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Continental
Linde startet Flottenmanagementsystem connect:Unternehmensnachrichten
Neues Flottenmanagementsystem liefert transparente Daten (18.03.2015)
Die connect: Hardwarekomponenten sind mit Neufahrzeugen ab Werk bestellbar und auch als Ersatzteil-Kit zum Nachrüsten verfügbar.
Die connect: Hardwarekomponenten sind mit Neufahrzeugen ab Werk bestellbar und auch als Ersatzteil-Kit zum Nachrüsten verfügbar.
Linde Material Handling GmbH - Nach Abschluss der erfolgreichen Testphase startet Linde Material Handling den Verkauf der neuen Flottenmanagementlösung connect:, die letztes Jahr auf der Kundenveranstaltung World of Material Handling vorgestellt wurde. connect: bietet dem Flottenmanager transparente Daten über Fahrer, Fahrzeuge, deren Nutzung und Einsatzort, wie es nach Angaben des Anbieters heißt. Die Analyse dieser Informationen mit der connect: Software kann Verbesserungspotenziale identifizieren: Für mehr Sicherheit im innerbetrieblichen Verkehr, bessere Verfügbarkeit der Geräte durch optimierte Wartung und weniger Schäden, höhere Produktivität durch effizienten Einsatz der Fahrzeuge – der Betrieb der Flotte soll in jeder Hinsicht wirtschaftlicher werden.

„Flexibel kombinierbare Funktionen, intuitiv bedienbare, nach Nutzerzahl und Flottengröße frei skalierbare Software, leistungsfähige Server, einfache Bausteine für die lokale Infrastruktur, Datamining- und Reporting-Tools, attraktive Pricing-Modelle – mit connect: können wir für jeden Kunden die Lösung konfigurieren, die seinen individuellen Anforderungen entspricht und das Potenzial der Flotte optimal nutzt“, erklärt Maik Manthey, der als Vice President New Business & Products das Geschäftsfeld Linde Connected Solutions leitet. „In der Testphase haben wir sehr positives und konstruktives Feedback von unseren Pilotpartnern bekommen, das wir direkt in entsprechende Optimierungen umgesetzt haben. Wir gehen also mit einer ausgereiften Lösung an den Start.“

Für connect:desk entsteht vor Ort eine überschaubare aber wirkungsvolle Infrastruktur
Für connect:desk entsteht vor Ort eine überschaubare aber wirkungsvolle Infrastruktur
Zufriedene Pilotkunden

Die Hard- und Softwarekomponenten der modularen connect: Produktfamilie wurden bei acht Pilotkunden mit insgesamt 800 Fahrzeugen erprobt. Einer der Pilotkunden ist Danish Crown am Standort Essen/Oldenburg. Dort werden vornehmlich Lagertechnikgeräte, aber auch Gabel- und Schubmaststapler eingesetzt. Dreischichtbetrieb, Akkordarbeit – die Belastung der Fahrzeuge ist massiv, zudem werden sie von häufig wechselnden Fahrern genutzt. Zielsetzung für den Einsatz von connect: war Anfahrschäden zu minimieren, die Fahrzeugnutzung nachvollziehbar zu machen sowie Flotte und Fahrer zu verwalten. „Mit der Zugangskontrolle haben wir einen deutlich verantwortungsbewussteren Umgang mit den Geräten erreicht,“ sagt Helmut Egglseder, Geschäftsführer Produktion bei Danish Crown in Essen/ Oldenburg. „Das Flottenmanagement von Linde ist eine große Sache für uns. Zuvor haben wir versucht die Verwaltung auf Papier zu realisieren, was überhaupt nicht funktioniert hat, weil es eben ein Dreischichtbetrieb ist, 24 Stunden an sieben Tagen die Woche.“

Geringer Aufwand, hoher Nutzen

Anwender bestehender Linde-Lösungen können ihr System auf die neue Analyse- und Verwaltungssoftware connect:desk umstellen oder online über das connect:portal auf die Fahrzeugdaten ihrer Flotte zugreifen. Alle Systemkomponenten wie Zugangs- und Datentransfereinheiten oder Sensoren können als Nachrüstkits für Bestands- und Fremdfahrzeuge bestellt werden – connect: kann somit auch für Mischflotten eingesetzt werden. Im Vergleich zu den Einsparpotenzialen sei der Aufwand für Einführung und Betrieb der connect: Lösung überschaubar: Die bei Linde standardmäßige Bluetooth-Infrastruktur für die lokale Anwendung ist ohne großen Aufwand einzurichten und könne entfallen, wenn die Daten per GPRS zu den Linde-Servern übertragen und über das connect:portal bearbeitet werden sollen. Entscheidet sich der Kunde für connect: sind die Hardwarekomponenten bei seinen Neufahrzeugen ab Werk montiert und an Bestands- und Fremdfahrzeugen einfach vom Servicetechniker nachzurüsten. Firmware-Updates oder zusätzliche Funktionen werden kabellos zum Fahrzeug übertagen und automatisch installiert.

