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Linde neue Diesel-und Treibgasstapler 39X H 50 bis H80/1100 EVOUnternehmensnachrichten
Sparsame Kraftpakete (21.06.2016)
Mit den neuen Geräten können die Kunden von Kraftstoffersparnissen, Leistungsverbesserungen sowie höherer Sicherheit und Sauberkeit profitieren.
Mit den neuen Geräten können die Kunden von Kraftstoffersparnissen, Leistungsverbesserungen sowie höherer Sicherheit und Sauberkeit profitieren.
Linde Material Handling GmbH - Mit zwölf neuen Diesel- und Treibgasstaplern im Traglastbereich von 5 bis 8 Tonnen hat Linde Material Handling die letzten Geräte der 39X-Baureihe auf den weiterentwickelten EVO-Standard gehoben. Damit sollen die Kunden, welche vor allem aus der Getränke-, Baustoff- und Papierindustrie sowie Gießereien kommen, einerseits von Kraftstoffersparnissen bis zu 20 Prozent im Vergleich zum Vorgängermodell profitieren. Andererseits machen Herstellerangaben zufolge zahlreiche neue technische Funktionen die kompakten Kraftpakete Linde H50 bis H80/1100 EVO noch leistungsfähiger und sicherer, wobei sie gleichzeitig dank umfangreicher Abgasnachbehandlung so sauber wie noch nie sind.

Die neuen Stapler sind dank umfangreicher Abgasnachbehandlung so sauber wie noch nie.
Die neuen Stapler sind dank umfangreicher Abgasnachbehandlung so sauber wie noch nie.
Für einen sparsameren Kraftstoffverbrauch sorgen modernste Motorentechnologie sowie neuerdings die zusätzliche, elektronische Vorsteuerung der Fahrhydraulik. Zusammen mit dem großen Übersetzungsbereich von Verstellpumpe und -motoren des hydrostatischen Linde Antriebs werden optimierte Kennlinien und höchste Leistungen bei niedrigen Drehzahlen erreicht. Weiteres Einsparpotenzial erschließen die drei unterschiedlichen Fahrdynamik-Einstellungen. Die Stufen Economy, Efficiency und Performance lassen sich voreinstellen und sorgen für eine passgenaue Fahrzeugleistung je nach Kundenwunsch. Mit bis zu 20 Prozent Kraftstoffersparnis im Kundeneinsatz machen sich nach eigenen Angaben die noch feiner abgestimmte Hydrostatik und die konfigurierbare Fahrdynamik bei den Betreibern bemerkbar. Und das kann sich auszahlen: Bezogen auf 5.000 Betriebsstunden nach dem VDI-Zyklus und bei einem angenommenen Preis von einem Euro pro Liter Dieselkraftstoff summieren sich die Einsparungen nach Herstellerberechnungen auf bis zu 4.500 Euro.

Transport von breiten und pendelnden Lasten

Beibehalten hat Linde ein bewährtes konstruktives Merkmal, welches bisher nur in dieser Baureihe zum Einsatz kommt: die Torsionsstütze und das zugehörige Torsionsgitter. Es ist oberhalb des Fahrerschutzdachs zusätzlich zu den oben liegenden Neigezylindern am Hubgerüst befestigt und wird hinten über Rollen zwischen den Torsionsstützen geführt. Durch die feste Verbindung zwischen Hubgerüst und Fahrerschutzdach sollen sich die auf das Hubgerüst wirkenden Verwindungskräfte um bis zu 30 Prozent reduzieren. Die Stabilität steigt – insbesondere beim Heben von breiten oder pendelnden Lasten und Gütern mit hohem Lastschwerpunkt – und ermöglicht so schnelleres Handling. Gleichzeitig übernimmt das Torsionsgitter die Funktion eines Schutzdachs und läuft mit, wenn der Fahrer den Mast nach vorne bzw. hinten neigt. Diese spezielle Konstruktion bildet die Grundlage für hohe Resttragfähigkeiten und damit zusätzliche Sicherheit, z. B. wenn schwere Papierrollen, Holzleimbinder oder Steinklammern bewegt werden. Bis zu einer Höhe von 6,5 Metern behalten die 8-Tonnen-Geräte ihre volle Nenntragfähigkeit, wie der Hersteller versichert.

