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Neue Linde Roadster E20 bis E35Unternehmensnachrichten
Roadster mit maximierter Sicht und Sicherheit (11.08.2016)
Durch den Wegfall der A-Säule werden beim neuen Linde Roadster Bereiche sichtbar, die sonst hinter Stahlprofilen versteckt bleiben.
Durch den Wegfall der A-Säule werden beim neuen Linde Roadster Bereiche sichtbar, die sonst hinter Stahlprofilen versteckt bleiben.
Linde Material Handling GmbH - Ein Markenzeichen der Elektrostapler Linde E20 bis E35 mit einer Tragfähigkeit von 2,0 bis 3,5 Tonnen sind die oben liegenden Neigezylinder. Diesen technischen Vorteil nutzt der Hersteller ab sofort für ein neues Staplerkonzept. Durch die Fahrzeugkonstruktion ohne A-Säule und das optionale Fahrerschutzdach aus Panzerglas eröffnet der neue Linde Roadster mit der Modellbezeichnung Linde E20R bis E35R dem Fahrer eine freiere Sicht auf die Fahrwegsumgebung und kann damit ein weiteres Plus an Sicherheit bieten.


Autofahrer hätten eine wesentlich bessere Sicht auf den Straßenverkehr und die Umgebung, wären da nicht die seitlichen Verstrebungen der A-Säule. Ähnlich ist es bislang auch in der Staplerwelt, die Linde jetzt mit der neuen Roadster-Lösung verändern will. Dazu spielt der Hersteller auf kreative Weise ein konstruktives Alleinstellungsmerkmal seiner Fahrzeuge aus. Oben liegende Neigezylinder nehmen die bei der Staplerarbeit auf das Hubgerüst wirkenden Kräfte auf und leiten diese über den Fahrerschutzdach-Rahmen nach hinten ab. Auf die A-Säule kann somit verzichtet werden. Ein hinter Lenksäule und Armaturenbrett laufendes, geschwungenes Stahlrohr dient als Einstiegshilfe und erlaubt die Befestigung von Zusatzausstattung wie Terminal, Display für das Assistenzsystem Linde Safety Pilot, Klemmbrett oder Handy.

Da die Sicht auf die Fahrwegsumgebung ein wesentlicher Faktor für die passive Sicherheit beim Einsatz von Staplern ist, versprechen die neuen Linde Roadster grundsätzlich bei allen Anwendungen Vorteile, insbesondere aber dort, wo es auf ein optimales Sichtfeld für den Fahrer ankommt. Dazu zählen beispielsweise Einsätze in Logistik- und Industrieanlagen mit starkem Personenverkehr. Denn durch den Wegfall der A-Säule vergrößert sich der Sichtbereich entscheidend und Personen oder Gegenstände, die sich im näheren oder weiter entfernten Fahrwegbereich befinden, werden früher erkannt und der Fahrer kann entsprechend reagieren.

Indoor-Einsätze bevorzugt

Um die Vorzüge des Konzeptes voll auszuschöpfen, eignen sich die neuen Fahrzeuge insbesondere für Indoor-Einsätze, da hier auf Kabine, Türen oder Heizung verzichtet werden kann. Viele Komfortelemente, die eine Halterung benötigen, wie das Display des Safety Pilots, Handyhalter oder Klemmbrett, stehen dem Fahrer hingegen an anderer Position zur Verfügung. Darüber hinaus bietet Linde weitere Ausstattungsoptionen. Dazu gehört beispielsweise ein rahmenloses Windschild, das ebenfalls aus Panzerglas gefertigt ist, sowie eine rahmenlose Heckscheibe.

Serienmodell als Basis

Der Linde Roadster ist ab sofort für alle Serienmodelle der Stapler-Baureihe Linde E20 bis E35 verfügbar. Die technischen Grund- und Leistungsdaten entsprechen den Ausgangsmodellen in vollem Umfang, wie es heißt. So bietet auch der Roadster Features wie Doppelpedalsteuerung, Linde Load Control oder die Kompaktachse mit Zweimotoren-Frontantrieb.
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