„Die Verwendung von Lithium-Ionen-Akkus sorgt dafür, dass zukünftig deutlich weniger Energie benötigt wird – von der Steckdose bis zum Antrieb“, erläutert Peter Dibbern, Leiter Grundlagenentwicklung bei Jungheinrich. Sollte diese Technologie eines Tages serienmäßig zum Einsatz kommen, sei dies ein maßgeblicher Beitrag zum Klimaschutz. Die Lithium-Ionen-Akkus weisen bezüglich des Lade- bzw. Entladeverhaltens eine deutliche Effizienzsteigerung im Vergleich zu herkömmlichen Bleibatterien auf. Sie halten doppelt so lange und sind zudem absolut wartungsfrei. Ein spezielles Batteriemanagement gewährleistet, dass die Zellen permanent überwacht werden. „Das macht die Lithium-Ionen-Akkus bereits heute robust und sicher“, so Dibbern weiter.
Im Gegensatz zu Bleibatterien, bei denen etwa 80 Prozent der Kapazität genutzt werden kann, liegt der Nutzungsgrad der Lithium-Ionen-Akkus bei nahezu 100 Prozent. Eine Tiefenentladung ist durch den Einsatz des Batteriemanagement-Systems ausgeschlossen. Der ganzheitliche Ansatz der neuen Energie- und Antriebskonzeption von Jungheinrich, der auf der CeMAT 2008 erstmals am Beispiel eines Konzeptfahrzeuges vorgestellt worden ist, lautet: Energie intelligent speichern und effizient nutzen.
„Mit der Lithium-Ionen-Technologie ist durch die geringeren Verluste bei Ladung und Entladung unter dem Strich ein deutlich sparsamerer Umgang mit der Energie realisierbar“, sagt Dibbern. Konservativ gerechnet könne man insgesamt von 15 Prozent Einsparung bei den Energiekosten bei gleichbleibenden Leistungsdaten ausgehen. „Wenn sich die Herstellkosten der Akkus wie erwartet weiter nach unten entwickeln werden erste wirtschaftliche Einsatzfälle nicht mehr lange auf sich warten lassen.“