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Linde MH erweitert Baureihe mit RobotikgerätenUnternehmensnachrichten
Vergrößertes Angebot an Robotikgeräten (20.04.2016)
Der Niederhubwagen Linde T-MATIC sowie der Hochhubwagen mit freitragender Gabel, Linde L-MATIC AC, ergänzen das bisherige Angebot an automatisierten Geräten.
Der Niederhubwagen Linde T-MATIC sowie der Hochhubwagen mit freitragender Gabel, Linde L-MATIC AC, ergänzen das bisherige Angebot an automatisierten Geräten.
Linde Material Handling GmbH - Die Intralogistik von morgen ist digital vernetzt und immer öfter automatisiert. Mit der MATIC-Baureihe hat Linde vor einem Jahr die ersten Lagertechnikgeräte vorgestellt, die ohne zusätzliche Infrastruktur autonom im Lager navigieren, in Echtzeit auf Hindernisse reagieren, sich beliebig skalieren und flexibel an neue Lagerlayouts anpassen lassen.

Jetzt hat der Hersteller zwei neue Modelle der innovativen Robotik-Baureihe auf den Markt gebracht. Der Niederhubwagen Linde T-MATIC sowie der Hochhubwagen mit freitragender Gabel, Linde L-MATIC AC, ergänzen das bisherige Angebot. Mittelfristig verfolgt Linde das Ziel, zusammen mit dem französischen Robotik-Spezialisten Balyo für alle wichtigen Produktbaureihen eine automatisierte Version im Programm zu haben. Weitere Modelle sollen bereits im Mai dieses Jahres auf der World of Material Handling (WoMH), einer zweieinhalbwöchigen Kundenveranstaltung des Herstellers, gezeigt werden.


Routen und Fahrwege können mit den Robotikgeräten schnell und einfach in die kartografierte Umgebung eingelernt werden. Die Modelle verrichten den Angaben zufolge ihre Aufgaben unabhängig von Arbeitszeiten und bieten höchstmögliche Verkehrssicherheit. Gleichzeitig soll die Leitsteuerung der Fahrzeuge in Kombination mit WLAN-Routern (den sog. COMBOXen) für eine Vernetzung mit Rolltoren, Förderbändern bzw. Paletten-Stretchern sorgen, oder sie empfängt Aufträge aus den betrieblichen ERP- oder Warehouse-Management-Systemen (WMS) und verarbeitet diese Informationen zu Fahraufträgen.

Dabei bieten die Fahrzeuge Logistik-Verantwortlichen die Möglichkeit, ihren innerbetrieblichen Materialfluss schrittweise zu vernetzen: Bei einfachen Anwendungen können die Geräte „stand alone“, d. h. ohne Anbindung arbeiten. Fahrbefehle werden den Angaben zufolge in diesem Fall unmittelbar über den Touch-Bildschirm am Fahrzeug ausgelöst. In einer nächsten Stufe kommunizieren die automatisierten Fahrzeuge über Schnittstellen mit einzelnen Maschinen und Anlagen, zum Beispiel einem Barcodescanner oder einem Sensor am Ende einer Rollenbahn. Dorthin fährt dann der automatisierte Hochhubwagen, nimmt die Palette auf und bringt sie zum angewiesenen Zielort, beispielsweise dem Materialpuffer einer Produktionsanlage. In Stufe drei tauscht die Leitsteuerung des Linde-MATIC-Gerätes Daten mit dem betrieblichen WMS oder ERP-System aus. Die Recheneinheit verwaltet eingehende Aufträge, weist den Fahrzeugen wegeoptimiert Aufträge zu, nimmt Rückmeldungen der Geräte entgegen, regelt den Verkehr und verleiht der Flotte auf diese Weise eine Schwarmintelligenz.

Neue Geräte erweitern Programm von Linde Robotics

Im Frühjahr 2015 wurden die ersten Robotikgeräte von Linde vorgestellt: der Hochhubwagen Linde L-MATIC und der Schlepper Linde P-MATIC. Wie der Hersteller mitteilt, sind an den jetzt nachfolgenden Niederhubwagen Linde T-MATIC lange Gabelzinken verbaut, mit denen sich zwei Paletten hintereinander befördern lassen. Dazu verfügt das automatisierte Gerät über eine Traglast von drei Tonnen. Der Hochhubwagen Linde L-MATIC AC mit freitragender Gabel hingegen soll den Transport von geschlossenen Ladungsträgern vereinfachen und ist zur Warenaufnahme bei nicht mit Radarmen unterfahrbaren Übergabestationen (z. B. Rollenbahnen) geeignet. Er kann eine Last von bis zu 1,2 Tonnen aufnehmen. Mit den aktuell vier verfügbaren Robotik-Modellen, die alle auf dem jeweiligen Linde Standardgerät basieren, lässt sich bereits ein breites Aufgabenspektrum im Lager abdecken.
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