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+++Kion Group+++Ausblick und Rückblick. Für das Jahr 2021 sieht sich die KION Group gut aufgestellt. Nach Einschätzung von Gordon Riske, Vorstandsvorsitzender der KION Group, sei jedoch der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2021 aufgrund der weiterhin grassierenden Corona-Pandemie mit besonders hohen Unsicherheiten behaftet. Erwartet wird eine weitere schrittweise Erholung des Weltmarkts für Flurförderzeuge.

 

Für das Neugeschäft mit Flurförderzeugen des Konzerns im Jahr 2021 rechnet die KION Group mit einem Anstieg des stückmäßigen Auftragseingangs im mittleren einstelligen Bereich, oberhalb des erwarteten mittelfristigen Trends von rund vier Prozent. Wie es heißt, dürfte diese Entwicklung vor allem durch die Erholung der im Berichtsjahr 2020 stark belasteten Region EMEA, aber auch durch das anhaltende Wachstum in China getrieben werden, das allerdings nach dem außergewöhnlichen Anstieg im Berichtsjahr 2020 auf einem deutlich geringeren Niveau erwartet wird.

Der Auftragseingang für das Segment Industrial Trucks & Services wird zwischen 5.900 Mio. € und 6.200 Mio. € erwartet. Beim Umsatz bewegt sich der Zielwert zwischen 5.900 Mio. € und 6.200 Mio. €. Für das EBIT bereinigt wird ein Zielkorridor von 445 Mio. € bis 485 Mio. € angestrebt.

 

Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2020

 

Im Segment Industrial Trucks & Services (Flurförderzeuge und verbundene Dienstleistungen) wurden 2020 über alle Marken hinweg 198,3 Tsd. Neufahrzeuge bestellt, das sind 7,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Die schwächere Auftragseingangsentwicklung sei vor allem auf die Marktbelastungen in der Hauptabsatzregion EMEA zurückzuführen. In der Region APAC erreichte das Segment eine positive Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr, insbesondere getrieben durch das überdurchschnittliche Wachstum in China.

 

Der wertmäßige Auftragseingang nahm um 8,8 Prozent auf 5,776 Mrd. € ab (Vorjahr: 6,330 Mrd. €). Einem Rückgang im Neufahrzeuggeschäft, insbesondere bedingt durch den überproportionalen Rückgang bei Gegengewichtsstaplern mit ihren deutlich höheren Einzelpreisen, stand eine insgesamt stabilere Entwicklung im Servicegeschäft gegenüber. Der Gesamtumsatz des Segments verringerte sich vor allem aufgrund der anhaltenden und ausgeprägten Marktschwäche in der Region EMEA sowie der Umsatzausfälle durch Lockdown-Maßnahmen im zweiten Quartal um 11,1 Prozent auf 5,699 Mrd. € (Vorjahr: 6,410 Mrd. €).

 

Insgesamt steigerte die KION Group im Geschäftsjahr 2020 den wertmäßigen Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr um 3,6 Prozent auf 9,443 Mrd. € und erzielte nach eigenen Angaben einen neuen Rekordwert. Der Auftragsbestand stieg um deutliche 22,3 Prozent und betrug zum Jahresende 4,441 Mrd. €, gegenüber 3,632 Mrd. € im Vorjahr.

 

Der Umsatz des Konzerns ging in der Folge der Pandemie um 5,3 Prozent auf 8,342 Mrd. € zurück (Vorjahr: 8,807 Mrd. €). Das starke Umsatzplus im Segment Supply Chain Solutions konnte nach Konzernangaben den deutlichen Rückgang im Segment Industrial Trucks & Services teilweise kompensieren. Das Konzernergebnis blieb mit 210,9 Mio. € (Vorjahr: 444,8 Mio. €) positiv.

 

 

03/2021