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J. Führ
Yale mit zukunftsweisender Technologie und umfassendem ServiceUnternehmensnachrichten
Yale will mit zukunftsweisender Technologie und umfassendem Service durchstarten (02.10.2014)
Yale-Flurförderzeuge werden unter anderem im irischen Werk in Craigavon gefertigt.
Yale-Flurförderzeuge werden unter anderem im irischen Werk in Craigavon gefertigt.
YALE ••• Hyster-Yale Deutschland GmbH - Flurförderzeug-Hersteller Yale Europe Materials Handling ist Ende 2013 ins britische Frimley (Grafschaft Surrey) umgezogen. Hier befindet sich die europäische Zentrale der Nacco Materials Handling Group (NMHG), einer Tochtergesellschaft der Hyster-Yale Materials Handling, zu der auch Yale gehört. Mit diesem strategischen Schritt will der Hersteller zukünftig Synergien bei der Produktentwicklung besser nutzen und der Service für Kunden und Vertriebspartner soll weiter optimiert werden.

Mit einer Erfahrung von 139 Jahren im Bereich der Hebetechnik zählt Yale zu einem erfahrenen Player auf dem Staplermarkt. Seit 2012 gehört das Unternehmen zur börsennotierten Hyster-Yale Materials Handling Inc. mit Sitz in den USA. Hyster-Yale wurde im Jahr 2012 aus der Nacco Industries, Inc. ausgegliedert und verselbstständigt. Über die operativ tätige 100-prozentige Tochtergesellschaft, die Nacco Materials Handling Group (NMHG), führt Hyster-Yale weltweit die Konstruktion, Entwicklung, Fertigung und den Verkauf von Staplern und Aftermarket-Teilen durch, unter anderem auch in den Regionen Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA). Im Jahr 2013 erwirtschaftete Hyster-Yale Materials Handling eigenen Angaben zufolge mit weltweit über 5.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 2,7 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 110,0 Millionen US-Dollar.

Yale bezog neue Räumlichkeiten im britischen Frimley in der Grafschaft Surrey.
Yale bezog neue Räumlichkeiten im britischen Frimley in der Grafschaft Surrey.
Gebündelte Kompetenz

Am Standort in Frimley sind neben Yale Europe Materials Handling auch Hyster Europe und das Engineering Concept Centre ansässig. Mit der Zusammenlegung der Firmengruppe wurde das Know-how gebündelt, um Synergieeffekte besser nutzen zu können. Durch die engere Zusammenarbeit der Mitarbeiter soll nach Aussage des Managing Director EMEA bei NMHG, Ralf Mock, auch der Service für Händler und Kunden weiter verbessert und ausgebaut werden. Insgesamt 1.584 Quadratmeter Bürofläche und 929,03 Quadratmeter Industrie-, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen stehen in Frimley zur Verfügung. Für die Region EMEA arbeiten insgesamt 1.360 Mitarbeiter, von denen 100 am neuen Hauptsitz in Frimley tätig sind. Weitere NMHG-Standorte in Europa befinden sich in Italien, in Nordirland, in den Niederlanden, in Frankreich, Deutschland und in Schottland.

Maßgeschneiderte Produkte für die weltweiten Märkte

An weltweit zwölf Fertigungsstandorten werden Fahrzeug-Komponenten hergestellt und Yale-Flurförderzeuge für die verschiedenen Weltmärkte montiert. Yale betreibt Produktentwicklungszentren in den USA, in den Niederlanden, in Großbritannien, Italien, Vietnam, den Philippinen und in Japan. In den ISO-zertifizierten Fertigungsstätten kommen hochmoderne Technologien und fortschrittliche Prozesse wie die Demand Flow Technology zum Einsatz. Die bewährten Verfahren bei der Produktentwicklung und der Fertigung von Flurförderzeugen (best practices) wurden vereinheitlicht, damit die Effektivität dieser Prozesse und die Qualität der Produkte weltweit auf einem gleich hohen Niveau liegen, wie es heißt. Die Beschaffung der hochwertigen Komponenten und Ersatzteile für den Aftermarket ist ebenfalls global organisiert.

Yale deckt ein großes Flurförderzeug-Produktspektrum ab – von leistungsstarken Veracitor VX-Modellen aus der Reihe der verbrennungsmotorischen Gegengewichtstapler über drehstrombetriebene Lagertechnikgeräte bis hin zu Elektro-Gegengewichtstapler der VT- und VF-Serie. Ob der Kunde nun einen Gabelstapler mit Elektro-, Diesel-, Treibgas- oder Erdgasantrieb oder ein Lagertechnikgerät benötigt, 1.000 oder 16.000 Kilogramm Tragfähigkeit abdecken möchte, Fahrzeuge für den harten Außeneinsatz oder für engste Lagerräume braucht, Yale hat nach eigenen Angaben das passende Fahrzeug für nahezu jede Einsatzanforderung.

