Als Konstruktionsbasis für das georderte Flurförderzeug verwendet Sichelschmidt die Baureihe M 1200 Ex mit Tragfähigkeiten von 1.250 bis 2.500 kg. Das Gerät mit einer Tragkraft von 2500 kg und einem Triplex-Freisichtmast mit 4.800 mm Hubhöhe entspricht den Gas-Ex-Schutz-Anforderungen nach Zone 2/ ATEX-Richtlinie. Die teleskopierbaren Gabelzinken in ex-gerechter Ausführung erhöhen die Reichweite des Staplers beim Aufnehmen und Absetzen von Lasten.
Darüber hinaus sind alle Komponenten des Staplers – vor allem ihre Oberflächen – so behandelt, dass sie in der salzhaltigen Atmosphäre lange Standzeiten erreichen. Zum Beispiel wurden alle lackierten Teile mit seewasserbeständiger Grundierung und einem hochwertigen Decklack in definierter Schichtdicke lackiert. Die Kolben aller Hydraulikzylinder sind chemisch vernickelt und verchromt. Bauelemente wie Hydraulikventile, Handbremse und die Bedieneinheiten der Mensch-Maschine-Schnittstelle sind durch spezielle Dichtungen gegen das Eindringen von Spritzwasser geschützt.
Eine weitere Besonderheit der Offshore-Elektrostapler von Sichelschmidt betrifft die Batterieladetechnik, da hier – anders als z.B. in Chemiewerken – das Aufladen der Traktionsbatterie zwangsläufig ebenfalls in der Gas-Ex-Zone stattfindet. Sichelschmidt hat für diese Aufgabe eine Ladebox entwickelt, bei der die Verbindung zwischen Batterie und Ladegerät vor der umgebenden Atmosphäre geschützt ist. Wird die Box während des Ladevorgangs geöffnet, wird das Laden sofort unterbrochen. Das ist ein wichtiger Sicherheitsaspekt.
Auch der Freisichtmast trägt zum sicheren Staplerbetrieb bei, denn er bietet gute Sicht auf die Last und die Gabeln. Und das Quersitz-Prinzip sorgt dafür, dass der Fahrer den Stapler in beide Fahrtrichtungen im wahrsten Sinne des Wortes vorausschauend bewegen kann – auch und gerade in beengten Verhältnissen.