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Rückblick 2009 – Ausblick 2010Unternehmensnachrichten
Rückblick 2009 - Ausblick 2010 (05.01.2010)
CLARK Europe GmbH - „The forklift“ blickt auf ein schwieriges Geschäftsjahr 2009 zurück. Nach Rekordzahlen aus 2008 musste die Clark Europe GmbH einen drastischen Umsatzrückgang hinnehmen, der sich aktuell auf niedrigem Niveau stabilisiert. Indes signalisieren die jüngsten Auftragseingänge, dass Clark im Jahr 2010 wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren kann.
Das neue Poster mit allen Clark-Modellen kann bei der Clark Europe GmbH bestellt werden.

Das neue Poster mit allen Clark-Modellen kann bei der Clark Europe GmbH bestellt werden.
Geschäftsjahr 2009

Die Auslieferungsquote von Clark-Geräten lag im Jahr 2009 um 43 Prozent unter Vorjahresniveau. Das Ergebnis im Neugeräte-Geschäft lag damit auf dem weltweiten Level und konnte sich vom Branchendurchschnitt in den Regionen Europa, Afrika und Mittlerer Osten (EURAFME), der im Segment Gegengewichtstapler auf -57 Prozent beziffert wird, absetzen. Beim Umsatz musste die Clark Europe GmbH einen Rückgang von 31 Prozent hinnehmen, was über dem Umsatzrückgang der weltweiten Clark-Gruppe in Höhe von -44 Prozent liegt. Der Auftragseingang ging um 51 Prozent zurück, indes zogen die Bestellungen im Herbst 2009 wieder spürbar an. Für das Geschäftsjahr 2009 rechnet die Clark Europe GmbH mit einem EBIT (Ergebnis vor Steuern) von -150.000 EUR. Erfreulich ist die Tatsache, dass die Clark Europe GmbH im Jahr 2009 erneut Marktanteile hinzugewinnnen konnte und keine Entlassungen vornahm, sondern zwei neue Stellen im Unternehmen schuf.

Geschäftsjahr 2010

Die Clark Europe GmbH rechnet für das Geschäftsjahr 2010 mit einer Steigerung beim Neugeräte-Verkauf in Höhe von 33 Prozent. Der Umsatz soll nahezu wieder das Niveau von 2008 erreichen und sich bei einem Plus von 36 Prozent gegenüber 2009 einpendeln. Die erwartete Trendwende soll sich auch in schwarzen Zahlen ausdrücken. Die Clark Europe GmbH rechnet mit einem EBIT von +850.000 EUR.

Jahr der Konsolidierung

Egon Strehl, Geschäftsführer der Clark Europe GmbH, rückblickend: „Obwohl wir im Vergleich zum Wettbewerb noch respektable Ergebnisse erzielen konnten, zwangen uns die weltweite Wirtschaftskrise und die massive Nachfrageschwäche mit geringerer Kapazitätsauslastung zu Anpassungsmaßnahmen. Wir mussten gesteckte Ziele nach unten korrigieren, Pläne zumindest zeitlich verschieben und Einsparmaßnahmen wie Kurzarbeit ergreifen. An der strategischen Zielsetzung hat sich unterdessen nichts geändert.“ Trotz der Rezession, deren Schärfe alles bisher Erlebte in den Schatten stellte, etablierte Clark seine Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Mülheim an der Ruhr, um europäische Trends in der Flurförderzeugbranche zu erkennen und umzusetzen. „Dies zeigt ebenso wie Eröffnung des Dealer Support Center in Lyon, dass Clark den eingeschlagenen Weg weiter verfolgt“, so Egon Strehl, „in kleineren Schritten, aber es geht voran.“

Eröffnung Dealer Support Center in Lyon

Auch S.S. Baik – Repräsentant der Clark-Eignerfamilie – betonte bei seiner Ansprache anlässlich der DSC-Eröffnung Mitte Oktober 2009 in Lyon, dass mit dem neuen Stützpunkt eine Kundennähe erreicht würde, die unabdingbar sei für optimale Kommunikation und Unterstützung. „Gerade in diesen für alle schwierigen Zeiten ist es uns sehr wichtig, unseren Partnern zu zeigen, dass wir sie mit ihren Fragen und Problemen nicht allein lassen.“ Dies gelte natürlich für alle Märkte – daher sei in den nächsten Jahren die Errichtung weiterer Support Center für die Regionen Naher Osten, Ost-Europa und Großbritannien geplant. „Die momentane Krise wird uns nicht davon abhalten, unseren Expansionskurs fortzuführen.'

Zeitverzögerter Aufschwung möglich

Egon Strehl zu den Aussichten von „The forklift“: „Wenn die Krise eines gelehrt hat, dann dass nichts wirklich plan- und vorhersehbar ist. Und so hängen die Umsetzung von gesetzten Zielen und die Weiterentwicklung von der Beruhigung und Stabilisierung der Märkte ab.“ Dessen ungeachtet sind in den nächsten drei Jahren Investitionen in Höhe von rund 8,5 Mio. USD für Neu- und Weiterentwicklungen wie zum Beispiel der 4- bis 5-Tonnen-Elektrostapler oder der Dreirad-24-V-Elektrostapler geplant. Rückenwind kann die Planung von der sich abzeichnenden Erholung der Weltwirtschaft erhalten, die sich – wenn auch zeitverzögert – in einer Aufwärtsbewegung der Flurförderzeugindustrie niederschlagen kann.

Montageproduktion ab Ende 2010

Clark hat sich für die Zukunft auf die Fahnen geschrieben, die Position als Komplettanbieter weiter auszubauen und die Produktpalette im Elektro- und Verbrennerbereich zu erweitern. Auch ein Elektroschlepper wird auf den Markt kommen. Die Montageproduktion in Deutschland, deren Start bereits für das Jahr 2009 vorgesehen war, musste auf Grund der desolaten wirtschaftlichen Gesamtsituation um zwölf Monate verschoben werden. Der Beginn der Produktion ist nun für Ende 2010 vorgesehen, sofern es die konjunkturellen Rahmenbedingungen zulassen.

Schlüsselprojekte zur Händlerunterstützung

„Wir können nur zusammen mit unseren Händlern wachsen, und so ist es ein weiteres Ziel, das Vertriebsnetz in Europa, dem Nahen Osten und Afrika noch stärker auszubauen“, bekräftigt Egon Strehl, der mit Geotrade 2009 einen hochkarätigen Partner für die Clark-Händlerschaft in Italien sowie 13 weitere Vertriebspartner in Europa gewinnen konnte. Dazu zähle die Akquise von weiteren Vertriebspartnern, aber natürlich auch der vermehrte Support der bestehenden Händlerschaft. Die Clark Academy und die Errichtung weiterer Dealer Support Center gelten dabei als Schlüsselprojekte.
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