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Volk Elektroschlepper EFZ 100 N im Einsatz als FlughafenschlepperUnternehmensnachrichten
Beeindruckend (09.08.2013)
Der VOLK Elektroschlepper EFZ 100 N beim Pushback.
Der VOLK Elektroschlepper EFZ 100 N beim Pushback.
VOLK Fahrzeugbau GmbH - Turbinengetriebene Flugzeuge haben keinen Rückwärtsgang. Deshalb kommen hier spezielle Elektroschlepper zum Einsatz, wenn die Verkehrsflugzeuge vom Gate zurücksetzen. Zwar wäre durch Schubumkehr der Triebwerke ein Rückwärtsrollen aus eigener Kraft im Prinzip möglich, doch ist es aus Lärmschutz- und vor allem Sicherheitsgründen nicht zulässig, die Triebwerke so nahe am Terminalgebäude zu starten. Daher werden Strahlflugzeuge mit Flugzeugschleppern bis auf die ausgezeichneten Rollwege geschoben, bevor sie dann aus eigener Kraft den Weg zur Startbahn fortsetzen. Dieser Vorgang wird als Pushback bezeichnet. Die Verbindung zwischen Flugzeug und Schlepper erfolgt dabei in den meisten Fällen mittels so genannter Schleppstangen.

Da die im Linien- und Charterverkehr eingesetzten Flugzeuge im Regelfall ein erhebliches Gewicht aufweisen, werden Flugzeugschlepper zumeist von schweren Dieselmotoren angetrieben. Diese stehen jedoch aufgrund ihrer erheblichen Lärm- und Abgasemissionen zunehmend in der Kritik.

VOLK hat deswegen einen elektrisch angetriebenen Flugzeugschlepper im Programm, mit welchem sich Flugzeuge mit bis zu 100 Tonnen Abfluggewicht (engl. Maximum Takeoff Weight, MTOW) schieben lassen. Damit eigne sich das Modell EFZ 100 N für praktisch alle im Regional- und Mittelstreckenverkehr eingesetzten Flugzeugtypen bis hin zum Airbus A 320 und zur Boeing 737. Gerade für Mittelstreckenflughäfen stelle er eine interessante Alternative dar, nicht zuletzt auch aufgrund seines Preises, welcher im Vergleich zu konventionellen Dieselschleppern sehr attraktiv sei. Inmitten der Sommerreisewelle wurde der Flugzeugschlepper EFZ 100 N auf dem Flughafen Dresden ausgiebig getestet. Dabei hätten sich die Fahrer von dem in jeder Hinsicht ausgereiften Fahrzeug begeistert gezeigt.

David und Goliath – Der Größenunterschied zwischen der Boeing 737-800 mit 80 Tonnen Startgewicht und dem VOLK Elektroschlepper EFZ 100 N wirkt beeindruckend.
David und Goliath – Der Größenunterschied zwischen der Boeing 737-800 mit 80 Tonnen Startgewicht und dem VOLK Elektroschlepper EFZ 100 N wirkt beeindruckend.
Das vorgestellte Fahrzeug ist aber alles andere als ein Prototyp: Bereits seit mehreren Jahren wird das Modell EFZ 100 N nach Herstellerangaben in größerer Stückzahl in Industrieanwendungen eingesetzt, teilweise im Dreischichtbetrieb 24 Stunden am Tag. VOLK hat mit diesem Fahrzeugtyp bereits mehrere tausend Betriebsstunden Praxiserfahrung gesammelt.

Dies sei auch während des Praxistests in Dresden deutlich geworden. Vor allem der leistungsstarke und sehr feinfühlige Elektroantrieb konnte den Angaben zufolge auf der ganzen Linie überzeugen. Für den Vortrieb sorgen zwei Elektromotoren, welche ein maximales Drehmoment von mehr als 1.000 Nm erzeugen. Während des eigentlichen Pushback-Vorgangs steht eine Leistung von bis zu 80 kW zur Verfügung, im Dauerbetrieb immerhin noch 40 kW. Eine elektronische Differentialsperre gewährleistet auch bei ungünstigen Witterungsbedingungen beste Traktion. Die Batterien verfügen über eine Kapazität von 1.550 Ah. Der 12 Tonnen schwere EFZ 100 N kann damit problemlos einen normalen Einsatztag schaffen und ist für den Pushback-Einsatz auf kleinen und mittelgroßen Flughäfen bestens geeignet. Und umweltfreundlich ist er noch dazu.
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