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UniCarriers Einsatzbericht bei SketchersUnternehmensnachrichten
Sportliche Logistik (04.12.2018)
Schwerlast-Schubmaststapler vom Typ TERGO UMS übernehmen die Zuführung von Paletten zu den korrekten Lagergängen im Schmalgang-Hochregallager.
Schwerlast-Schubmaststapler vom Typ TERGO UMS übernehmen die Zuführung von Paletten zu den korrekten Lagergängen im Schmalgang-Hochregallager.
UniCarriers Germany GmbH - Die Marken Skechers und UniCarriers verbindet eine lange gemeinsame Geschichte: 2002 lieferte die UniCarriers-Ursprungsmarke Atlet die ersten sechs Stapler an das US-amerikanische Footwear-Unternehmen, das damals seinen europäischen Vertrieb aufbaute. Heute ist das European Distribution Center (EDC) von Skechers im belgischen Lüttich mit 118.000 qm fast fünfmal so groß wie im Jahr 2002, und die Marke ist zum zweitgrößten Sportschuhhersteller der USA aufgestiegen. Auch in Europa hat sich der Konzern etabliert und erzielte in den letzten Jahren zweistellige Wachstumsraten.

Um das rasante Wachstum aufzufangen, hat Skechers nicht nur sein Logistikzentrum um das Fünffache vergrößert, sondern auch die Zusammenarbeit mit UniCarriers immer weiter ausgebaut. Heute sind in Lüttich 75 Lagertechnikgeräte des internationalen Herstellers im Einsatz – vom wendigen Niederhubwagen bis hin zum Schubmaststapler für den intensiven Betrieb. „Als wir unser Distributionszentrum eröffneten, suchten wir einen zuverlässigen Staplerlieferanten, mit dem wir unsere Geschäftstätigkeit in Europa aufbauen konnten. Diesen haben wir damals in Atlet gefunden und setzen die gute Zusammenarbeit heute mit der Nachfolgemarke UniCarriers fort“, beschreibt Bart Geenen, Director of Operations EDC bei Skechers.

Das European Distribution Center (EDC) von Skechers im belgischen Lüttich bietet auf 118.000 qm Platz für Millionen Schuhe.
Das European Distribution Center (EDC) von Skechers im belgischen Lüttich bietet auf 118.000 qm Platz für Millionen Schuhe.
Effizientes Handling von Hunderttausenden Schuhen pro Tag

Von Lüttich aus steuert Skechers den Multichannel-Vertrieb für ganz Europa. Beliefert werden sowohl große Onlinehändler als auch kleine Einzelhändler und Endkunden. Für eine effiziente und termingerechte Bearbeitung der Bestellungen betreibt Skechers das Lager in zwei Schichten und setzt auf eine Kombination von automatisierten und staplergestützten Prozessen. Nach Ankunft der aus China eintreffenden Ware sorgen UniCarriers-Niederhubwagen der Typen PLP und PMR für ein schnelles Handling der Paletten im Wareneingangsbereich und vermeiden so Staus im Betriebsablauf. Anschließend werden die Paletten an Schwerlast-Schubmaststapler vom Typ TERGO UMS übergeben. Diese übernehmen die Zuführung der Paletten zu den korrekten Lagergängen im Schmalgang-Hochregallager. Mit 118.000 Paletten- sowie 40.000 Kartonstellplätzen für Restbestände hat sich Skechers hier die Kapazitäten für einen Durchsatz Hunderttausender Schuhe täglich geschaffen.

Multitasking im Kommissionierbereich

Eine hohe Kommissionierleistung erzielt Skechers durch das Multi-Order-Picking. Mithilfe von PPL-Niederhub- sowie OP-Mittel- und Hochhubkommissionierern werden zunächst die benötigten Waren für unterschiedliche Kundenaufträge vorkommissioniert. Die Order Picker steigen dazu im 60-gassigen Hochregallager auf Greifhöhen bis 10 m auf. Anschließend werden die Kartons an einen automatischen Sorter übergeben, der den Inhalt den einzelnen Kundenbestellungen zuordnet. Bei größeren Bestellungen dient ein Shuttle als Puffer, bis die gesamte Sendung kommissioniert ist. Im Versandbereich endet der automatisierte Prozess und die Gabelstapler übernehmen wieder. Zur Verteilung der versandfertigen Ware an die Lkw-Ladetore kommen meist UMS-Schubmaststapler zum Einsatz, die ein intensives Arbeiten mit einem Transportvolumen von bis zu 2 t ermöglichen. Die zahlreichen Erweiterungen des EDC haben zur Folge, dass sich sowohl an der Nord- als auch an der Südseite Ladetore befinden. Für interne Transporte über lange Strecken und die Beladung der Lkw werden die Niederhubwagen der Typen PLP und PMR genutzt. Diese sind zum Teil mit besonders langen Gabeln ausgestattet, sodass sie zwei Paletten gleichzeitig befördern können und ein besonders effektives Arbeiten ermöglichen.

