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Linde SpeedAssistUnternehmensnachrichten
Radarsensoren bestimmen das Tempo (04.12.2015)
Linde Material Handling GmbH - Der Übergang zwischen Innen- und Außenbereich von Logistikzentren und Produktionshallen ist in der Regel eine sicherheitskritische Zone. Im Freien beschleunigen Staplerfahrer ihre Fahrzeuge schnell auf Höchstgeschwindigkeit. Bei der Rückkehr sollten sie ihr Tempo rechtzeitig mindern, um ihre Ladung sicher ans Ziel zu bringen und alle Mitarbeiter im Arbeitsumfeld zu schützen. Der „Linde SpeedAssist“ will Bediener sowie verantwortliche Lager- und Logistikleiter bei dieser Aufgabe unterstützen. Mit witterungsunabhängiger Radartechnik, stufenweise einstellbaren Reaktionszeiten und einer regulierbaren Sensorempfindlichkeit setzt die Nachrüstlösung von Linde Material Handling (MH) einen neuen Standard und kann spürbar die Sicherheit in der Intralogistik steigern.
Mit witterungsunabhängiger Radartechnik unterstützt der „Linde SpeedAssist“ in puncto angepasster Geschwindigkeit beim Staplerfahren.

Mit witterungsunabhängiger Radartechnik unterstützt der „Linde SpeedAssist“ in puncto angepasster Geschwindigkeit beim Staplerfahren.
Die Effizienz logistischer Abläufe hängt von der Zuverlässigkeit ab, mit der sich Prozesse umsetzen und wiederholen lassen. Gerade im Innenbereich von Lager- und Produktionshallen zählt dazu auch eine klare Tempokontrolle für Gabelstapler und weitere Flurförderzeuge. Zu schnelles Einfahren in den Innenbereich gefährdet Mitarbeiter und kann zu abrupten Bremsmanövern führen, die das Ladegut beschädigen und damit für wirtschaftliche Verluste sorgen. Die ideale Fahrgeschwindigkeit in der Halle ist immer betriebsbedingt und wird in der Regel vom Lager- oder Logistikleiter bestimmt, der auch für die Einhaltung des vorgegebenen Tempos verantwortlich ist.

Sensorreichweite von bis zu 24 Metern

Das neue Assistenzsystem, Linde SpeedAssist, bietet nach Herstellerangaben eine Reihe von Vorteilen, um die Geschwindigkeitskontrolle schnell, einfach und praxisnah zu gewährleisten. Im Gegensatz zu anderen Lösungen am Markt setze das System nicht auf witterungsanfällige und vergleichsweise kostenintensive Infrarot-Technik, sondern auf Radarsensoren, die eine Reichweite von 1 bis 24 m abdecken. Zur Nutzung der Radartechnologie sind keine weiteren Investitionen, wie etwa für zusätzliche Sensoren an den Regalen, notwendig. Der Grund: Der Radarsensor wird auf dem Fahrerschutzdach montiert und ist dort zugleich Sender und Empfänger seines Signals, das von der Hallendecke reflektiert wird. Dadurch weiß der Stapler, ob er sich im Innen- oder im Außenbereich befindet, und passt seine Geschwindigkeit entsprechend an. Die Zuverlässigkeit im Betrieb wird nach eigenen Angaben auch von extremen Witterungsbedingungen wie Kälte, Hitze oder starkem Regen nicht beeinflusst. Die mögliche Betriebstemperatur reicht von –40 bis +65 °C.

Flexible Reaktionszeit und intelligente Sensoren

Die Reaktionszeit der Sensoren des Linde SpeedAssist lässt sich flexibel in vier unterschiedlichen Stufen einstellen und damit den jeweiligen Bedingungen am Einsatzort anpassen. Darüber hinaus bietet der Hersteller auch mit der regulierbaren Sensibilität der Sensoren eine Funktion, die den Betrieb der ausgerüsteten Stapler sicherer gestalten soll. Unerwünschte Signale werden auf Wunsch ausgeblendet. Aufgrund der individualisierten Einstellungen erkennt das System den Angaben zufolge kleinere Überbauungen und Objekte wie Rohrleitungen, Vordächer oder Baumkronen, ohne gleich die gewünschte Geschwindigkeit zu reduzieren. So kann im Freien mit hoher Geschwindigkeit und Effizienz gearbeitet werden.

Nachrüstlösung für Kauf- und Mietfahrzeuge

Der Linde SpeedAssist ist eine Nachrüstlösung für bestehende Flotten und kann auf Wunsch von Anfang an in neue Fahrzeuge integriert werden. Durch die geringe Anzahl an Komponenten und das einfache Montieren und Demontieren der Lösung ist das Assistenzsystem auch für Mietfahrzeuge eine rentable Sicherheitsoption. Es setzt sich im Wesentlichen aus drei Elementen zusammen: dem Sensor, einem Kabelsatz mit Relais und dem Montagekit inklusive eines Halters, die Umrüstung durch den Service-Techniker erfolgt in kurzer Zeit. Der Hersteller hat drei verschiedene Sensorvarianten im Programm, um die jeweiligen Telekommunikationsrichtlinien in den Zielmärkten Europa, USA, Kanada, Brasilien, China, Australien und Neuseeland zu erfüllen.
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