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Neue Generation von Lithium-Ionen-Batterien von JungheinrichUnternehmensnachrichten
Weiterentwicklung von Energiespeichern (24.06.2014)

Jungheinrich Aktiengesellschaft - Eine neue Generation von Lithium-Ionen-Batterien mit einer Kapazität von 220 und 330 Amperestunden haben die Hamburger Intralogistiker kürzlich auf der CeMAT in Hannover vorgestellt. Diese im Hause Jungheinrich entwickelten Batterien sind dank ihres innovativen Konzepts innerhalb von 30 Minuten für eine komplette Schicht aufladbar, wie es heißt. Dr. Klaus-Dieter Rosenbach, Mitglied des Vorstands von Jungheinrich und verantwortlich für das Ressort Technik sagte dazu, dies sei ein Quantensprung bei der Weiterentwicklung von Energiespeichern in der Intralogistik.

Zu dem Energiespeicherkonzept gehören neben den neuen Lithium-Ionen-Batterien hocheffiziente Flurförderzeuge mit einer Schnittstelle zu einem intelligenten Batterie-Management-System, eine Ladetechnik mit Schnellladegeräten sowie eine professionelle Energieberatung. Die beiden neuen Lithium-Ionen-Batterien sind speziell für größere Deichselfahrzeuge ausgelegt und können eigenen Angaben zufolge zukünftig herkömmliche Blei-Säure-Batterien mit Kapazitäten von 375 bzw. 465 Amperestunden ersetzen. Auf der CeMAT 2014 zeigte der Herstellert dieses Energiespeicherkonzept in einem Horizontal-Kommissionierer Typ ECE 225.


Mit dem neuen Energiespeicherkonzept von Jungheinrich soll der Nutzer in der Lage sein, die Batterien während der Pausenzeit aufzuladen. „Dreißig Minuten genügen, um die Lithium-Ionen-Batterie wieder für eine Schicht fit zu machen“, sagt Karl Heinz Schwulera, Leiter der Sparte Energy and Drive Systems bei Jungheinrich. Anwender, die Flurförderzeuge im Mehrschicht-Einsatz betreiben, könnten zukünftig auf einen teuren Batteriewechsel verzichten. Kosten für Laderäume, für aufwändiges Equipment wie Kräne oder Zweitbatterien sowie Personalkosten für den Batteriewechsel entfallen damit.

Schwulera: „Lithium-Ionen-Technologie ist heute bereits wirtschaftlich“

Flurförderzeuge mit Lithium-Ionen-Technologie verbrauchen in der Praxis heute schon bis zu 30 Prozent weniger Energie als Geräte mit einer Blei-Säure-Batterie. Die Lebensdauer ist etwa dreimal so lang wie die herkömmlicher Energiespeicher. Zudem sind Lithium-Ionen-Batterien tiefer entladbar. Während bei herkömmlichen, also nicht auf Gel-Basis arbeitenden Blei-Säure-Batterien etwa 80 Prozent der in der Batterie befindlichen Energie verfügbar sind, sind dies bei Lithium-Ionen-Batterien etwa 90 Prozent. Das Resultat ist neben einem höheren Spannungsniveau ein kleinerer und damit auch günstigerer Energiespeicher bei gleicher verfügbarer Kapazität. In Kombination mit den am Weltmarkt sinkenden Preisen für die Lithium-Ionen-Zellen führe dies zu einer weiteren Kostenreduktion dieser Batterietechnologie. Karl Heinz Schwulera: „Damit können Lithium-Ionen-Batterien für den Mehrschichteinsatz heute bereits wirtschaftlich sein“. Das hätten umfangreiche Praxistests erwiesen.“

Jungheinrich mit eigener Sparte Energy and Drive Systems

Der Hamburger Intralogistikspezialist hat nach eigen Angaben als erster die Lithium-Ionen-Technologie serienmäßig in Flurförderzeugen realisiert und kontinuierlich weiterentwickelt Inzwischen verfügt Jungheinrich über ausgezeichnetes Praxis-Know-How bei mobilen Anwendungen von Lithium-Ionen-Batterien. Dieses Know-How ist in einer eigenen Sparte Energy and Drive Systems mit rund 200 Mitarbeitern im Werk Norderstedt (bei Hamburg) organisiert. Jungheinrich Energy and Drive Systems entwickelt Hard- und Softwarelösungen wie Antriebssysteme, Steuerungen und Ladetechnik im Bereich mobiler Anwendungen. Jungheinrich Lithium-Ionen-Lösungen werden in diesem Kompetenzzentrum entwickelt und gefertigt. Lithium-Ionen-Batterien, Ladetechnik und Fahrzeuge werden mittels eines von Jungheinrich entwickelten Batterie-Management-Systems sorgfältig aufeinander abgestimmt. Neben einer hohen Effizienz soll dies auch zu maximaler Sicherheit führen. Dies zeigen laut Hersteller umfangreiche Härtetests in Jungheinrich-eigenen sowie externen Forschungslaboren.
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