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+++KION Group+++Umfangreiche Anpassungen aufgrund der Corona-Pandemie.

Die KION GROUP AG setzt über die Osterzeit vorübergehend für zunächst durchschnittlich zwei Wochen die Fertigung in ihren wesentlichen Produktionswerken in Europa, Nord- und Südamerika sowie in Indien aus. Die Produktion in den Fahrzeugwerken Aschaffenburg und Hamburg sowie in den konzerneigenen Komponentenwerken in Weilbach, Dinklage und Geisa sollen vom 6. bis voraussichtlich 17. April ruhen. Am Standort Reutlingen wird die Produktion vom 14. bis 24. April unterbrochen. Anschließend sei geplant, die Produktion - mit durch entsprechende Puffer stabilisierter Materialverfügbarkeit - Schritt für Schritt wieder hochzufahren.

 

Prognose wegen Corona-Pandemie zurückgezogen

 

Angesichts der Unsicherheit über den weiteren Verlauf, die Dauer sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Europa und den USA hat der Vorstand der KION Group beschlossen, die im Geschäftsbericht 2019 veröffentliche Prognose für das Geschäftsjahr 2020 zurückzuziehen. Zwar entwickle sich die Lage in China - wie erwartet - bereits wieder deutlich positiv, allerdings ließe nach Angaben von Gordon Riske, Vorstandsvorsitzender der KION GROUP AG, die aktuelle Situation in Europa und die zu erwartende Entwicklung in den USA zum jetzigen Zeitpunkt keine ausreichend gesicherte Einschätzung der Geschäftsentwicklung im weiteren Verlauf des Jahres zu.

 

Hauptversammlung wird verschoben

 

Zudem wird aufgrund der Corona-Pandemie die ursprünglich für Dienstag, den 12. Mai 2020, terminierte ordentliche Hauptversammlung auf einen noch zu bestimmenden Termin verschoben. Ein neuer Termin soll so bald wie möglich bekannt gegeben werden. Der Vorstand strebe an, die ordentliche Hauptversammlung innerhalb des gesetzlich vorgesehenen zeitlichen Rahmens durchzuführen.

 

Angepasster Gewinnverwendungsvorschlag

 

Darüber hinaus haben der Vorstand und der Aufsichtsrat der KION GROUP AG aufgrund der Corona-Pandemie und der derzeit nicht verlässlich abschätzbaren Folgen beschlossen, den im Geschäftsbericht 2019 veröffentlichten Gewinnverwendungsvorschlag anzupassen. Sie werden eigenen Angaben zufolge in der Hauptversammlung nach aktuellem Stand vorschlagen, eine Dividende in gesetzlicher Mindesthöhe auszuschütten und den Bilanzgewinn im Übrigen in die Gewinnrücklagen einzustellen.

 

 

03/2020