Weitere Sicherheits- und Komfortmaßnahmen

Die Diesel- und Treibgasstapler Linde H50-H80/1100 EVO sind serienmäßig mit dem Linde Engine Protection System (LEPS) und dem Linde Curve Assist ausgestattet. Beide Features können die betriebliche Sicherheit und gleichzeitig Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit der Fahrzeuge steigern. Das LEPS überwacht wichtige Motorparameter wie Ölstand, Öldruck, Kühlwasserstand und Temperatur und zeigt dem Fahrer notwendige Wartungsarbeiten am Display an. Als mehrstufiges Warn- und Schutzsystem ausgelegt, reicht es bis zur vorsorglichen Kriechfahrt. Der Linde Curve Assist hingegen reguliert abhängig vom Lenkeinschlag die Geschwindigkeit bei Kurvenfahrt und sorgt auf diese Weise für sichereres Arbeiten. Weltweit ist Linde nach eigenen Angaben der einzige Hersteller, der diese Funktionalität serienmäßig, ohne Mehrpreis, anbietet.

Für entspanntes Sitzen ist der Fahrerarbeitsplatz ausgelegt. Über Gummimetalllager von der Antriebs- und Lenkachse abgekoppelt, absorbiert er in hohem Maße Schwingungen und Stöße und soll den Fahrer vor gesundheitsschädlichen Ganzkörpervibrationen schützen. Damit kann der abgekoppelte Arbeitsplatz einen wertvollen Beitrag zur Einhaltung der Humanschwingungs-Grenzwerte der EU-Richtlinie 2002/44/EG leisten. Diese verpflichtet alle Betreiber, tatsächlich auftretende Vibrationen zu messen, zu bewerten und im Fall von Grenzwertüberschreitungen entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Saubere AdBlue®-Technologie

Nach den neuen Dieselgroßstaplern HT100Ds bis HT180Ds setzt Linde auch bei der neuen Staplerserie H50-H80 EVO auf modernste Technologien zur Abgasminimierung. Der Dieselmotor von Deutz ist mit innermotorischen Maßnahmen wie Abgasrückführung und zusätzlicher Abgasnachbehandlung mit AdBlue®-Technologie zur Reduzierung von Stickoxiden (NOx) ausgestattet. Damit erfüllt er Herstellerangaben zufolge die aktuell geltende EU-Emissions-Richtlinie 2004/26/EG Stufe 4 im Leistungsbereich von 56 bis 130 kW, welche eine Senkung des zulässigen Stickstoffausstoßes um 88 Prozent vorschreibt. Linde ist es aber nicht nur gelungen, die strengen Grenzwerte zu erfüllen. Vielmehr führt der turbogeladene Common-Rail Dieselmotor mit 85 kW Leistung, Partikelfilter und SCR-Katalysator mit AdBlue®-Additiv dazu, dass die in der Norm definierten Grenzwerte bei Kohlenmonoxid, Stickoxiden, Kohlenwasserstoff und Partikeln im Durchschnitt sogar um 64 Prozent unterschritten werden.

Bei der Abgasnachbehandlung durchlaufen die Emissionen nach dem Dieselpartikelfilter eine selektive katalytische Reduktion (SCR). Die AdBlue®-Lösung führt dabei zu einer Redox-Reaktion von Stickstoff und Ammoniak, bei der ein großer Teil des Stickstoffs zu Wasser neutralisiert wird. Ein weiterer Clean-up-Katalysator entfernt anschließend den Ammoniakgeruch und arbeitet dabei besonders geräuschreduziert, wie es heißt. In Nutzfahrzeugen kommt die AdBlue®-Technologie bereits seit einigen Jahren zum Einsatz. Linde überträgt dieses saubere Verfahren auf die neuen EVO-Stapler Linde H50 bis H80. Positiv für die Kunden: Sie können mit dem neuen Motor nicht nur Kraftstoff sparen, sondern schonen auch die Umwelt.

Attraktive Sonderausstattungen

Überdies hat Linde für die Diesel- und Treibgasstapler eine Vielzahl an Sonderausstattungen im Angebot. So lässt sich das komplette Fahrzeug mit LED-Beleuchtung ausstatten und somit die Nutzungsdauer der Leuchten deutlich verlängern. Zudem werden optional mitlenkende Schmutzfänger geliefert, die jede Reifenbewegung mitmachen und verhindern sollen, dass Schmutz vom Boden am Gegengewicht hochspritzt. Weiter gibt es auch für diese Serie optional den neuen CS (closed shoulder)-Superelastik-Reifen von Continental. Die gemeinsam mit Continental entwickelten, exklusiv ab Werk verfügbaren Pneus mit speziellem Profil und geschlossener Schulter reduzieren laut Hersteller den Rollwiderstand, verursachen weniger Geräusche und haben eine längere Lebensdauer. Bei den Treibgasfahrzeugen erleichtert eine deutlich tiefer angesetzte Befülleinrichtung serienmäßig den Tankvorgang.
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