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Linde Flottenmanagementsystem connect mit mobiler AppUnternehmensnachrichten
Stapler-Check per App (02.09.2016)

Linde Material Handling GmbH - Entsprechend den Richtlinien der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) ist jedes Flurförderzeug vor dem Einsatz auf dessen Fahrtauglichkeit zu prüfen. Mit der ab sofort verfügbaren App „pre-op check“ von Linde Material Handling kann die obligatorische Begutachtung des Gerätes nun sehr einfach mit mobilen Endgeräten wie Smartphone oder Tablet erledigt werden. Statt auf einem Papierformular beantwortet der Logistikmitarbeiter die Fragen zum Fahrzeugstatus auf dem Touchscreen. Erst wenn die Prüfung erfolgreich abgeschlossen ist, lassen sich Stapler bzw. Lagertechnikgerät in Betrieb nehmen. Schäden oder Leckagen kann der Fahrer sofort per Foto festhalten. Die neue Funktion der Flottenmanagementlösung connect: kann die Verfügbarkeit und Sicherheit der Fahrzeuge verbessern, da Herstellerangaben zufolge der Check sorgfältig durchgeführt und Schäden rechtzeitig angezeigt werden. Zudem besteht die Möglichkeit, den Datensatz kabellos zu übertragen und mit der connect: Software zu dokumentieren und weiterzuverarbeiten.

Mittlerweile gehört die Flottenmanagementlösung connect: bei jedem vierten Linde Fahrzeug zum Lieferumfang ab Werk. Hinzu kommt eine steigende Zahl an Kunden, die ihre Flotten nachrüsten, wie der Hersteller berichtet. Denn egal, ob große oder Kleinstflotte, die modular aufgebaute Lösung soll die Fahrzeug- und Fahrerverwaltung vereinfachen und für höhere betriebliche Sicherheit und geringere Schadensquoten sorgen, Optimierungspotenziale identifizieren und eine bedarfsgerechte Wartung ermöglichen .


Mobile App schafft Sicherheit

Die connect: App für Android-basierte, mobile Geräte löst eine Herausforderung, die sich den Flottenverantwortlichen tagtäglich aufs Neue stellt, und zwar sicherzustellen, dass vor Fahrantritt der Zustand des Gerätes überprüft wird. Mit der App wird das Fahrzeug erst dann freigeschaltet, wenn der Mitarbeiter bei der Begutachtung des Flurförderzeuges keine Mängel festgestellt und alle erforderlichen Fragen beantwortet hat. Gegenstand der Fragen, die der Mitarbeiter mit Ja oder Nein zu beantworten hat, sind beispielsweise Reifendruck und Reifenprofil, Betriebsflüssigkeiten, Batteriestand sowie Hinweise auf äußere Schäden. Um die individuellen Gegebenheiten der Flotte und des betrieblichen Einsatzes zu berücksichtigen, kann der Flottenmanager die Fragen frei formulieren und jederzeit ändern.

Darüber hinaus ist es möglich, eine Berichtfunktion einzurichten. Hat der Fahrer seinen Check beendet, sendet die App automatisch einen Bericht an den Flottenmanager und – falls gewünscht – an den Linde Servicetechniker. Stellt der Fahrer bei der Abfrage sichtbare äußere Schäden am Stapler oder Lagertechnikgerät fest, kann er zudem aufgefordert werden, den Schaden mit der Kamera seines Smartphones oder Tablets zu fotografieren. Das Foto wird dann mit dem Bericht versendet. Bei schwerwiegenden Schäden kann das Gerät erst dann wieder gestartet werden, wenn eine Reparatur bestätigt und das Fahrzeug durch den Flottenmanager freigegeben wurde. Um Sprachbarrieren von vornherein auszuschließen, können sowohl für die Abfragen als auch für die Berichte unterschiedliche Sprachen gewählt werden.

Datenübertragung nach Kundenwunsch

Für den Datentransfer zwischen Fahrzeug und der connect: Datenbank bietet Linde neben Bluetooth ab sofort auch WLAN als Übertragungsstandard an. So hat der Kunde die Möglichkeit, die Datenkommunikation verschiedener Systeme in seinem Produktions- oder Lagerumfeld zu trennen und Interferenzen zu vermeiden. Dabei legt Linde einen hohen Sicherheitsstandard an und schützt den Datentransfer über gängige Verschlüsselungs-Algorithmen. Jeder autorisierte Nutzer kann zudem eine regelmäßige, automatische Datensicherung aktivieren.

Das Flottenmanagementsystem connect: von Linde

Das Linde-Flottenmanagementsystem connect: ist eine Lösung, bei der nach eigenen Angaben mit dem Kaufpreis alle Leistungen abgedeckt sind. Aufgrund der modularen Struktur können die einzelnen Funktionspakete und Module komplett oder Schritt für Schritt erworben und jederzeit nachgerüstet werden. Die connect: Produktfamilie umfasst vier große Funktionsgruppen, die sich in weitere Module aufteilen. Die Basis bildet connect:access control. Dazu gehören die Zugangskontrolle per RFID-Chip oder PIN, die Verwaltung und Organisation von Fahrer- und Fahrzeugdaten sowie das Berichtswesen. In der Funktionsgruppe connect:data sind Betriebsstunden-Dokumentation, Erfassung von Schocks sowie die Fehlercodeübertragung zusammengefasst. Betriebe, die eine detaillierte Nutzungsanalyse ihrer Flotte wünschen, verwenden die Funktionsgruppe connect:analysis. Über ein individuelles, automatisiertes Reporting kann der Betreiber die Einsatz-, Stand- und Wartungszeiten jedes Fahrzeugs auswerten und optimieren.
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