Schwerpunkte sind unter anderem der Fruchthandel, eine Domäne in Italien, hier gibt es leistungsgesteigerte Versionen
wie den Z2oNF mit 2 t/5oo mm und 8o V-Technik. In Deutschland setzt man die Schwerpunkte auf die Papier-, Getränke und Automobilindustrie, die bereits 1990 mit den ersten 8,5-Tonnern beliefert wurden.Wahlweise werden Doppelpedalsteuerung oder Handumschaltung angeboten. Auch Siemens und BMW, die gerade einen 7-Tonner bekommen sowie VW, die 70 Carer mit Traglasten von 4 bis 15 t fahren, hat man schon auf der Referenzliste. Nees betont, dass anspruchsvolle Kunden, die, wie bei E-Staplern üblich, die im Vergleich zum gleichstarken V-Stapler höheren Investitionen in einen E-Stapler schon nach zwei bis vier Jahren „Wieder raus bzw. amortisiert” haben. Energie, Verschließ und Schonung der Waren sind echte Argumente und die Zeiten, da E-Stapler unförmige Kästen rund um eine Batterie waren, sind definitiv vorbei.
Hochinteressant der F16 M mit AC-Technik, 8o Volt und bis zu 9 m Hubhöhe. Dieser E-Vierradler hat 995 mm Radstand, nur 1.200 mm Wenderadius, hebt 1,6 t und soll damit klar in die Schubmasterdomäne vordringen. In den Vorderrädern sitzen die beiden Motoren (je 5 kW),ein 12-kW-Hubmotor, CanBus, 8o V/46o Ah-Batterien (seitlich auswechselbar) und die schon erwähnten 9.000 mm Hubhöhe machen klar, der gehört ins Lager.
Bild 1:
R150VLKR mit Vulkollan-Bereifung. Dieser bildschöne Großstapler 120-V ( 1.160 Ah ) ist für die Druck- und Schwerindustrie der ideale Partner. Hubhöhen bis zu 7.500 mm verdeutlichen die Breite des Einsatzspektrums.
Bild 2:
Klein aber schick - der F 16 M mit 1.200 mm Wenderadius und großen Hubhöhen soll dem Schubmaster Konkurrenz machen.
Dieser Artikel erschien in der Fachzeitschrift Stapler-World, Ausgabe 04/2005.
Der Original-Artikel kann als nachstehendes PDF-Dokument mit allen Inhalten heruntergelden werden: