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Fronius Batterie-Ladetechnik im Einsatz bei Kras Recycling Unternehmensnachrichten
Kompakte Geräte lösen Platz-Problem (31.05.2019)
Die Ladestation von Kras Recycling am Standort in Volendam ist mit Schiebetüren ausgestattet, die sich komplett schließen lassen.
Die Ladestation von Kras Recycling am Standort in Volendam ist mit Schiebetüren ausgestattet, die sich komplett schließen lassen.
FRONIUS Deutschland GmbH Perfect Charging - Für den innerbetrieblichen Transport setzt Kras Recycling auf elektrisch betriebene Flurförderzeuge – und auf die energieeffiziente Ladetechnik des österreichischen Herstellers Fronius. Das niederländische Familienunternehmen Kras Recycling ist Spezialist bei der Sortierung und Weiterverarbeitung von Papier-, Karton-, Folien- und Kunststoffresten. Dank der kompakten Abmessungen konnte das Unternehmen die Ladegeräte den Angaben zufolge problemlos auch bei begrenzten Platzverhältnissen unterbringen – und das auf äußerst kreative Weise.

Egal ob im Supermarkt oder beim Kauf eines neuen Fernsehers, ganz gleich ob privat oder im Beruf – ständig und überall hinterlassen wir Verpackungen. Ein Großteil davon besteht aus Papier und Kunststoffen. Vor allem Letztere sind für die Umwelt besonders schädlich, denn Plastik zerfällt nur langsam – bis zur völligen Zersetzung können über 400 Jahre vergehen. Rund 35 Prozent des weltweiten Plastik-Verbrauchs sind alleine auf Verpackungen zurückzuführen. Und nur etwa zehn Prozent des gesamten Kunststoffmülls auf der Erde wurden bis jetzt wiederverwertet – der größte Teil befindet sich in der Umwelt oder auf Deponien. Dabei sind die Überreste ein wertvoller Rohstoff, aus dem sich mithilfe der richtigen Aufbereitung zahlreiche neue Produkte herstellen lassen. Das in dritter Generation geführte Familienunternehmen Kras Recycling mit Hauptsitz in Volendam, gut 20 Kilometer von Amsterdam entfernt, hat sich die Rückgewinnung und Weiterverarbeitung von unterschiedlichen Abfallstoffen zur Aufgabe gemacht. Was 1951 als kleiner Betrieb begann, ist heute eine weltweit agierende Unternehmensgruppe mit Niederlassungen in den Niederlanden, Belgien und Hongkong, die einen Jahresumsatz von etwa 70 Millionen Euro erwirtschaftet.

In Almere hat Kras Recycling die Ladestation in einem umgebauten Container untergebracht. Damit sind die Batterien und die Ladegeräte optimal von äußeren Wettereinflüssen geschützt.
In Almere hat Kras Recycling die Ladestation in einem umgebauten Container untergebracht. Damit sind die Batterien und die Ladegeräte optimal von äußeren Wettereinflüssen geschützt.
Effizienter Materialtransport mit elektrischer Flurförderzeug-Flotte

Täglich werden bei Kras Recycling viele Tonnen Abfälle angeliefert. Das Spektrum reicht dabei von haushaltsüblichen Verpackungen wie Tüten, Luftpolsterkissen oder Kartons bis hin zu mehreren Meter langen Rohrleitungen, Kunststofftonnen oder Produktions- und Lagerresten aus der Industrie. „Wir beziehen unser Material hauptsächlich von großen Unternehmen“, erklärt Marco Kras, Operational Manager bei Kras Recycling. „An unseren Standorten in den Niederlanden und Belgien haben wir eine Lager- und Produktionsfläche von fast 50.000 Quadratmetern.“ Über 100 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen. Sie sortieren im ersten Schritt das Material. Im Anschluss wird dieses in speziellen Maschinen zu unterschiedlich großem Granulat zerkleinert und für den Transport in Säcke gepackt. „Wir fertigen jedoch nicht nur recyceltes Rohmaterial. Wir übernehmen für einige unserer Kunden auch die Produktion von neuen Waren daraus“, erklärt Kras. „Das können wir jedoch nicht bei uns vor Ort bewältigen, sondern beauftragen andere Firmen damit. Der Kunde liefert uns seine Abfälle und erhält von uns daraus ein neuwertiges Produkt. Damit schaffen wir einen Kreislauf, der ressourcen- und umweltschonend ist.“

Um die Artikel schnell und energieeffizient auf dem Hof und in den Hallen zu bewegen oder vorzusortieren, setzt Kras Recycling unter anderem auf eine Flotte von Flurförderzeugen, 25 der 32 Stapler sind elektrisch angetrieben. Beim Laden vertraut das Unternehmen auf die Technik des Spezialisten Fronius aus Österreich. „Wir haben in der Vergangenheit schon sehr viel mit den Staplern und der Ladetechnik ausprobiert“, beschreibt Kras. „Früher, vor den Energieeffizienzverordnungen, hatten wir hauptsächlich Diesel-Stapler in Betrieb. Diese waren jedoch laut und durch ihre Abgase nicht gerade umweltfreundlich. Auch mit elektrischen Flurförderzeugen haben wir schon vor gut über zehn Jahren erste Erfahrungen gesammelt und damals ein paar Fahrzeuge gekauft.“ Jedoch gab es gerade mit der Ladetechnik immer wieder Probleme, vor allem der Wasserverbrauch und war enorm und das verursachte einen hohen Aufwand. Denn für die chemische Reaktion, mit der die Batterie geladen wird, ist ein Wasser-Säure-Gemisch nötig. Beim Laden der Batterie verdampft das Wasser und muss daher regelmäßig nachgefüllt werden. Schließlich stießen die Verantwortlichen auf die Batterieladetechnik von Fronius. „Die Geräte liefen einwandfrei und reduzierten den Wasserverbrauch. Wir waren von Anfang an begeistert“, schildert Kras.

Platzsparend montiert

2014 stellte Marco Kras an seinen niederländischen Standorten in Volendam, Amsterdam und Almere seinen Betrieb dann größtenteils auf elektrische Flurförderzeuge um. „Durch die guten Erfahrungen war für uns die Ladetechnik von Fronius erste Wahl“, sagt Kras. Seitdem sind bei Kras Recycling die Ladegeräte vom Typ Selectiva im Einsatz. Geliefert und installiert wurden diese vom niederländischen Vertriebspartner von Fronius, R & W Batterijen. Eine große Herausforderung stellten bei der Montage der Ladestation die beschränkten Platzverhältnisse dar. „Unsere Lagerkapazitäten sind so gut wie ausgelastet“, erklärt Kees Tol, Mitarbeiter für Maintenance and Supply bei Kras Recycling. In Volendam entschied sich Marco Kras deshalb dafür, die Ladegeräte in einer seiner Hallen in einer Höhe von mehr als zwei Metern anzubringen. Eine Stahlkonstruktion direkt darunter bietet die Möglichkeit, die Batterien während des Ladens auf zwei übereinanderliegenden Ebenen zu lagern. „Dadurch sparen wir einiges an Raum“, betont Tol. Die Ladestation ist mit Schiebetüren versehen und lässt sich verschließen. „Muss ein Mitarbeiter eine Batterie wechseln, kann er die Tür einfach öffnen. Ansonsten sind die teuren Akkus und die Ladegeräte effektiv vor Staub und Schmutz geschützt“, erklärt er. Die schweren Batterien werden mithilfe von Staplern angehoben und in die Vorrichtung eingesetzt.

Die Konstruktion einer solchen Ladestation wurde nach Unternehmensangaben erst durch die Selectiva-Ladegeräte von Fronius möglich. Sie sind nicht nur besonders klein und kompakt, sondern darüber hinaus auch mit einem externen Start-Stopp-Mechanismus ausgestattet. „Unsere Mitarbeiter können die Batterien einfach ein- und wieder ausstecken, ohne irgendwelche Einstellungen am Gerät vornehmen zu müssen. Dank der Start-Stopp-Automatik funktioniert alles andere von selbst“, hebt Tol die Benutzerfreundlichkeit der Geräte hervor. Das optional erhältliche Feature kann außerdem mit einem Pilotkontakt im Ladestecker eine Funkenbildung verhindern, wenn ein Mitarbeiter einen Ladevorgang durch vorzeitiges Ziehen des Steckers abbricht. „Die Gefahr einer Explosion durch beim Laden entstehendes Knallgas ist damit praktisch ausgeschlossen“, weiß Marc De Cloedt, Account Manager bei R & W Batterijen.