Jede Funktion ergibt zusätzliche Anwendungen

Die connect: Produktfamilie bietet bislang vier Funktionsgruppen: Access umfasst die Zugangskontrolle per RFID-Chip oder PIN – die Basis für den geplanten Flotteneinsatz. Zu Data gehören Betriebsstunden, Schockerfassung und Fehlercodeübertragung – Module, die im Wesentlichen helfen sollen, Service und Wartung zu optimieren und Schäden an den Fahrzeugen zu vermeiden. Das Modul Nutzungsanalyse erfasst die Anteile von Heben, Senken und Fahren, Geschwindigkeit und weiter Leistungsparameter und gehört zur Funktionsgruppe Analysis. Diese Daten geben Aufschluss über die Nutzung des Fuhrparks: Sind die richtigen Fahrzeuge im Einsatz? Ist die Auslastung optimal? Wie viel Energie wird verbraucht? In der Gruppe Tracking ist zunächst das Modul Indoor/Outdoor verfügbar. Ein Sensor erkennt, ob das Fahrzeug in der Halle oder Außen bewegt wird. So kann z.B. automatisch die Geschwindigkeit im Innenraum reduziert und Unfälle vermieden werden. Auch Zufahrtsbeschränkungen für bestimmte Fahrzeuge können realisiert werden. Noch dieses Jahr werden nach eigenen Angaben die Module Fahrzeuglokalisierung und Zonenkontrolle eingeführt, mit deren Hilfe sich Fahrzeugfunktionen noch genauer orts- und fahrerabhängig steuern lassen, um Unfälle und Schäden am Gerät oder Einrichtung zu minimieren.

connect:desk – das Datencockpit für Verwaltung, Analyse und Steuerung

Die lokale Anwendung connect:desk zeigt alle verfügbaren Informationen entlang der Unternehmensorganisation gegliedert an, ordnet Fahrzeuge sowie Fahrer zu und erleichtert somit die Einsatzplanung der Fahrzeuge. Hier werden Fahrer angelegt, Nutzungsrechte für Fahrzeuge oder Fahrzeuggruppen vergeben, Geschwindigkeitsbegrenzungen eingestellt, Fahrer- und Fahrzeugdokumente digital hinterlegt. Ein individualisierbares Dashboard zeigt auf einem Blick die für den Anwender wichtigsten Daten und automatisierte Meldungen erinnern an die anstehenden Wartungen oder Schulungen für Fahrer. Für Analysen zur Flottenoptimierung und Fahrzeugauslastung können zudem ad hoc oder in definierten Abständen detaillierte und interaktive Auswertungen und Reports erstellt, versandt oder exportiert werden. Beim Klick, z.B. auf Datenpunkte in Grafiken, zeigt die Software zusätzliche Informationen zu Fahrzeug, Fahrer oder Ereignis an.

Die mobile Lösung – connect:portal

Alternativ können Daten aus den Fahrzeugen wie Betriebsstunden oder Fehlercodes über das Mobilfunknetz direkt in die Linde-Cloud übertragen werden – Kunden, die keine lokale Infrastruktur aufbauen wollen, haben so von jedem PC, Tablet oder Smartphone mit Internetzugang Zugriff auf diese Daten. Auch hier stehen vielfältige Reporting- und Analysefunktionen zur Verfügung, zudem können die Daten in andere IT-Systeme exportiert werden.

„Konnektivität bietet unzählige Chancen, Prozesse zu vereinfachen und Abläufe zu automatisieren – auch im innerbetrieblichen Verkehr. Wir arbeiten daran unsere Maschinen noch stärker mit IT-Systemen und den Nutzern zu vernetzen, mit Gebäuden kommunizieren zu lassen und bauen damit den Funktionsumfang von connect: immer weiter aus“, erklärt Maik Manthey. „Für dieses Jahr steht die connect: Preshift App für den Fahrzeugcheck per Smartphone zu Schichtbeginn und WLAN als zweiter Datenübertragungsstandard auf der Agenda.“
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