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Umweltwirkung der Linde Gabelstapler und Lagertechnikgeräte vom TÜV zertifiziert Unternehmensnachrichten
Konsequent und umfassend analysiert (22.08.2014)
Linde Material Handling GmbH - Zusammen mit dem Fraunhofer Institut für Bauphysik (IBP) hat Linde Material Handling eine wissenschaftliche Methodik zur umfassenden Bewertung der Umweltwirkung seiner Gabelstapler und Lagertechnikgeräte im gesamten Produktlebenszyklus entwickelt und Ökobilanzen für die sieben wesentlichen Produktgruppen des Unternehmens erstellt. Die Methodik sowie die resultierenden Bilanzen wurden vom TÜV-Rheinland geprüft und zertifiziert.
Linde MH hat eine wissenschaftliche Methodik zur umfassenden Bewertung der Umweltwirkung seiner Gabelstapler und Lagertechnikgeräte im gesamten Produktlebenszyklus entwickelt.

Linde MH hat eine wissenschaftliche Methodik zur umfassenden Bewertung der Umweltwirkung seiner Gabelstapler und Lagertechnikgeräte im gesamten Produktlebenszyklus entwickelt.
“Wir arbeiten mit jeder neuen Baureihe daran, die ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit unserer Produkte weiter zu verbessern,“ so Theodor Maurer, Vorsit-zender der Geschäftsführung von Linde Material Handling. „Nun haben wir ein unabhängig geprüftes Instrument an der Hand, das uns hilft dies noch effektiver und zielgerichteter zu tun. Zudem können wir anhand dieser Ökobilanzen unseren Kunden transparent aufzeigen, wie sich der Einsatz unserer Fahrzeuge auf ihre eigene Umweltbewertung auswirkt.“ Mit der Bilanzierung nach ISO 14040 und 14044 wurde die Umweltwirkung der Produktgruppen verbrennungsmotorische Gegengewichtsstapler, elektrische Gegengewichtsstapler, Schubmaststapler, Niederhubwagen und Hochhubwagen sowie von Kommissioniergeräten und Schleppern erfasst und bewertet.

Ganzheitlicher Bilanzierungsansatz

Dr. Jörg Schlösser, Geschäftsführer der TÜV Rheinland LGA Products GmbH: „In der heutigen Zeit sollten Unternehmen stets die Umweltauswirkungen des eigenen Handelns im Blick haben. Daher ist es sehr begrüßenswert, wenn sich Linde Material Handling nicht nur der Verantwortung für Nachhaltigkeit im Unternehmen bewusst ist, sondern die zahlreichen Maßnahmen durch eine unabhängige und neutrale Zertifizierung auch transparent macht.“ Der methodische Ansatz von Linde Material Handling ist in zweierlei Hinsicht umfassend: Das ist zum einen die ganzheitliche Betrachtung des Lebenszyklus der Fahrzeuge – von der Rohstoffgewinnung, der Herstellung jedes einzelnen Bauteils über Transport und Nutzungsphase mit Service bis hin zur Verwertung der Fahrzeugkomponenten. Zudem berücksichtigt der Hersteller den Angaben zufolge nicht nur die CO2-Emissionen, sondern bezieht alle umweltrelevanten Aspekte wie Ozonbildung, Gewässereintrag, Bodenversauerung, Primärenergieverbrauch und Treibhauseffekt mit in die Analyse ein.

Ökobilanz als Steuerungsinstrument

Die Abteilung Ganzheitliche Bilanzierung des Fraunhofer IBP unterstützt die Nachhaltigkeitsbewertung bei Linde MH unter anderem mit einem Software- und Datenbanksystem, mit dem sich komplexe Systemmodelle abbilden und wissenschaftlich fundiert auswerten lassen. Ziel ist es, die Erkenntnisse der Ökobilanzie-rung bereits im Design- und Entwicklungsprozess einzusetzen, um konkrete Zielsetzungen für die nächste Fahrzeuggeneration umzusetzen. Darüber hinaus kann die Umweltwirkung technischer Veränderungen wie z.B. der Einsatz von Lithium-Ionen-Batterien simuliert und geprüft werden. Die TÜV-zertifizierten Methodik soll zudem ermöglichen, jederzeit weitere Produktgruppen, Sonderkonfigurationen oder einzelne Produkte zu bilanzieren, um beispielsweise besondere Kundenanforderungen zu erfüllen.

„Auch wenn ein wesentlicher Teil der Umweltwirkungen während der Nutzungsdauer entstehen, liefern uns die Umweltbilanzen wertvolle Informationen, wie wir auch unsere Produktionsprozesse noch energieeffizienter und ressourcenschonender gestalten können“, erklärte Dr. Holger Hoppe, der bei Linde Material Handling das Nachhaltigkeitsmanagement leitet.
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