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Vom Fischkutter zum E-Stapler-kurze Wege in der Emilia-RomagnaUnternehmensnachrichten
Vom Fischkutter zum E-Stapler - kurze Wege in der Emilia Romagna (20.10.2005)

CARER srl - Ing. Angelo Gaetani ist Unternehmer und Vollblut-Techniker–schon immer,stammt er doch aus einer Werftbesitzerfamilie, die den Sohn in neuen Segmenten Erfahrungen sammeln lassen wollte. Seit 1976 ist er Gabelstaplerproduzent und jährlich für 350 bis 700 E-Stapler verantwortlich – ihr Name ist CARER snc (Carrelli Elevatori Elettronici della Emilia-Romagna). Das 75-Mitarbeiter-Unternehmen ist auf E-Stapler in Gleich- und Drehstromtechnik mit Traglasten von o,8 bis 15 t – (und bald schon darüber hinaus) spezialisiert. Die Werft besteht weiterhin, aber schließlich müssen die verderblichen Waren ja (und nicht bloß diese!) landseitig auch umgeschlagen werden und da sind E-Stapler ein durchaus probates und vor allem wirtschaftliches Mittel.

2004 wurden 38o Maschinen gefertigt. Den Stahlbau und die Elektromotoren macht man selbst, die Hubgerüste mit integriertem Seitenschieber und/oder Zinkenversteller liefern LTE oder Elecar. Die Steuerungen werden von Zapi speziell modifiziert und für die großen Stapler mit 120-V-Technik setzt man ebenfalls auf den italienischen Steuerungsspezialisten Elektrosistem. In Italien hat man bei E-Staplern ab 7 t einen Marktanteil von 30 % und ist damit wohl Marktführer. Alexander Nees, der seit 1990 mit kleinen Unterbrechungen in Deutschland den Vertrieb steuert (Bestand etwa 800 Einheiten), setzt auf die größeren Geräte der Z- und R-Baureihe von 4 t/5oo mm bis 15 t bei 600 mm, darüber rangieren die hoch-interessanten und formvollendeten F5o/ F6o mit 5 und 6 t.
Besonders interessant der 15-Tonner R15oVLKR mitVulkollan-Bereifung und nur 2 m Breite bei 15 t/600 mm LSP. Die formschönen Stapler werden selbst entworfen und nach ISO 9001 (seit 1997) und der Vision 2000-Zertifizierung im 5.000 m² großen Werk in Inselmontage gefertigt.


Schwerpunkte sind unter anderem der Fruchthandel, eine Domäne in Italien, hier gibt es leistungsgesteigerte Versionen
wie den Z2oNF mit 2 t/5oo mm und 8o V-Technik. In Deutschland setzt man die Schwerpunkte auf die Papier-, Getränke und Automobilindustrie, die bereits 1990 mit den ersten 8,5-Tonnern beliefert wurden.Wahlweise werden Doppelpedalsteuerung oder Handumschaltung angeboten. Auch Siemens und BMW, die gerade einen 7-Tonner bekommen sowie VW, die 70 Carer mit Traglasten von 4 bis 15 t fahren, hat man schon auf der Referenzliste. Nees betont, dass anspruchsvolle Kunden, die, wie bei E-Staplern üblich, die im Vergleich zum gleichstarken V-Stapler höheren Investitionen in einen E-Stapler schon nach zwei bis vier Jahren „Wieder raus bzw. amortisiert” haben. Energie, Verschließ und Schonung der Waren sind echte Argumente und die Zeiten, da E-Stapler unförmige Kästen rund um eine Batterie waren, sind definitiv vorbei.

Hochinteressant der F16 M mit AC-Technik, 8o Volt und bis zu 9 m Hubhöhe. Dieser E-Vierradler hat 995 mm Radstand, nur 1.200 mm Wenderadius, hebt 1,6 t und soll damit klar in die Schubmasterdomäne vordringen. In den Vorderrädern sitzen die beiden Motoren (je 5 kW),ein 12-kW-Hubmotor, CanBus, 8o V/46o Ah-Batterien (seitlich auswechselbar) und die schon erwähnten 9.000 mm Hubhöhe machen klar, der gehört ins Lager.

Bild 1:
R150VLKR mit Vulkollan-Bereifung. Dieser bildschöne Großstapler 120-V ( 1.160 Ah ) ist für die Druck- und Schwerindustrie der ideale Partner. Hubhöhen bis zu 7.500 mm verdeutlichen die Breite des Einsatzspektrums.

Bild 2:
Klein aber schick - der F 16 M mit 1.200 mm Wenderadius und großen Hubhöhen soll dem Schubmaster Konkurrenz machen.

Dieser Artikel erschien in der Fachzeitschrift Stapler-World, Ausgabe 04/2005.

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