Der Markt bestimmt das Produkt

Bei der Entwicklung und Konstruktion der Produkte folgt Yale dem Leitspruch „People. Products. Productivity.“ Damit will der Hersteller seinen Anspruch unterstreichen, zum einen für den Fahrer eine möglichst angenehme und effektive Arbeitsumgebung zu schaffen, und zum anderen dem Kunden praktische Funktionen und eine hohe Leistungsfähigkeit bereitzustellen, so dass dieser seine Umschlagleistung steigern kann. Der Erfolg beruht auf einem ausgereiften Konstruktionsprozess, einer genauen Kenntnis der Fahreranforderungen und nützlichen Funktionen, die die Effizienz der Fahrer und damit auch die Effizienz der Geschäftsabläufe im Unternehmen steigern. Yale ermittelt anhand eingehender Analysen, welche Anforderungen in bestimmten Anwendungen und Bereichen des Materialumschlags bestehen. Neue Konzepte für Staplerfunktionen werden zusammen mit Kunden ausgewertet und das Feedback fließt in die weiteren Prozesse ein. Neue Funktionen und Flurförderzeuge werden in der frühen Pilotphase strengen Tests unterzogen und von Kunden in Bezug auf Leistung und Bedienung bewertet. Vor der endgültigen Einführung der Produkte können dann auf dieser Grundlage noch Verbesserungen vorgenommen werden.

Dabei investiert Yale den Angaben zufolge viel Zeit in die Befragung und Beobachtung von Staplerfahrern, um besser zu verstehen, wie die Effizienz gesteigert und die negativen Auswirkungen von sich wiederholenden Bewegungsabläufen reduziert werden können. Mithilfe modernster Computertechnologie werden wichtige Daten zum Staplerbetrieb erfasst und ausgewertet, damit eine kontinuierliche Verbesserung der Fahr- und Hubleistung erreicht werden kann. Ergonomie-Spezialisten in der Yale-Konstruktionsabteilung analysieren in Zusammenarbeit mit externen Experten die Fahrerbewegungen bei der Staplerbedienung und integrieren diese Erkenntnisse in das Produktdesign.

Serviceorientierter Vertrieb

Mehr als 5.000 Mitarbeiter sind derzeit weltweit in der Hyster-Yale-Organisation beschäftigt. Yale verfügt weltweit über mehr als 150 unabhängige Händler, die sich in über 40 Ländern um die Belange der Kunden kümmern. Davon sind über 100 Händler allein in EMEA tätig.
In Deutschland wird die Marke Yale von der Yale Fördertechnik in Neu-Isenburg vertreten, die mit insgesamt 18 unabhängigen Vertragshändlern kooperiert, die für eine kompetente Beratung sowie einen flächendeckenden Service rund um Yale-Flurförderzeuge sorgen. Das Leistungsspektrum reicht dabei von einer partnerschaftlich durchgeführten Staplereinsatzanalyse, fundierter und kompetenter Beratung bei der Konfiguration des auf den Einsatz maßgeschneiderten Flurförderzeugs zur Steigerung der Produktivität, Unterstützung bei Finanzierungsoptionen, Durchführung von Fahrerschulungen, regelmäßige Wartungsarbeiten an den Fahrzeugen, Fuhrpark-Management, Bereitstellung von Ersatzteilen, auch kurzfristige Bereitstellung von Mietstaplern.

Zur Geschichte von Yale:

Yale wurde 1844 gegründet, als Linus Yale Jr. aus Connecticut, USA, das Stiftzylinderschloss erfand. Im Jahr 1868 gründeten Linus Yale und Henry Towne die Yale Lock Manufacturing Company, aus der sich die Yale and Towne Manufacturing Co. entwickelte. Der Geschäftsbereich des Unternehmens wurde 1875 von Schlössern auf Flurförderzeuge erweitert. Im Jahr 1920 führte Yale and Towne einen neuen batteriebetriebenen Gabelhubwagen ein, auf den eine Reihe von Gabelhochhubwagen, Schleppern und einer der ersten Stapler mit Gabelneigung folgten. In den 30er Jahren entwickelte sich das Unternehmen auch auf internationaler Ebene mit Fertigungsstätten in England, der Übernahme des Staplerherstellers BKS in Deutschland und dem beginnenden Staplerverkauf in Japan. In dieser Zeit brachte Yale Innovationen hervor, die heute noch Maßstäbe setzen, wie zum Beispiel ein Servo- und Rollenlenksystem, den zentralgesteuerten Stapler und die Verwendung einer hitzebeständigen Silikonisolierung der Klasse H bei Elektromotoren.

Im Jahr 1950 erweiterte Yale seine Produktpalette um Stapler mit Erdgas-, Treibgas- und Dieselantrieb. Eine weitere Innovation folgte 1964, als der erste SCR-gesteuerte Elektrostapler (Silicone Controlled Rectifier) auf den Markt kam. 1963 erfolgte die Fusion mit dem multinationalen Unternehmen Eaton Manufacturing, das als Industrial Truck Division of Eaton, Yale & Towne, Inc. (später in Eaton Corporation umbenannt) das erfolgreiche Wachstum des Unternehmens weiter fortsetzte. Nach langjähriger Tätigkeit in Japan schloss Yale 1969 eine Partnerschaft mit Sumitomo Ltd. zur Lizenzfertigung von Yale-Staplern. 1971 gründeten die beiden Partner das paritätische Gemeinschaftsunternehmen Sumitomo-Yale Co., Ltd. Eine erneute Geschäftserweiterung erfolgte 1985, als nach Übernahme des Unternehmens durch die North American Coal Corporation (später Nacco Industries, Inc.) die Yale Materials Handling Corporation gegründet wurde. Im Jahr 1992 wurde Yale Europe Materials Handling gegründet, um den Vertrieb der Yale-Stapler in Europa, in Afrika und im Nahen Osten zu steuern.
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