Ri-Ladeprozess minimiert Überladung

Die Selectiva-Ladegeräte von Fronius verfügen zudem über den Ri-Ladeprozess. „Das ist das fortschrittlichste Verfahren, das aktuell auf dem Markt erhältlich ist“, betont Marc De Cloedt. Herkömmliche Ladeverfahren folgen einer festen Kennlinie, wodurch ein erheblicher Teil der eingesetzten Energie wirkungslos in Wärme umgewandelt wird. Dabei kann sich auch Wasserstoff bilden, wenn er aus der Batterie austritt und sich mit dem Sauerstoff der Umgebungsluft zu Knallgas verbindet. Durch diese Gasung besteht ein Explosionsrisiko, und es kommt zu einem erhöhten Wasserverbrauch. Anders sei das mit den Selectiva-Geräten. „Der Ri-Ladeprozess richtet sich nach Alter, Temperatur und Zustand der Batterie“, erklärt Marc De Cloedt die Besonderheit. „Diese Technik reduziert schädliche Überladungen und damit den Wasserverbrauch und den Energieverlust auf ein Minimum.“ Hinzu kommt: Der Akku erwärmt sich beim Laden weniger, dadurch bleibt seine Kapazität über einen längeren Zeitraum erhalten. Der Ladevorgang ist also schonender und wirkt sich damit positiv auf die Lebensdauer der Batterien aus. Durch den geringeren Stromverbrauch sinken außerdem nicht nur die Betriebskosten der Staplerflotte, sondern auch die CO2-Emissionen.

Die begrenzten Platzverhältnisse boten auch am Standort im gut 50 Kilometer entfernten Almere eine erhebliche Herausforderung. „Hier lagern und bearbeiten wir hartes Plastik, das von seiner Machart her starr und sperrig ist und zur Aufbewahrung nicht zusammengedrückt werden kann“, erklärt Kras. Der Operational Manager entwickelte schließlich selbst eine effiziente Lösung für dieses Problem: „Wir haben einfach einen großen Container bestellt, den unteren Part der Frontseite herausschneiden lassen und ihn im Hof direkt gegenüber von den Hallen aufgestellt.“ Im Inneren des Containers sind fünf Selectiva-Ladegeräte untergebracht. Die Öffnung ist mit durchsichtigen Lamellenvorhängen aus Plastikstreifen verkleidet, die nicht nur Schutz bieten, sondern auch gleichzeitig einen leichten Zugang ermöglichen. Die Lamellen reichen nicht bis zum Boden, damit ist auch eine ausreichende Belüftung jederzeit gewährleistet. „Unsere Mitarbeiter können die Batterien von außen einstellen. Der Container ist zudem von der Seite durch eine Tür begehbar. Das ermöglicht den einfachen Anschluss der Batterien an das Ladegerät.“ Ein weiterer Vorteil: Der Container lässt sich bei Bedarf schnell und unkompliziert versetzen oder um einen weiteren ergänzen. Das bietet ein hohes Maß an Flexibilität.

Weiterhin auf Fronius gesetzt

Marco Kras ist mit der Ladetechnik von Fronius nach eigenen Angaben rundum zufrieden: „Mit den Geräten können wir deutliche Einsparungen beim Stromverbrauch erzielen und unsere CO2-Bilanz verbessern – ein wichtiger Schritt für die kontinuierliche Optimierung unserer Energieeffizienz. Die Ladetechnik von Fronius funktioniert zudem einwandfrei. Probleme oder Defekte gab es bis jetzt keine, und wir können uns jederzeit auf die hohe Verfügbarkeit unserer Staplerflotte verlassen“, betont er. „Wegen eines großen Brandes an unserem Standort in Amsterdam müssen wir dort von Grund auf alles wieder aufbauen – auch die Ladestation. Unsere Erfahrungen mit den Fronius-Geräten sind so positiv, dass wir bei der Ladetechnik darauf setzen werden.“
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