Auftragsvolumen bestimmt Größe des Maschinenparks

In den Monaten Januar bis März und Juni bis August herrscht bei Skechers Hochbetrieb – dann treffen die neuen Kollektionen ein. „40 Prozent unseres gesamten Jahresvolumens schlagen wir allein in den ersten drei Monaten um“, erklärt Bart Geenen und fügt hinzu: „In diesen arbeitsintensiven Phasen benötigen wir mehr Gabelstapler als sonst.“ Dies gewährleistet ein flexibles Modell aus Leasing-, Miet- und gekauften Geräten. Die Mietgeräte bezieht Skechers bedarfsbezogen für ein bis drei Monate und gibt sie am Ende der Hochsaison wieder zurück. In der Nebensaison arbeitet das Footwear-Unternehmen mit dem herkömmlichen Fuhrpark, der sich aus gekauften Staplern und Leasinggeräten zusammensetzt. Letztere tauscht UniCarriers alle fünf Jahre gegen neue Modelle aus, sodass Skechers jederzeit auf eine leistungsstarke und moderne Flotte zugreifen kann. Für hohe Einsatzzeiten der Stapler sorgt außerdem ein Servicevertrag. Dieser umfasst alle Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, einen regelmäßigen Sicherheitscheck sowie die Kosten für Reparaturen und Ersatzteile. Aufgrund der großen Zahl an Geräten befindet sich kontinuierlich ein UniCarriers-Techniker bei Skechers vor Ort. Reparaturen führt er in einer eigenen Werkstatt im EDC durch. Auch die wichtigsten Ersatzteile werden dort ständig bevorratet, sodass Skechers keine Ausfallzeiten durch Materialbeschaffung in Kauf nehmen muss.

Sicherheit und Ergonomie im Fokus

Dem Fahrer einen guten Arbeitsplatz bieten – das ist für Skechers neben der Leistungsfähigkeit seiner Maschinen essenziell. Aus diesem Grund bezieht das Unternehmen seine Mitarbeiter in die Auswahl neuer Stapler mit ein und legt großen Wert auf eine ergonomische Ausführung sowie eine umfangreiche Sicherheitsausstattung. Um das Unfallrisiko im hektischen Betriebsablauf zu minimieren, sind alle Fahrzeuge auf eine Maximalgeschwindigkeit von 8 km/h gedrosselt und verfügen zum Teil über zusätzliche Sicherheitsgurte. Die Hochhubkommissionierer bewegen sich induktionsgeführt im Schmalgang, sodass sich der Bediener voll auf den Kommissioniervorgang konzentrieren kann. Das korrekte Ansteuern der richtigen Regalebene und damit ein schnelles Palettenhandling ermöglicht die integrierte Vorwahleinrichtung. Der Bediener stellt dabei einfach die gewünschte Lagerhöhe am Stapler ein, die der Hubmast anschließend automatisch anfährt. In puncto Ergonomie profitieren die Skechers-Mitarbeiter von der hohen Personalisierbarkeit der UniCarriers-Fahrzeuge: Sitz, Steuerungselemente und Bodenhöhe können sie exakt auf ihre persönlichen Anforderungen einstellen. Für eine gelenk- und muskelschonende Steuerung sorgt das Minilenkrad der Schubmaststapler in Verbindung mit einer „schwimmenden“ Armlehne, die sich stufenlos vor- und zurückbewegen lässt.

Partnerschaft für die Zukunft

Für Skechers ist UniCarriers nicht nur ein Maschinenlieferant, sondern seit knapp 15 Jahren ein zuverlässiger Partner, auf dessen Beratung das Unternehmen bei zahlreichen Projekten zur Verbesserung der Logistikprozesse setzt. Aktuell unterstützt UniCarriers nach eigenen Angaben seinen Kunden beispielsweise bei der Planung eines neuen Systems zum Batteriewechsel. Dieses sieht unter anderem vor, die Batterieladestationen an strategisch gewählten Punkten im Logistikzentrum zu zentralisieren. UniCarriers gehört zu den Herstellern, die ein Konzept zur zielführenden Integration der Batteriewechselstationen im Lager erarbeiten. Zu diesem Zweck werden Fahrwege und Einsatzdaten der Stapler analysiert. „Natürlich sind wir auf leistungsfähige Stapler angewiesen, anders könnten wir unsere Aufträge gar nicht bearbeiten“, sagt Bart Geenen. „Aber auch eine hohe Flexibilität und Kreativität im Umgang mit neuen oder veränderten Anforderungen ist uns extrem wichtig. UniCarriers kennt unser Geschäft bis ins Detail und ist in der Lage, uns bei der Optimierung logistischer Prozesse fundiert zu beraten. Das ist einer der Gründe für unsere langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit“, so der Director of Operations.
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