Jungheinrich Aktiengesellschaft - Mit dem Einsatz des Moduls „Lagernavigation Breitgang“ können erstmals die Möglichkeiten der Lagernavigation auch für frei verfahrbare Flurförderzeuge genutzt werden. Die Funktionsweise des Moduls ähnelt dem eines Navigationssystems im Pkw.
Jungheinrich wird auf der CeMAT 2011 als weltweit erstes Unternehmen eine Lagernavigation vorstellen, die im Breitgang (und damit auch in der Vorzone) genutzt werden kann. „Damit wird es in Zukunft möglich sein, auch die Prozesse außerhalb des Schmalganges noch effizienter und sicherer zu gestalten“, so Dr. Helmut Limberg, Vorstand Vertrieb bei Jungheinrich. „Mit der Lagernavigation im Schmalgang, die Jungheinrich bereits seit zwei Jahren sehr erfolgreich im Markt hat, können heute in der Praxis bis zu 25 Prozent höhere Umschlagleistungen erreicht werden.“
Die Navigation im Breitgang unterscheidet sich grundsätzlich von der Lagernavigation im Schmalgang. Während im Schmalganglager die Standortbestimmung des Staplers auf RFID-Technologie und Transpondern im Hallenboden basiert, funktioniert diese im Breitgang über ein spezielles Ortungssystem. „Der Grund hierfür liegt darin, dass im Breitgang die Fahrzeuge nicht wie im Schmalgang geführt werden, sondern frei verfahrbar sind“, ergänzt Helmut Limberg.
Basis einer sinnvollen Nutzung der Lagernavigation im Breitgang ist die Einbindung aller im Einsatz befindlichen Flurförderzeuge in die gesamte Prozesskette des Nutzers – vom Wareneingang/Lkw-Entladung bis zum Versand/Lkw-Beladung. Die Breitgang-Navigation kann dabei einfach als Modul auf verschiedene Jungheinrich-Fahrzeuge, seien es Schubmaststapler, Kommissionierer oder Elektrostapler, aufgebaut werden.