150 Stapler in der internen Logistik
Innerhalb des Werksgeländes organisiert MTU die Logistik selbst. Dazu zählt auch die Betreuung des Geräteparks. In Friedrichshafen fahren mehr als 150 Stapler, fast alle sind mit einem Zinkenverstellgerät ausgerüstet. „Weil häufig Paletten und Gestelle mit unterschiedlichen Maßen transportiert werden, verändert sich auch ständig der notwendige Abstand der Gabelzinken. Das ist nur mit Verstellgeräten rationell zu bewältigen,“ sagt Werkstattleiter Joachim Bischofberger. So entfällt das manuelle Einstellen der Zinken. Neben der Arbeitszeitersparnis sieht Bischofberger weitere Vorteile für die Fahrer. „Der Einsatz der Verstellgeräte senkt die Unfallgefahr – und schont unsere Mitarbeiter, denn ein manueller Wechsel würde die Wirbelsäule stark belasten.“
Sein Urteil gründet sich auf langjährige Erfahrung: Seit 1998 erhalten neue Stapler generell Anbaugeräte. „Mehr als 100 Fahrzeuge fahren bei uns mit Meyer-Zinkenverstellern. Etwa 60 sind Stapler mit 2.500 Kilogramm Tragkraft, Lastschwerpunkt 500 Millimeter, und 1.000- bzw. 1.200-Millimeter Gabelzinken“, berichtet der Werkstattleiter. Die stärksten Geräte schaffen 4.500 Kilogramm (LSP: 600 mm), zum Teil mit Gabelverlän¬gerungen auf 2.400 mm.
Fast schon Exoten im MTU-Gerätepark sind im Recycling des Motoren-Spezialisten zu finden: Hier arbeiten Stapler mit Meyer-Klammerngabel – genauso zuverlässig wie die anderen Geräte.
Zehn Jahre im Dauereinsatz
Die hohe Umschlagtätigkeit im Werk am Bodensee verlangt den Maschinen viel ab und sie müssen absolut zuverlässig arbeiten, Ersatzteile für Reparaturen kurzfristig verfügbar sein. Das wird schon während der Beschaffung berücksichtigt: Hier spielen Faktoren wie Einsatzsicherheit und Wartungsaufwand eine wichtige Rolle – der Anschaffungspreis ist nur eins von mehreren Kriterien. Die Zinkenversteller erreichen Einsatzzeiten von mehr als 25.000 Stunden. Das entspricht rund zehn Jahren. Mit dieser hohen Zuverlässigkeit ist ein Geräteausfall sehr unwahrscheinlich. Weil der Wartungsrhythmus der Meyer-Geräte auf die Intervalle der Stapler abgestimmt sind, verursachen sie auch keine zusätzlichen Inspektionskosten.
Joachim Bischofberger: „Es kommt aber nicht nur auf Dauerhaftigkeit und Wartungsarmut an: Aufgrund des speziellen Achsensystems kommt Transportgut nicht mit Schmierfett in Kontakt und bleibt immer sauber – auch das zählt“. So treten die MTU-Aggregate ihre Reise in die Welt immer sauber an.