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J. Führ
Neuer Plattformwagen und Vierrad-Schlepper EZW 515 von JungheinrichUnternehmensnachrichten
Plattformwagen und Vierrad-Schlepper in einem (24.09.2015)
Jungheinrich Aktiengesellschaft - Das Einsatzgebiet des neuen Elektro-Plattformwagens Typ EZW 515 von Jungheinrich reicht von der schnellen Teileversorgung für Instandhaltungsarbeiten bis hin zu schweren Anwendungen als Vierrad-Schlepper im Produktionsbereich. Lasten lassen sich mit dem kompakten Fahrzeug bis zu 1,5 Tonnen bewegen, als Schlepper besitzt das wendige Gerät eine Zugkraft bis 3 Tonnen. „Unser neues Fahrzeug ist daher für eine Vielzahl von Anwendungsfällen geeignet – sowohl im Innen- als auch Außenbereich“, sagt Oliver Rosenthal, Produktmanager Schlepper bei Jungheinrich.
Der EZW 515 wird auch auf der „inter airport Europe“ in München auf dem Freigelände (Jungheinrich-Stand E74) vom 06. bis 09. Oktober 2015 zu sehen sein.

Der EZW 515 wird auch auf der „inter airport Europe“ in München auf dem Freigelände (Jungheinrich-Stand E74) vom 06. bis 09. Oktober 2015 zu sehen sein.
Hohe Wirtschaftlichkeit mit moderner Drehstromtechnik

Der 48-Volt-Drehstrommotor sorgt für eine kräftige Beschleunigung bei hohen Endgeschwindigkeiten des Fahrzeugs. Auch mit Last erreicht der EZW 515 Geschwindigkeiten von bis zu 18 Kilometern in der Stunde. Oliver Rosenthal: „Das Fahrzeug kann somit insbesondere auf längeren Strecken seine Stärken ausspielen.“ Fahrmotor und Fahrsteuerung wurden optimal aufeinander abgestimmt. Beim Abbremsen des Plattformwagens wird Energie in die Batterie zurückgespeist, die Batterie de facto wieder aufgeladen. Rosenthal „Das Resultat: Das Fahrzeug bewegt hohe Lasten mit einem sehr geringem Energieeinsatz. Dies wiederum senkt die Betriebskosten nachhaltig und führt zu einer hohen Wirtschaftlichkeit des Plattformwagens in der Praxis.“

Für eine einfache Aufladung der Batterie ist zudem optional ein Einbaulader erhältlich. Mit diesem kann die Fahrzeugbatterie schnell und unkompliziert an einer herkömmlichen Steckdose aufgeladen werden.

Sicheres Fahren, ergonomische Bedienung

Neben der Wirtschaftlichkeit hat Jungheinrich bei der Entwicklung des Elektro-Plattformwagens insbesondere Wert auf die Themen Sicherheit und Ergonomie gelegt. Drei einstellbare Fahrprogramme ermöglichen eine individuelle Anpassung an unterschiedliche Bedarfsfälle. Ein Schleichfahrttaster soll für ein sicheres Fahren an Stellen sorgen, an denen es besonders eng werden kann – beispielsweise beim Wenden des Plattformwagens oder bei begrenzten Platzverhältnissen in der Produktion.

Zu einer höheren Sicherheit soll auch die automatisch einfallende Feststellbremse beitragen. Diese kann verhindern dass das Fahrzeug an Steigungen zurückrollt und soll zudem für ein sicheres Anfahren des Plattformwagens sorgen. Das Fahrzeug ist zudem optional mit speziellen LED-Leuchten für Tag- und Fahrlicht ausgestattet.

Der Fahrerarbeitsplatz inklusive des Fußraums wurde großzügig dimensioniert und verfügt über zwei Sitzplätze. Eine niedrig angebrachte Trittstufe ermöglicht einen einfachen und sicheren Einstieg in das Fahrzeug. Alle Bedien- und Anzeigeelemente im Cockpit sind übersichtlich angeordnet. Die Schalter sind leicht erreichbar, ergonomisch gestaltet und intuitiv bedienbar. Zahlreiche Ablagemöglichkeiten sorgen dafür, dass sich der Fahrer an seinem Arbeitsplatz gut organisieren kann.

Das Fahrzeug ist sowohl mit als auch ohne Kabine erhältlich. Mithilfe der elektrohydraulischen Lenkung kann der Fahrer den Plattformwagen nicht nur ermüdungsfrei fahren, wie es heißt, sondern diesen auch präzise und mit geringem Kraftaufwand steuern. Beim Fahren auf langen Strecken und unebenen Böden schützt das vollgefederte Fahrwerk nicht nur Fahrzeug und Last, sondern soll auch den Rücken des Fahrers schonen.

Für harte Einsätze und hohen Materialumschlag

Damit der Plattformwagen sich auch in harten Einsätzen bewährt, besitzt das Fahrzeug nach Herstellerangaben einen kräftigen Rahmen aus acht Millimeter Stahlblech. Zudem wurde die Rahmenschürze an der Fronthaube hochgezogen, um Kunststoffbauteile, wie beispielsweise die Lichter des Plattformwagens noch besser zu schützen. Verschiedene Kupplungsoptionen ermöglichen zudem den Einsatz des Plattformwagens als Schlepper. Optional ist ein Rückfahrtaster erhältlich, der ein einfaches An- und Abkoppeln ermöglicht.

Durch zahlreiche Optionen lassen sich die Fahrzeuge zudem optimal an spezielle Einsatzprofile anpassen. Hierzu zählen unter anderem unterschiedliche Aufbauten auf der Plattform, wie zum Beispiel Ladebordwände, Pritsche oder Kastenaufbau sowie verschiedene Kupplungen und Kabinen in verschiedenen Ausstattungen für Fahrten außerhalb von Hallen.
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