebsbatterien in Flurförderzeugen.

Das Lademodul 2000 gibt es zudem in den Ausführungen Sicherheits- und Wartungsmodul.
Das Lademodul 2000 gibt es zudem in den Ausführungen Sicherheits- und Wartungsmodul.
Nach ausgiebiger Planung und Entwicklung konstruierte und realisierte der Hersteller die ersten Anlagen, zu denen Batterieladeräume, Batterieladestationen oder Einzelladeplätze und die zum Laden notwendigen elektrischen Einrichtungen gehören. Dabei war es nach eigenen Angaben wichtig, die neuesten Normen und Vorschriften zu beachten, denn hohe Ladeströme, mögliche explosionsfähige Ausgasungen beim Laden der Batterien, das Hantieren mit Chemikalien und der meist übliche unbeaufsichtigte Betrieb bergen Gefahren. Das neue Systemkonzept von Fronius begegnet diesen Gefahren und erlaubt einen sicheren Ladebetrieb.

Je nach Bedarf liefert Fronius Batterie-Ladeanlagen mit unterschiedlichen Modulen. Das normgerechte Lademodul 2000 (B x H x T = 886 x 2033 x 650 mm) kann ein oder mehrere Fronius-Batterieladesysteme aufnehmen. Aufgrund des senkrecht stehenden genormten Lochblechs sind aber auch andere Hochfrequenz-Batterieladegeräte montierbar. Wenn es die Räumlichkeiten zulassen, kann man die Module auch beidseitig nutzen. Das spart Platz. Auf jeden Fall sorgt Fronius bei der Planung der Batterieladeräume und der Installation der Anlagen dafür, dass die Sicherheitsabstände zu brennbaren Gegenständen und erst recht zu feuer-, explosions- oder explosivstoffgefährdeten Bereichen eingehalten werden und die richtigen Kennzeichnungen auf dem Boden und an der Wand angebracht sind. Stellt man mehrere Module nebeneinander auf, dann erfolgt die erforderliche Zuführung von Energie und Wasser üblicherweise durch einen Kanal, der oberhalb der Module angeordnet ist. Die Module – ausgestattet mit den obligatorischen Warnhinweisen – sind sehr standsicher ausgeführt, eine Bodenbefestigung ist vorbereitet. Ein zusätzlicher Rammschutz verhindert Beschädigungen durch Flurförderzeuge.

Eine weitere Möglichkeit ist, das Lademodul 2000 als Sicherheitsstation einzusetzen. In diesen Fällen kann es mit einem Erste-Hilfe-Kasten, einem Feuerlöscher, einer Augendusche und den Sicherheitsvorschriften in gedruckter Form versehen werden. Will man ein Lademodul als Wartungsstation verwenden, so lässt sich ein Ionentauscher mit Hauswasser-Anschluss installieren. Dieser produziert aus dem zugeführten Frischwasser destilliertes Wasser zum Befüllen der Antriebsbatterien. Die Befüllung erfolgt über ein Schlauchsystem an den einzelnen Ladestellen.

Das kleinere Lademodul 1200 (B x H x T = 520 x 1133 x 3800 mm) wurde ausschließlich für die Fronius Batterieladesysteme Selectiva 8 kW und Selectiva 16 KW entwickelt. Hiervon können ein oder zwei Systeme untergebracht werden, andere Ladegeräte lassen sich nicht verwenden.

Die neuen Fronius-Ladeanlagen erfüllen sämtliche Anforderungen und Bestimmungen rund um das Laden von Antriebsbatterien im realen Umfeld. Ausgehend von einem ersten internen Pilotprojekt für sieben Stapler, fünf Lagertechnikgeräte und deren Wechselbatterien nutzen inzwischen auch mehrere Kunden diese neue Innovation. Die Rückmeldungen sind durchweg positiv, wie es heißt. So kommt das neue Konzept der Ladestationen dem Staplerfahrer bei seiner täglichen Arbeit zugute, vereinfacht den gesamten Prozessablauf eines Batterieladezyklus und sorgt für mehr Sicherheit. Auch die exakte Zuordnung des Ladegeräts zum Stapler wurde mit dem klaren Aufbau der Ladestationen verbessert.
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